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31.7.2010

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Büro Landrat

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Landkreis Darmstadt-Dieburg schafft "Lebensraum Schule"

Landrat Schellhaas im Gespräch
Ich (zweiter von rechts) mit dem Weiterstädter Bürgermeister Peter Rohrbach (li), dem Kreisbeigeordneten Christel Fleischmann (zweiter von links) und dem Stadtverordneten Alexander Ludwig (re).

1. Dezember 2009: Die offizielle Übergabe der Umbauten an der Carl-Ulrich-Schule in Weiterstadt

Es ist der erste Tag im Dezember und die Temperaturen lassen mich den Winter spüren - nichts wie rein in die schönen neuen Mensa-Räume der Carl-Ulrich-Schule. Drinnen warten die Kinder der vierten Klassen schon aufgeregt: "Der Landrat kommt - und der Bürgermeister", tuscheln sie. Wie ich im Programm sehe, werden sie einige Lieder zum Besten geben.

Viele Eltern, Lehrer und Politiker sind zusammengekommen. Es gilt, die neuen Räume der Carl-Ulrich-Schule in Weiterstadt einzuweihen. Neben dem Landtagsabgeordneten Gottfried Milde sind vor allem viele Kommunalpolitiker da: Ich als Landrat, der Schuldezernent Christel Fleischmann, Mitglieder des Kreisausschusses und des Kreistags und natürlich auch Weiterstadts Bürgermeister Peter Rohrbach sowie Mitglieder der Stadtverordnetenversammlung. Eine wichtige Rolle spielen heute natürlich auch der Schulleiter Hagen Rothkirch, die Lehrerinnen und Lehrer und der Elternbeirat der Schule.

Schule ist heutzutage mehr als Lernen

Schellhaas im Gespräch mit Rothkirch
Vor meiner Rede bleibt noch etwas Zeit für eine Unterhaltung mit dem Schulleiter Herrn Rothkirch.

Der Landkreis hat damit begonnen, die Schullandschaft in Darmstadt-Dieburg nachhaltig zu verändern. Schule ist heutzutage mehr als Lernen - sie wird immer mehr zum Lebensraum für unsere Kinder und Jugendlichen. Um diesen Lebensraum gestalten zu können, packen wir es an: Wir passen die Räumlichkeiten an die Herausforderungen unserer Zeit an.

Die Carl-Ulrich-Schule hat zwei neue Klassenräume bekommen, vier bestehende Räume wandelten sich zu einer Mensa, einem Sozialraum, modernen Toiletten, einer Mediathek und einem Spielraum. Eine neue Ausgabeküche mit Spül- und Lagerbereich entstand. Insgesamt investierte der Landkreis 975.000 Euro. Davon kamen etwa 670.000 Euro aus IZBB-Mitteln (dem Investitionsprogramm "Zukunft, Bildung und Betreuung" von der hessischen Landesregierung). Das Land hat dem Landkreis insgesamt zwölf Millionen Euro IZBB-Mittel zur Verfügung gestellt. Das Geld verteilte der Landkreis an verschiedene Projekte seiner Schulen.

Modernisierung der Schulen und gesundes Essen

Fleischmann am Rednerpult
Christel Fleischmann ist als Schuldezernent für das Schulbauprogramm verantwortlich

Das ist nur ein kleiner Teil von dem, was der Landkreis für die bauliche Sanierung der Schulen tut. In seinem Schulbauprogramm investiert der Landkreis 160 Millionen Euro in die 81 Schulen in Darmstadt-Dieburg. Verantwortlich für das Schulbauprogramm ist mein Kollege Christel Fleischmann. Er ist hauptamtlicher Kreisbeigeordneter und Schuldezernent. Mit seinem Team setzt er das Schulbauprogramm um.

Wir haben in diesem Jahr noch ein tolles Projekt angestoßen: Das Essen für die Schülerinnen und Schüler kommt in Zukunft direkt aus unserer Region: Gemüse von unseren Feldern, Obst von unseren Bäumen und Fleisch aus unseren Ställen. Damit sorgt der Landkreis nicht nur für gesundes Essen für die Kinder, sondern fördert auch die Produktion hier vor Ort. Eine super Sache, finde ich.

Schellhaas am Rednerpult, im Hintergund die Kinder der vierten Klassen
Die Kinder sind bei meiner Rede ganz Ohr.

Am Ende meiner Rede habe ich mich direkt an die Kinder gewandt: "Das machen wir alles für euch: Wir möchten, dass ihr gerne hier her kommt, gerne lernt und einen guten Weg in eure Zukunft einschlagt." Das dazwischen gerufene "Danke" und der Applaus, von den vielen kleinen Händen machen mir wieder einmal bewusst, wie gerne ich meinen Job mache.