Zahl des Monats März 2017 : 12,8 Prozent

Zum 31.12.2015 lebten im Landkreis Darmstadt-Dieburg insgesamt 292.773 Einwohner. 37.581 von Ihnen hatten eine ausländische erste Staatsbürgerschaft, das entspricht einem Anteil von 12,8 Prozent der Bevölkerung. Der Ausländeranteil ist in den Jahren 2014 und 2015 unter anderem durch die Zuwanderung von Asylsuchenden gestiegen. Ende 2013 lag der Anteil der ausländischen Bevölkerung noch bei 10,9 Prozent (31.086 Personen) und stieg bis Ende 2014 bereits auf 11,6 Prozent (33.259 Personen).

Innerhalb des Landkreises verteilten sich die Menschen mit ausländischer erster Staatsbürgerschaft ungleichmäßig auf die Kommunen. Besonders gering waren die Ausländeranteile in den ländlicheren Gemeinden Fischbachtal und Otzberg mit je 6,4 Prozent sowie in Modautal mit 8,3 Prozent. Die höhsten Ausländeranteile lagen hingegen in den beiden Städten Griesheim (17,9 Prozent) und Weiterstadt (15,3 Prozent) vor. In Babenhausen war der Ausländeranteil von 19,3 Prozent noch etwas höher. Ursache hierfür ist dort überwiegend die Außenstelle der Hessischen Erstaufnahmeeinrichtung für Asylsuchende, in der die Menschen nur vorübergehend bis zu ihrer Zuweisung an andere Städte und Gemeinden leben. Im Jahr zuvor lag in Babenhausen der Ausländeranteil noch bei 14,3 Prozent.

Datenquelle: Hessisches Statistisches Landesamt

Zahl des Monats Februar 2017: 23

Zum Landkreis Darmstadt-Dieburg gehören die 23 Städte und Gemeinden Alsbach-Hähnlein, Babenhausen, Bickenbach, Dieburg, Eppertshausen, Erzhausen, Fischbachtal, Griesheim, Groß-Bieberau, Groß-Umstadt, Groß-Zimmern, Messel, Modautal, Mühltal, Münster, Ober-Ramstadt, Otzberg, Pfungstadt, Reinheim, Roßdorf, Schaafheim, Seeheim-Jugenheim und Weiterstadt. In dieser Zusammensetzung gibt es den Landkreis seit der Gemeindegebietsreform 1977, als die Kreise Darmstadt und Dieburg zusammengelegt wurden.

Schon lange vor dieser Gebietsreform mussten im 19. und 20. Jahrhundert verschiedene Gemeinden ihre Kreiszugehörigkeit wechseln. So gehörten früher Ortsteile der heutigen Gemeinden Alsbach-Hähnlein, Bickenbach, Mühltal, Seeheim-Jugenheim und Pfungstadt zum Kreis Bensheim. Zum Kreis Groß-Gerau gehörten einmal Griesheim, Weiterstadt mit Ortsteilen, Messel und Erzhausen. Eppertshausen und Münster waren Teile des Kreises Offenbach und einige der Ortsteile von Babenhausen gehörten bis zu seiner Auflösung zum Kreis Seligenstadt. Auch zwischen den Kreisen Darmstadt und Dieburg wurde die Gebietsgrenze mehrmals verändert. 1937 wurde Darmstadt zur kreisfreien Stadt und damit aus dem Kreis Darmstadt ausgegliedert.

Mit den Reformen der 1970er Jahre gab es die bislang letzten Veränderungen der Kreiszugehörigkeiten. Aus dem Kreis Dieburg wurden die drei Rodgaugemeinden Nieder-Roden, Ober-Roden und Urberach an den Kreis Offenbach überlassen. An den Odenwaldkreis gingen Brensbach, Wersau und Fränkisch-Crumbach. Wixhausen ging vom Kreis an die Stadt Darmstadt, während die Ortslage St. Stephan von Darmstadt an Griesheim übertragen wurde. Im Zuge der umfangreichen Reformen wurden außerdem die vielen bislang eigenständigen kleinen Gemeinden zu größeren Kommunen zusammengefasst. Die meisten behielten den Namen des größten Ortsteils oder wurden aus mehreren Gemeindenamen zusammengesetzt, wie zum Beispiel in Weiterstadt oder Seeheim-Jugenheim. Andere Kommunen erhielten ganz neue Namen, wie zum Beispiel Mühltal.

