Bildungsurlaub Florenz - Entdecke die Vielfalt in unserer Partnerregion

Karte "Bildungsurlaub Florenz"

Zwischen dem Landkreis Darmstadt-Dieburg, der Provinz Florenz sowie mehreren Gemeinden und Städten im Landkreis Darmstadt-Dieburg gibt es partnerschaftliche Kontakte, sei es kulturell, wirtschaftlich oder gesellschaftlich.

Mit dem Zug werden wir in die toskanische Metropolstadt reisen um vor Ort vielseitige Programmpunkte zu erleben. Neben dem Eintauchen in die Stadt und ihre künstlerisch-kreative Atmosphäre stehen vor allem Begegnungen mit jungen Menschen aus unseren Griesheimer und Weiterstädter Partnerkommunen Pontassieve und Bagno a Ripoli auf dem Programm.

Das Kennenlernen von Schul- und Ausbildungssystemen sowie Bildungs- und Partizipationschancen werden, wie auch die Auseinandersetzung mit Freizeitgestaltungen, Lebensgewohnheiten und Lebensträumen zentrale Themen des Bildungsurlaubs sein um die eigenen Blickwinkel zu erweitern.

Info's zur Reise und zur Anmeldung gibt es im Jugendbildungswerk Darmstadt-Dieburg, Tel.: 06151/881-1464 oder jbw@remove.this.ladadi.de

Termin 8. - 14. Oktober 2017
Zielgruppe Auszubildende/junge Erwerbstätige/Studierende (18 - 27 Jahre)
Teilnahmebeitrag 300 € (An- und Abreise/Seminar/Unterkunft/Frühstück)
Anmeldeschluss bis spätestens 7. August 2017 

Rückseite Karte "Bildungsurlaub Florenz"

Hinweis

Was viele Auszubildende noch nicht wissen: Bei der Teilnahme an den Bildungsurlauben erhalten Auszubildende und Erwerbstätige bis zum 27. Lebensjahr gesetzlich fünf Arbeitstage im Jahr zusätzlich arbeitsfrei. Weitere Informationen unter  www.bildungsurlaub.info

Was läuft eigentlich im Norden? Bildungsurlaub zur Partizipation & Chancengleichheit in Kopenhagen

Foto: Postkarte zum Bildungsurlaub

6. - 11. Juni 2016 - Nachlese

Zu den Themenfeldern Partizipation und Chancengleichheit reisten vergangene Woche 15 junge Menschen zum Bildungsurlaub nach Kopenhagen. Die Jugendbildungswerke des Landkreises Darmstadt-Dieburg und der Stadt Darmstadt schlossen sich dabei als Veranstalter_innen zusammen und planten gemeinsam mit den Teilnehmenden ein vielseitiges und Einblick in die Stadt erhaltendes Programm.

Angesetzt waren Treffen mit einer gewerkschaftlichen Jugendvertretung, einer alternativen und nächtlichen Stadtführung, einer geführten Tour durch das freie und autonome Stadtgebiet ‚Christiania‘, eine Erkundungstour durch die Wasserstraßen mit dem Kanu, ein Besuch und Austausch eines autonomen Jugendkulturzentrums und vor allem Selbsterkundungstouren mit unterschiedlichen Fragestellungen zur Chancengleichheit und Beteiligung junger Menschen durch die bunten Stadtviertel Kopenhagens.

Durch die Inputs, die Gespräche mit den Gastgebenden und den Austausch in der Gruppe hatten die Teilnehmenden immer wieder die Möglichkeit zur Reflexion über Lebensformen, flache und starre Hierarchien sowie der Teilhabe und Antidiskriminierung benachteiligter Menschen. Vor allem das autonome Stadtgebiet Christiania hinterließ bei vielen der jungen Leute Spuren. Mit welcher Leidenschaft, Ruhe und Eigenständigkeit dort gemeinsam gelebt werden, war für viele Teilnehmende nicht leicht zu verstehen, die Individualität der Bewohner und der von ihnen gestalteten Häuser und Straßen versprühte  jedoch einen großen Reiz.
Auffällig im gesamten Stadtgebiet waren für die Teilnehmenden vor allem die vielen offenen und zugänglichen Menschen, die enorme Kinderfreundlichkeit, das unglaublich ausgebaute Radwegenetz in der Stadt, das ausgeprägte Gesundheits- und Sozialsystem und eine augenscheinlich geschlechtergerechte Arbeitswelt.
Eine Auswertung während der Rückreise mit dem Zug ergab viele interessante Einblicke  in das Innenleben der Teilnehmenden. Die Aussagen über das neu Erfahrene in der Woche reichten von ‚ich begegne anderen Menschen mit anderen Ansichten nun anders‘ über ‚schön den Bildungsurlaub durch Mitarbeit mit bestimmen zu können‘ bis hin zu ‚gut dass wir in den Reflektionsrunden man die unterschiedlichen Meinungen in der Gruppe aufgreifen und besprechen konnten.‘
Auch wenn die Gruppe nicht immer einer Meinung war, sie haben sich dennoch Zeit genommen und miteinander ausgetauscht. Wenn das mal nicht eine gute Form von Zusammenleben ist!?

Ansprechpartner/-innen

Name
Sachgebiet
ZimmerTelefon

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Standort:
Darmstadt - Mina-Rees-Str. 2
 
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Jugendbildungswerk
11506151 / 881-1467
Herr Richter
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Sekretariat Jugendbildungswerk
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