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31.7.2010

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Büro Landrat

Standort:
Kreishaus Darmstadt
Trakt 3, 5. Stock

Telefon:
(06151) 881-1001/-1002
Telefax:
(06151) 881-3003
E-Mail:
k.schellhaas(at)ladadi.de

Landrat Klaus Peter Schellhaas

Foto: Klaus Peter Schellhaas
Klaus Peter Schellhaas - Landrat des Landkreises Darmstadt-Dieburg

Jahrgang 1960, lebt in Modautal, eine Tochter

Berufliche Stationen:

  • Dipl.-Sozialpädagoge
  • 1984 - 1987: Jugendamt  Frankfurt a. M.
  • 1987 - 2000: Landgericht Frankfurt a. M.
  • 2000 - 2006: Bürgermeister der Gemeinde Modautal
  • 2007 - 2009:
    Dezernent für Familie und Soziales, Veterinärwesen und Verbraucherschutz, Kreisagentur für Beschäftigung, Kreiskrankenhäuser

  • seit dem 1.10.2009:
    Landrat des Landkreises Darmstadt-Dieburg

Politische Stationen:

  • 1997 - 2000: Ortsbeirat Ernsthofen
  • seit 2003: Unterbezirksvorsitzender der SPD

Vereinsmitgliedschaften

  • SPD
  • Odenwaldklub (stellv. Vorsitzender des Gesamtodenwaldklubs)
  • OWK Ernsthofen
  • Schutzgemeinschaft Deutscher Wald (Vorsitzender Kreisvostand)
  • Europäischer Partnerschaftsverein
  • Förderverein Internationale Schule und Preschool am Schuldorf Bergstraße e.V. (stellv. Vorsitzender)
  • Deutscher Alpenverein
  • Deutsche Vereinigung für Jugendgerichte und Jugendgerichtshilfen (DVJJ)
  • Freiwillige Feuerwehr Ernsthofen, Feiwillige Feuerwehr Neutsch
  • Historischer Verein Neutsch
  • TSV Ernsthofen
  • KSG Brandau
  • Gesangverein Ernsthofen
  • Verein Kinder- und Jugendhilfe Frankfurt
  • Förderverein Lichtenbergschule Ober-Ramstadt

Kindheit

Am 16. September 1960 wurde ich in Darmstadt geboren. Zusammen mit meiner elf Jahre älteren Schwester verbrachte ich eine glückliche Kindheit mit meinen Eltern und Großeltern in Modautal, Ernsthofen.

Mein Vater arbeitete im Schichtbetrieb bei Opel in Rüsselsheim. Er war ehrenamtlich und kommunalpolitisch engagiert. Als Arbeiter war er Mitglied der SPD und vermittelte schon früh, was soziales Engagement bedeutet. In meiner Kindheit und Jugend spielte ich Tischtennis im Verein und nahm an vielen Turnieren und Mannschaftsspielen teil.

Ausbildung

Der Sozialdemokratischen Schulpolitik habe ich es zu verdanken, dass ich als "Arbeiterkind" über die Förderstufe der Georg-Christoph-Lichtenberg-Gesamtschule in Ober-Ramstadt die Möglichkeit hatte, an der Bert-Brecht-Schule in Darmstadt Abitur zu machen. Schon in der Gesamtschule engagierte ich mich als Schulsprecher.

Nach dem Abitur 1979 mit den Leistungskursen Physik und Gesellschaftslehre bewarb ich mich bei der Bundeswehr als Zeitsoldat, um mich nach bestandener Prüfung für zwei Jahre zu verpflichten. Stationiert war ich in Wuppertal-Elberfeld bei den Fernmeldern. Nach Unteroffiziers- und Reserveoffizierslaufbahn entschloss ich mich, an einer regulären Hochschule zu studieren und wurde an der Fachhochschule Darmstadt im Fachbereich Sozialpädagogik aufgenommen.
Nach diversen Jobs während der Schulzeit, galt es auch, das Studium zu finanzieren. Mit Freunden pachtete ich in Brandau die Gaststätte "Zum Schützenhaus", was genug Erträge einbrachte, um über mehrere Jahre mein Studium zu finanzieren. In den Semesterferien wurde dies mit einem Job bei der Post als Briefträger und als Fahrer eines Busses, der behinderte Kinder in einen integrativen Kindergarten nach Darmstadt gefahren hat, ergänzt.

