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Kurze Wege, neue Chancen: Regionalprojekt in Messel überzeugt
Darmstadt-Dieburg. Das Regionalprojekt der Kreisagentur für Beschäftigung (KfB) in Messel ist heute erfolgreich zu Ende gegangen – und die Bilanz kann sich sehen lassen: Bereits zum dritten Mal wurde das Projekt vor Ort angeboten, und erneut zeigt sich, wie wirkungsvoll die enge Verzahnung von Beratung, Qualifizierung und regionalem Arbeitsmarkt ist.
Von den insgesamt 22 Teilnehmerinnen und Teilnehmern konnten rund 30 Prozent direkt in den Arbeitsmarkt vermittelt werden. Sie haben eine sozialversicherungspflichtige Beschäftigung in Messel gefunden – also genau dort, wo sie auch leben. „Das ist ein großartiger Erfolg und zeigt, wie wichtig regionale Ansätze sind“, betont Claudia Goes von der KfB. „Kurze Wege zur Arbeit erleichtern den Alltag enorm – besonders für Menschen mit familiären Verpflichtungen.“ Gerade für Frauen mit Kindern sei die Nähe zwischen Wohnort und Arbeitsplatz ein entscheidender Faktor. „Für viele Teilnehmerinnen ist das ein echter Gamechanger“, ergänzt Alexander Karlik. „Die Vereinbarkeit von Familie und Beruf wird deutlich verbessert, wenn lange Pendelzeiten wegfallen.“
Doch nicht nur Familien profitieren: Ein kurzer Arbeitsweg spart Zeit, reduziert Stress und erhöht die Lebensqualität für alle Beschäftigten. Auch für die Teilnehmenden, die bislang noch keine Arbeitsstelle gefunden haben, gibt es positive Perspektiven: Ein Teil von ihnen befindet sich bereits in Weiterbildungsmaßnahmen, um ihre Chancen auf dem Arbeitsmarkt gezielt zu verbessern.
Die Regionalprojekte der Kreisagentur für Beschäftigung werden seit 2008 in verschiedenen Kommunen des Kreises umgesetzt. Das Projekt in Messel war bereits das 77. seiner Art – ein weiterer Beleg für die nachhaltige Wirkung dieses Ansatzes. „Wir sehen immer wieder, dass die Kombination aus individueller Unterstützung und regionaler Vernetzung der Schlüssel zum Erfolg ist“, so Goes. „Messel ist dafür ein hervorragendes Beispiel.“
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