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Equal Pay Day
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Chancengleichheit
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Trakt 3 - 2. Stock
Telefon:
(06151) 881-1042
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E-Mail:
frauenbuero(at)ladadi.de
Equal Pay Day

Der Tag für gleiche Bezahlung - 23. März 2012
Dieser Termin markiert in diesem Jahr den Zeitraum, den Frauen in Deutschland über das Jahresende hinaus arbeiten müssen, um auf das Vorjahresgehalt ihrer männlichen Kollegen zu kommen.
Die Entgeltunterschiede zwischen Frauen und Männern in Deutschland liegen bei 23 Prozent. Deutschland bildet damit eines der Schlusslichter in der europäischen Union. Nähere Informationen rund um Aktionen im Landkreis haben wir auf diesem Flyer für Sie bereitgestellt.
Verdienen Sie, was Sie verdienen?
Bereits Berufsanfängerinnen verdienen weniger als ihre männlichen Kollegen. Trotz besserer Bildung werden Frauen immer noch weniger eingestellt und rücken seltener in Führungspositionen auf. Auch bei gleicher Qualifikation verdienen Frauen weniger als Männer.
Finanz- und Wirtschaftskrise aus Frauensicht
Vortrag und Diskussion anläßlich des Equal Pay Days im Jahre 2011 im Haus der Geschichte, Darmstadt, mit Staatssekretärin Petra Müller-Klepper und einem Vortrag von Dr. phil Gabriele Schambach.
Eine Dokumentation dazu können Sie hier herunterladen.
Gender Pay Gap oder: Warum bekommen Frauen weniger Geld?
- Die Hälfte aller erwerbstätigen Frauen arbeitet in fünf von 87 Berufsgruppen. Das sind die Branchen mit niedrigsten Löhnen, z.B. im Einzelhandel oder im Hotel- und Gaststättengewerbe. Von zehn Personen im Niedriglohnbereich sind sieben Frauen.
- In klassischen Frauenberufen wie Verkäuferinnen, Reinigungskräften, Erzieherinnen und Sozialarbeiterinnen verdienen Frauen weniger als in vergleichbaren Männerberufen.
- Frauen arbeiten häufiger in kleineren Betrieben. In Großbetrieben verdienen Frauen 83 Prozent in Relation zu den Männern, in Kleinbetrieben nur 73 Prozent.
- Frauen haben als berufliche Wiedereinsteigerinnen nach der Familienphase Einkommenseinbußen.
- Frauen arbeiten häufiger in Teilzeit. Teilzeitarbeit erbringt pro Stunde geringere Einkommen als Vollzeitarbeit - im Durchschnitt 4,--€ weniger.
- Bestehende Rollenbilder beeinflussen die Aufgabenverteilung in den Familien und das Berufswahlverhalten.
Equal Pay Day 2011 Impressionen
Agenda 2010 und die Frauen
Fachtagung Umsetzung des SGB II aus gleichstellungspolitischer Sicht
am 30. April 2010 in der Kreisverwaltung Darmstadt-Dieburg. Veranstaltende: Landesarbeitsgemeinschaft hessischer Frauenbüros, Frauenbüro der Wissenschaftsstadt Darmstadt, Abteilung für Chancengleichheit.
Die Ausgangslage
Im Rahmen der Agenda 2010 wurden Arbeitslosen- und Sozialhilfe zur Grundsicherung für Arbeitssuchende - SGB II, oder kurz Hartz IV, zusammenge-legt. Selbstverständlich wurde die Gleichstellung der Geschlechter gesetzlich darin verankert. Doch wie sieht die Alltagspraxis aus?
Die Studie
In der täglichen Praxis der Grundsicherungsstellen werden Frauen und Männer unterschiedlich „gefordert und gefördert“. Zu diesem Ergebnis kommt eine im November 2009 veröffentlichte Studie im Auftrag des Bundesministeriums für Arbeit.
Clarissa Rudolph, Projektleiterin des Forschungsprojektes hat zwischen 2006 und 2009 bundesweit die Folgen der Hartz IV-Reformen für Frauen und Männer untersucht.
Die Themen
- Vermittlung in sozialversicherte und existenz-sichernde Arbeit
- Infrastrukturleistungen (Kinderbetreuung, Pflegeunterstützung,…)
- Unterschiedliche Mobilitätsbedingungen und Flexibilitätsbedarfe von Menschen mit und ohne Kinderbetreuungsleistungen
Die Dokumentation steht als PDF-Dokument zur Verfügung
Lokale Bündnisse für Familie
Die Geschäftsführung des Bündnisses für Familie ist in der Abteilung Strategische Planung des Landkreises Darmstadt-Dieburg. Ansprechpartnerin ist Frau Anja Simon, Telefon 06151/881-1077.
Alle weiteren Informationen finden Sie hier.
3. Herbstagung

- Fachtagung "Grundeinkommen würde Frauenexistenz sichern?"
Grundeinkommen würde Frauenexistenz sichern!?
Eine eigenständige Existensicherung trägt maßgeblich zu einem selbstbestimmten und eigenverantwortlichen Leben von Frauen bei. Frauenerwerbstätigkeit ist zu einer Selbstverständlichkeit geworden und unterschiedlichste Familienmodelle sind als Lebensentwürfe akzeptiert. Trotzdem leisten Frauen nach wie vor den Hauptanteil an Haus-, Familien- und Pflegearbeit. Unterschiedliche Formen sozialer Sicherung wie Renten- und Steuersysteme oder Krankenversicherung erhalten die Geschlechterungleichheit in ökonomischer Hinsicht.
Wie müsste ein soziales Sicherungssystem ausgestattet sein, damit es Geschlechtergerechtigkeit garantiert? Können Forderungen nach Grundeinkommen und bedarfsorientierter Grundsicherung dazu beitragen? Diese und andere Fragen wurden in der 3. Herbsttagung am 8. Oktober 2009 behandelt und diskutiert.
Die Vorträge der Tagung von Susann Worschech und Prof. Dr. Hanesch haben wird für Sie bereit gestellt. Weitere Informationen zum Thema gibt diese Publikation der Heinrich Böll Stiftung, die von der Referentin Susann Worschech erstellt wurde.