Im Beruf

Nach dem Studium hieß es, eine staatliche Anerkennung durch ein einjähriges Praktikum zu erwerben. Dieses Anerkennungsjahr verbrachte ich bei der Jugendgerichtshilfe beim Jugendamt in Frankfurt.

Als meine Tochter Jana zur Welt kam, war die Betreuung gemeinsam mit meiner ebenfalls berufstätigen Frau Petra zu meistern. 1987 wechselte ich vom Jugendamt Frankfurt zum Landgericht Frankfurt. Dort arbeitete ich als Bewährungshelfer und gründete den Verein Kinder- und Jugendhilfe e. V. in Frankfurt. Ein Verein, der noch heute in der ambulanten Betreuung krimineller Jugendlicher in Frankfurt eine sehr engagierte Arbeit macht.

Als Bürgermeister der Gemeinde Modautal

Mitte der 90er, nach meinem Hausbau in Ernsthofen, begann auch mein politisches Engagement in Modautal. Bei der Kommunalwahl 1996 wurde ich in den Ortsbeirat Ernsthofen gewählt, Ende 1999 dann zum Bürgermeisterkandidaten in Modautal nominiert. Im Frühjahr 2000 gewann ich die Bürgermeisterwahlen und eine sehr arbeitsintensive Zeit begann.

Denn die Gemeinde Modautal hatte in sechs Ortsteilen noch kein modernes Kanalnetz, was für die Menschen in Modautal bauliche und finanzielle Probleme mit sich brachte. Heute hat Modautal ein funktionierendes Kanalnetz und bessere Straßen. Bei meiner Wiederwahl 2006 wurde ich trotz zweier Gegenkandidaten mit über 60 Prozent der Stimmen im ersten Wahlgang wiedergewählt. Ein überwältigender Vertrauensbeweis der Modautalerinnen und Modautaler.

Eine schwierige Entscheidung stand für mich Ende 2006 an. Nach sieben Jahren als Bürgermeister im Modautal entschied ich mich, zum Landkreis Darmstadt-Dieburg zu wechseln, um dort als Erster Kreisbeigeordneter und somit stellvertretender Landrat zu wirken. Die größten Herausforderungen in Modautal waren abgeschlossen und neue warteten darauf, angegangen zu werden.

Als Erster Kreisbeigeordneter

Am 1. Januar 2007 trat ich das Amt als Erster Kreisbeigeordneter an und übernahm Verantwortung für die Hauptabteilungen Familie, die Kreisagentur für Beschäftigung (Arbeitslosengeld II), das Gesundheits- und Veterinäramt und die beiden Kreiskliniken in Groß-Umstadt und Jugenheim sowie den Eigenbetrieb KiBiS, der unter anderem das Kreisjugendheim in Ernsthofen unterhält.

Viele wichtige Projekte wurden und werden seit meinem Amtsantritt umgesetzt.

Das 120 Millionen Euro schwere Schulbauprogramm, die Einführung einer flächendeckenden Schulsozialarbeit sowie die Familien unterstützenden Hilfen im Bereich der Erziehungsberatung oder den Frühen Hilfen sind wichtige Meilensteine, die den familienfreundlichen Landkreis ausmachen. Ein weiteres Großprojekt sind die Restrukturierungsmaßnahmen und die bauliche Erneuerung in den Kreiskliniken, die den Landkreis auch als Gesundheitsstandort zukunftssicher machen sollen.

Als Landrat

Der Landkreis Darmstadt-Dieburg gehört zu den TOP-Wirtschaftsregionen in Deutschland. Dies ist kein Ruhekissen, sondern muss fortlaufend neu erarbeitet werden.

Als neuer Landrat will ich Verkehrsinfrastrukturprojekte und die Breitbandversorgung genauso ausbauen wie weiche Standortfaktoren, zum Beispiel eine bedarfsgerechte Kinderbetreuung und eine moderne und qualitativ hochwertige Schullandschaft.

Diese und weitere Schwerpunkte meiner Arbeit finden Sie auf einer eigenen Seite.