 

Datenquelle: Kögler, Hans-Georg und Leicht, Joachim (1976): Das Ende das ein Anfang ist, Darmstadt.

Mehr interessante Zahlen finden Sie auf den Statistikseiten des Landkreises Darmstadt-Dieburg.

Zahl des Monats Januar 2017: 25.536

Zum 31.12.2015 gab es im Landkreis Darmstadt-Dieburg 25.536 schwerbehinderte Menschen mit einem Grad der Behinderung (GdB) von mindestens 50 Prozent. Das entspricht 8,7 Prozent der gesamten Bevölkerung. Etwas mehr als die Hälfte von ihnen waren Männer (52,9 Prozent).

Die meisten Schwerbehinderten haben eine GdB von 50 Prozent, dies traf auf 9.043 Personen zu (35,4 Prozent). Am zweithäufigsten waren allerdings Menschen mit einem GdB von 100 Prozent (6.098 Personen, die 23,9 Prozent der Schwerbehinderten).

Mehr als die Hälfte der Schwerbehinderten (13.412 Personen, 52,5 Prozent) sind mindestens 65 Jahr alt. Damit hat mehr als jeder fünfte Einwohner des Landkreises in der Altersgruppe ab 65 Jahren eine schwere Behinderung (22,7 Prozent aller ab 65-Jährigen). Es gab aber auch 648 Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren, die einen GdB von mindestens 50 Prozent hatten (2,5 Prozent der Schwerbehinderten und 1,3 Prozent aller unter 18-Jährigen im Landkreis).

 

Datenquelle: Hessisches Statistisches Landesamt, Bericht K III 1-j/15

Mehr interessante Zahlen finden Sie auf den Statistikseiten des Landkreises Darmstadt-Dieburg.

Zahl des Monats Dezember 2016: 4.807

Zum 31. Dezember 2015 gab es im Landkreis Darmstadt-Dieburg 292.773 Einwohner und damit 4.807 Personen mehr als noch zum Jahresende 2014. Dies bedeutet einen Zuwachs von 1,7 Prozent der Bevölkerung. Es war der höchste Anstieg seit 1992, damals stieg die Einwohnerzahl um 4.958 Personen (1,9 Prozent).

Das Wachstum im Jahr 2015 ging auf eine sehr hohe Zahl von Zuzügen zurück, während es zugleich etwas weniger Geburten als Sterbefälle gab. An den Zuzügen in den Landkreis waren überwiegend Menschen mit ausländischer Staatsbürgerschaft beteiligt. Es wanderten erheblich mehr Nichtdeutsche in den Landkreis zu als aus dem Landkreis fort (+4.680). Bei der deutschen Bevölkerung gab es einen eher geringeren positiven Wanderungssaldo (+484 Personen).

In allen 23 Kreiskommunen stiegen 2015 die Einwohnerzahlen an, das war zuletzt im Jahr 1990 der Fall. Den mit Abstand größten statistischen Einwohnerzuwachs im Jahr 2015 hatte Babenhausen mit 1.012 Personen. Dies kam dadurxch zustande, dass die vorübergehend in der dortigen Erstaufnahmeeinrichtung lebenden Flüchtlinge zur Einwohnerzahl der Stadt gerechnet werden. Große Steigerungen der Einwohnerzahlen gab es zudem in Weiterstadt (+654 Personen), Griesheim (+424 Personen), Mühltal (+320 Personen) und Dieburg (+308 Personen).

