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Aktuelle Nachrichten aus Darmstadt-Dieburg
Arbeitsmarktlage im Landkreis stabil
04.03.2010
Darmstadt-Dieburg – Der Arbeitsmarkt im Landkreis Darmstadt-Dieburg weist nach Auskunft von Landrat Klaus Peter Schellhaas leichte Verbesserungen auf. „Im Februar waren 8973 Menschen im Landkreis arbeitslos, das sind 21 Personen weniger als noch im Januar. In beiden Monaten lag die Arbeitslosenquote bei 5,9 Prozent“, berichtet Landrat Schellhaas. Damit verzeichnet der Landkreis Darmstadt-Dieburg weiterhin die geringste Arbeitslosenquote in Südhessen. Nur der Kreis Bergstraße kann in diesem Monat die gleiche Quote vermelden. Dagegen hat der Kreis Groß-Gerau 6,5 Prozent Arbeitslose ermittelt, der Odenwaldkreis 6,5 Prozent und Darmstadt zählt 7 Prozent Arbeitslose.
Im Vergleich zum Februar 2009 ist die Arbeitslosenquote im Landkreis Darmstadt-Dieburg um 0,2 Prozent angestiegen. „Die Finanzkrise und die extremen Witterungsbedingungen wirken sich erfreulicherweise gemäßigt auf die Beschäftigungssituation im Landkreis aus“, so Landrat Schellhaas. Eine Rolle spiele dabei auch, dass die Unternehmen das Instrument der Kurzarbeit nutzten, erklärt Schellhaas.
Die Arbeitslosenquote für den Landkreis Darmstadt-Dieburg setzt sich aus den Zahlen der Arbeitsagenturen und der Kreisagentur für Beschäftigung (KfB) zusammen. Während die Arbeitsagenturen Ansprechpartner für Menschen sind, die bis zu ein Jahr arbeitslos sind, betreut die Kreisagentur diejenigen, die bereits länger einen Arbeitsplatz suchen und Unterstützung nach SGBII erhalten. „Wir liefern die Zahlen über die von uns betreuten langzeitarbeitlosen Kunden monatlich an die Bundesagentur für Arbeit. Diese fließen dann in die Gesamtquote ein“, erläutert Erste Kreisbeigeordnete Rosemarie Lück. Von den insgesamt 5,9 Prozent Arbeitslosen im Kreis sind 3,6 Prozent Kunden der Kreisagentur für Beschäftigung. Allein im Januar konnte die KfB nach Auskunft von Lück 134 Menschen in Arbeit vermitteln. Davon waren 29 Personen jünger als 25 Jahre, 79 zwischen 25 und 50 Jahre und zwölf Personen älter als 50. Darüber hinaus konnten im Januar 14 junge Menschen einen Ausbildungsvertrag durch die Unterstützung der Kreisagentur unterschreiben.

