Serviceangebote
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Familienförderung
Standort:
Kreishaus Darmstadt
Trakt 5 - 1. Stock
Telefon:
(06151) 881-1441
Telefax:
(06151) 881-1462
E-Mail:
jugendamt(at)ladadi.de
Öffnungszeiten:
Mo 8.00 - 12.00 Uhr
Mi 14.00 - 17.00 Uhr
Fr 8.00 - 12.00 Uhr
und nach Vereinbarung
Jugendsozialarbeit an Schule
Schulsozialarbeit in den Sekundarstufe-I-Schulen des Landkreises Darmstadt-Dieburg erfolgt seit sechs Jahren im Rahmen der Projektorientierten Schulsozialarbeit, nach überwiegend gruppenpädagogischen Konzepten. Ziel ist es, in der Zusammenarbeit von Schule und Jugendarbeit/Jugendhilfe eine ganzheitliche Förderung von Kindern und Jugendlichen in der Schule zu erreichen und diese beiden Systeme zu vernetzen.
In einem Evaluationsprozess, unter Beteiligung insbesondere schulischer Fachkräfte, wurde deutlich, dass dieses Angebot alleine nicht ausreichend ist und insbesondere ein Modul ›Einzelfall bezogene Schulsozialarbeit‹ geschaffen werden muss. Der Landkreis erweitert daher die fachliche Unterstützung der Schulen um fünf zusätzliche Stellen für die Schulsozialarbeit im Bereich SEK I und wird ab dem Schuljahreswechsel 2009/2010 ein flächendeckendes Angebot im Bereich der Schulsozialarbeit anbieten.
In der gemeinsamen Arbeitspraxis hat sich gezeigt, dass es zum einen notwendig ist, den Bereich der Jugendhilfe stärker zu fokussieren, zum anderen Kontinuität in der Zusammenarbeit von allen Seiten zu gewährleisten. Dies sind zwei wesentliche Aspekte, die sich nun in der neuen Konzeption der Schulsozialarbeit wiederfinden.
Um gemeinsam mit den Schulen auf die Bedürfnislagen von Kindern, Jugendlichen und deren Familien eingehen zu können, wird ein Schwerpunkt der zukünftigen Schulsozialarbeit vor allem die Bildung regionaler Netzwerke und der Austausch aller am Entwicklungsprozess Beteiligten sein. Eine optimale Förderung und Versorgung baut auf bereits vorhandene Systeme auf und kann durch die Einbettung der Schulen in ein regionales, vernetztes Hilfesystem gelingen. Die Rolle der regionalen Beratungsstellen, der Einrichtungen der Jugendhilfe, der Kommunen mit ihren unterschiedlichen Leistungsbereichen, sowie der Vereine und Verbände rückt noch stärker in den Vordergrund.
Mit allen an diesem Prozess zu beteiligenden Fachkräften und Institutionen wird eine verbindliche Handlungsgrundlage und ein einvernehmlicher Arbeitsansatz geschaffen. Hierzu wird im ersten Halbjahr 2009 auch ein multidisziplinär besetzter Beirat geschaffen, der Anregungen geben und die praktische Arbeit begleiten und fördern wird.

