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Landkreis ab 2018 mit aktiverer Rolle in Flüchtlingsbetreuung

11.08.2017

Darmstadt-Dieburg – Laut Beschluss des Kreisausschusses vom 11. Juli wird die soziale Betreuung der Flüchtlinge ab 1. Januar 2018 direkt durch den Landkreis Darmstadt-Dieburg sichergestellt. Bestehende Verträge mit den aktuellen Trägern (Sozialkritischer Arbeitskreis / Diakonisches Werk) laufen bis dahin aus.

Damit reagiert der Kreis auf die zuletzt rückläufigen Neuzugänge und zunehmend schwerer prognostizierbaren Flüchtlingszahlen. Die Qualität der Betreuung bleibt auf dem gewohnt hohen Niveau. „Dieser Schritt ermöglicht es uns, flexibel und bedarfsgerecht bei gleichzeitiger Kostenersparnis reagieren zu können“, erklärt Sozial- und Jugenddezernentin Rosemarie Lück. „Selbstverständlich können die betroffenen Kommunen sich auch entscheiden, die Betreuung durch eigenes Personal bei gleichzeitiger Kostenerstattung durch den Landkreis sicherzustellen.“

Eine entsprechende Rückmeldung der Städte und Gemeinden wird bis zum 31. August dieses Jahres erwartet. Derzeit leben 3.403 Flüchtlinge in Gemeinschaftsunterkünften (Stand 1.8.2017). Aktuell betreuen die Träger noch Flüchtlinge in sieben Kommunen des Landkreises: Alsbach-Hähnlein, Babenhausen, Dieburg, Griesheim, Groß-Umstadt, Mühltal und Schaafheim. Die restlichen 16 Städte und Gemeinden nehmen bereits eine Betreuung der Flüchtlinge durch den Landkreis in Anspruch oder stellen eigenes Personal bei Kostenerstattung durch den Kreis.

 

 

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