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„Hinter jeder Entscheidung, die von der DADINA getroffen wird, steckt ein Finanzierungskonzept“

DADINA weist Vorwürfe von PRO BAHN entschieden zurück

13.04.2017

Darmstadt-Dieburg – Forderungen zu stellen ist einfach, wenn man die Umsetzung nicht finanzieren muss. Das unterscheidet die DADINA deutlich von PRO BAHN. „Hinter jeder Entscheidung, die die DADINA trifft, steckt auch ein Finanzierungskonzept!“, so der Vorstandsvorsitzende der DADINA, Erster Kreisbeigeordneter Christel Fleischmann, und weiter: „Hinter dem was PRO BAHN fordert, steckt leider nur heiße Luft.“

Gerade die DADINA hat zusammen mit dem RMV in der Vergangenheit viel für den Schienenverkehr getan. So wurde die Modernisierung der Odenwaldbahn zu einem Erfolgsmodell, weiterhin wurde die stillgelegte Bahnstrecke nach Pfungstadt reaktiviert und auf der Dreieichbahn und den Regionalbahnstrecken nach Aschaffenburg und Wiesbaden sowie auf der Strecke nach Frankfurt und Mannheim, wurden deutliche Verbesserungen umgesetzt. Weitere Angebotsausweitungen sind für die nahe Zukunft fest vereinbart. So werden zum Fahrplanwechsel im Dezember 2017 auf der Odenwaldbahn zusätzliche Fahrzeuge bereitgestellt und auf der Linie 60 (Frankfurt - Darmstadt - Mannheim/Heidelberg) werden moderne Doppelstocktriebwagen eingesetzt sowie ein Halbstundentakt zwischen Darmstadt und Frankfurt eingerichtet.

Gescheitert sind allerdings die Vorschläge von PRO BAHN und dem Verkehrsclub Deutschland (VCD), eine Stadt-Land-Bahn auf normalspurigen Gleisen bis in die Darmstädter Innenstadt zu legen. Dies wäre verkehrlich und städtebaulich nicht vertretbar und dies wurde in einem fairen Prozess von der Verbandsversammlung der DADINA einstimmig abgelehnt. „Dass wir diese Hirngespinste überhaupt einer aufwendigen und gründlichen Prüfung unterzogen haben, war ein großes Entgegenkommen, das der Geschäftsführer der DADINA, Matthias Altenhein, fairerweise veranlasst hatte.“ – so Christel Fleischmann weiter.

Zurzeit wird von der Stadt Darmstadt und der DADINA geprüft, ob mittelfristig Verbesserungen im Ostkorridor durch ein Sammelbussystem oder eine Straßenbahn bis zum Ostbahnhof/B26 umgesetzt werden. Außerdem soll zusammen mit dem RMV auch die Reaktivierung der Schienenstrecke Darmstadt - Groß-Zimmern untersucht werden. Insofern ist der Vorwurf von PRO BAHN unverständlich, dass es dort keine Überlegungen in Richtung Schienenverkehr gäbe.

Die erfolgreiche Zusammenarbeit zwischen der Stadt Darmstadt und dem Landkreis Darmstadt-Dieburg im Öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV) zeigt sich auch an den überdurchschnittlich steigenden Fahrgastzahlen im lokalen und regionalen Verkehr. In anderen Regionen sieht es da ganz anders aus. Um diese gestiegene Nachfrage weiterhin erfüllen zu können, setzt die DADINA auch für die Zukunft auf weitere Kapazitätsausweitungen im Schienenverkehr.

ladadi

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