 

Datenquelle: Hessisches Statistisches Landesamt

Zahl des Monats November 2016: 47,4 m²

Zum 31.12.2015 gab es im Landkreis Darmstadt-Dieburg 132.612 Wohnungen (ohne Wohnheime) mit 13.862.900m² Wohnfläche und 292.773 Einwohnern. Pro Person standen somit im Schnitt 47,4m² Wohnfläche zur Verfügung.

In den einzelnen Städten und Gemeinden fiel die durchschnittliche Wohnfläche unterschiedlich hoch aus. Die höchsten Werte je Einwohner gab es in Otzberg mit 54,9m², gefolgt von Fischbachtal mit 53,3m² und Seeheim-Jugenheim mit 52,5m². Die niedrigsten Quadratmeterzahlen pro Kopf lagen in Griesheim mit 43,8m², in Weiterstadt mit 44m² und in Groß-Zimmern mit 44,8m² vor.

Die durchschnittliche Größe der Wohnungen lag dabei für den Landkreis insgesamt bei 104,5m². In den Städten und Gemeinden lagen diese Durchschnittswerte zwischen 95,6m² je Wohnung in Griesheim und 119,7m² in Otzberg.

 

Datenquelle: Hessisches Statistisches Landesamt, Statistische Berichte FI1-j/15

Mehr interessante Zahlen finden Sie auf den Seiten des Landkreises.

Zahl des Monats Oktober 2016: 325

Im Jahr 2015 liefen im Landkreis Darmstadt-Dieburg 325 Insolvenzverfahren. Die voraussichtlichen Forderungen lagen insgesamt bei 81.507.000 Euro. Unter diesen Verfahren waren 78 Unternehmensinsolvenzen. Dies betraf die Arbeitsplätze von 270 Beschäftigten. 

53 Prozent der insolventen Betriebe hatten die Rechtsform einer GmbH, 44 Prozent zählten zu Einzelunternehmen, freien Berufen oder Kleingewerbe, 3 Prozent waren Personalgesellschaften.

Der mit 20 Fällen am häufigsten von Insolvenz betroffene Wirtschaftsbereich waren Dienstleistungen. Es folgten die Wirtschaftsbereiche Verkehr und Nachrichtenübermittlung (16 Unternehmen), Handel (12 Unternehmen) und Baugewerbe (10 Unternehmen). 

 

Datenquelle: Hessisches Statistisches Landesamt, Hessische Kreiszahlen Band 1 2016

Mehr interessante Zahlen gibt es auf den Statistikseiten des Landkreises Darmstadt-Dieburg

Zahl des Monats September 2016: 2.428

An den allgemeinbildenden und beruflichen Schulen des Landkreises Darmstadt-Dieburg unterrichten im Schuljahr 2015/16 insgesamt 2.428 hauptamtlich bzw. hauptberuflich tätige Lehrerinnen und Lehrer. Es gibt erheblich mehr Lehrerinnen (1.756 Personen, 72,3%) als Lehrer (672 Personen, 27,7%). Der Frauenanteil liegt bei den insgesamt 1.028 Teilzeitbeschäftigten mit 89,0% deutlich höher als bei den 1.400 Vollzeitbeschäftigten mit 57,7%.

Auf die allgemeinbildenden Schulen entfallen 2.281 Lehrkräfte. 891 von ihnen unterrichten an kooperativen Gesamtschulen, am zweithäufigsten sind mit 713 Personen Lehrkräfte an Grund-, Haupt- und Realschulen. An beruflichen Schulen unterrichten 147 Lehrerinnen und Lehrer.

Zusätzlich zu den hauptamtlich/hauptberuflich tätigen Lehrerinnen und Lehrern üben außerdem 114 Personen stundenweise eine Lehrtätigkeit aus.

