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8.2.2012

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Büro Landrat

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27. März 2010: Unterwegs im Altkreis Dieburg

Landrat Schellhaas und Bürgermeister Hehmann beim Auftakt der Veranstaltung
Die Jagdhornbläser begrüßen die fleißigen Baumpflanzer. Bürgermeister Reinhold Hehmann und Förster Bernd Werne stehen schon mit mir bereit.

Auch an einem Samstagmorgen heißt es für mich als Landrat oft, verschiedene Termine im Landkreis zu besuchen. Diesmal geht es gleich richtig zur Sache: Mit Spaten und Gießkanne mache ich mich auf den Weg zum Baumpflanzen in Schaafheim.

"Spatenstich für die Zukunft" lautet das Motto des Schaafheimer Jubiläumswaldes: Seit acht Jahren bietet die Gemeinde Schaafheim ihren Bürgerinnen und Bürgern die Möglichkeit, in diesem Wald einen Baum zu pflanzen. 51 Baumpaten gibt es allein dieses Jahr. So kommen eine Menge Menschen zusammen. Viele setzen heute ihren Baum gemeinsam mit der ganzen Familie, ein paar Freunden oder einigen Vereinsmitgliedern. Ob zur Geburt der Tochter oder des Enkels, zum Jubiläum des Vereins oder auch einfach nur als Erinnerung: Ein Baum im Jubiläumswald ist nicht nur ein schönes Gedenken an eine besondere Begebenheit – wer einen Baum pflanzt, tut auch etwas Gutes. Schließlich ist es eine tolle Sache, einen Beitrag zum Erhalt unserer Umwelt zu leisten. 

Mit dem Spaten geht's ans Werk

Schellhaas beim Anbringen des Schildes und im Gespräch mit den Disharmonikern
Meine Vogelkirsche kriegt zur Erinnerung an den heutigen Tag noch ein Schild – so kann ich sie auch in einigen Jahren noch finden.
Bei der Pflege des Baumes werden die Disharmoniker behilflich sein.

Als Vorsitzender der „Schutzgemeinschaft Deutscher Wald e.V.“ pflanze ich natürlich den Baum des Jahres: Eine Vogelkirsche. Ihn zu pflanzen geht recht einfach: Loch graben, Baum rein, Erde drumrum und angießen. Doch damit ist ja längst nicht alles getan, damit aus dem Baum auch was wird. Leider wird es mir nicht möglich sein, oft nach ihm zu schauen. Deswegen rede ich mit meinen Baum-Nachbarn: Die Schaafheimer Sänger „Disharmoniker“ versprechen mir, meiner Vogelkirsche auch die ein oder andere Gießkanne Wasser zu bringen, wenn sie sich um ihren Baum kümmern. Dafür danke ich an dieser Stelle nochmal ganz herzlich.

 

 

 

 

Ostern kann kommen

Landrat Schellhaas mit Gabriel, dem Osterhasen
Der Osterhase Gabriel schenkt mir zum Abschied einen Schokohasen – mein erster für dieses Jahr – und ein besonders schöner!

Nach getaner Arbeit geht es gleich weiter zum nächsten Termin. In Babenhausen wird heute zunächst der Ostermarkt eröffnet. Bürgermeisterin Gabi Coutandin und der Vorsitzende des Roten Kreuzes in Schaafheim, Helmut Fendt, begrüßen mit mir die Gäste. Der Babenhäuser Ostermarkt ist eine klasse Sache, denn hier trifft man sich und kann was erleben. Solche Aktionen unterstütze ich gerne – vor allem, wenn die Vereine so engagiert mit dabei sind.

Lobenswerte Idee: Der Anziehpunkt

Schellhaas im Gespräch mit den Helferinnen
Viele Hände sorgen hier ehrenamtlich dafür, dass der „Anziehpunkt“ seinem Namen alle Ehre macht.

Auf dem Weg zur Stadthalle, in der gleich die Gewerbeschau und der Hobbykünstlermarkt eröffnet werden, komme ich noch am neuen Second-Hand-Laden des Roten Kreuzes Dieburg vorbei. Der „Anziehpunkt“. Da schau ich natürlich rein. Im ersten Stock sind gerade viele fleißige Hände ehrenamtlicher Helferinnen am Werk und bereiten neue Ware vor. Die Idee des Ladens finde ich lobenswert: Die Innenstadt von Babenhausen wird belebt und er bietet die Möglichkeit, günstige Kleidung einzukaufen. Spenden gut erhaltener Kleidung sind dort immer gern gesehen.

Viel zu sehen gibt's auch bei der Gewerbeschau

Schellhaas bei der Gewerbeschau
Im Gespräch am Stand der „Raumausstattung Strauß und Peter GmbH“
Für mich immer wieder beeindruckend: wie man solch zerbrechliche Eier so kunstvoll und filigran bemalen kann
Auch die Wirtschaftsförderung des Landkreises ist mit einem Stand vertreten. Da rühre ich doch gleich ein bisschen die Werbetrommel.

Nun aber weiter in die Stadthalle: 16 Stände von Gewerbetreibenden aus der ganzen Region und 48 Künstlerinnen und Künstler haben hier heute Stände aufgebaut. Dies zeigt mal wieder, wie viele verschiedene kleine Handwerksbetriebe und mittelständische Unternehmen es gibt. Sie sind ein wichtiger Teil des Landkreises - immerhin beschäftigen sie im ganzen Landkreis etwa 60.000 Menschen. Für Babenhausen sehe ich hier eine große Zukunft durch viele Entwicklungs- möglichkeiten im Bereich von Infrastruktur und Wirtschaftsförderung.

Jetzt wird es Zeit für mich, mich auf den Heimweg zu machen. Ich muss auch noch meine Einkäufe für das Wochenende erledigen. Heute Nachmittag habe ich frei. Am Abend verleihe ich dann den Georg-Christoph-Lichtenberg Preis. Jedes Jahr wird er verliehen, um im Bereich der bildenden Kunst oder Literatur tätige Personen zu fördern. Ich bin schon sehr gespannt auf den Abend...