Datenquelle: Hessisches Statistisches Landesamt, Bericht BI2 und BII 2-j/15


Mehr interessante Zahlen finden Sie auf den 
Statistikseiten des Landkreises Darmstadt-Dieburg

Zahl des Monats August 2016: 120 Liter

Im Jahr 2013 wurden im Durchschnitt täglich 120 Liter Wasser je Person verbraucht (Abgabe an die Endverbraucher). Insgesamt erforderte dies für das ganze Jahr eine Wasserabgabe von rund 12.465.000 m³.

Damit war der durchschnittliche Verbrauch im Landkreis Darmstadt-Dieburg etwas geringer als im Land Hessen mit insgesamt 124,3 Litern und im Regierungsbezirk Darmstadt mit 128,7 Litern.

In den Großstädten war der Pro-Kopf-Verbrauch etwas höher als in den Landkreisen. Den höchsten Verbrauch gab es mit 151,4 Litern in Frankfurt. Am wenigsten Wasser pro Einwohnerin und Einwohner wurde hingegen im Werra-Meißner-Kreis benötigt, dort waren es nur 110,4 Liter. Insgesamt wurden im Jahr 2013 in Hessen 273.095.000 m³ Wasser an die Letztverbraucher abgegeben (Haushalte und Kleingewerbe).

Datenquelle: Hessisches Statistisches Landesamt, Bericht QI1-3j/13

Zahl des Monats Juli 2016: 1965

Im Jahr 1965 wurden 5.461 der zum 31.12.2014 im Landkreis Darmstadt-Dieburg wohnenden Menschen geboren. Es ist damit das am häufigsten vorkommende Geburtsjahr. Aus allen Geburtsjahren von 1962 bis 1968 leben jeweils mehr als 5.000 Personen im Landkreis. Mindestens 4.000 Personen stark sind alle Geburtsjahrgänge von 1956 bis 1971.

Hier bildet sich das in ganz Deutschland verbreitete Phänomen der „Baby-Boomer“ ab. In den Jahren ab 1955 gab es durch den wirtschaftlichen Aufschwung der Nachkriegszeit und eine große Zahl junger Erwachsener eine starke und lang anhaltende Geburtenwelle, die bis Anfang der 1970er Jahre andauerte.

Bei der nichtdeutschen Bevölkerung sind die größten Geburtsjahrgänge jünger als bei der deutschen Bevölkerung. Bei den Nichtdeutschen sind die 37- bis unter 38-Jährigen am häufigsten vertreten (750 Personen) und bei den Deutschen die 50- bis unter 51-Jährigen (4.805 Personen).

Datenquelle: Hessisches Statistisches Landesamt

Zahl des Monats Juni 2016: 2.144.600

Im Jahr 2014 wurden im Landkreis Darmstadt-Dieburg 2.144.600 kg Erdbeeren geerntet. Hierfür standen 200,6 ha Anbaufläche im Freiland im Ertrag. Diese Flächen gehörten zu insgesamt 28 landwirtschaftlichen Betrieben. Hinzu kamen in 12 Betrieben 33,8 ha Anbauflächen für Erdbeeren, die unter hohen begehbaren Schutzabdeckungen (einschließlich Gewächshäusern) lagen.

Darmstadt-Dieburg hatte damit in Hessen die mit Abstand größte Bedeutung für den Erdbeeranbau. Im gesamten Bundesland wurden 7.633.100 kg Erdbeeren geerntet und es bestanden 890,3 ha Anbaufläche (im Ertrag). Auf den Landkreis Darmstadt-Dieburg entfielen 28,1% der Ernte und 26,3% der Anbauflächen. An zweiter Stelle lag der Kreis Groß-Gerau mit einer Anbaufläche von 144,6 ha und einer Ernte von 1.339.100 kg Erdbeeren, an dritter Stelle folgte der Main-Kinzig-Kreis mit 95,6 ha und einer Erntemenge von 876.400 kg.

Datenquelle: Hessisches Statistisches Landesamt, Statistische Berichte CI3 mit CII - j/2014

Zahl des Monats Mai 2016: 170

170 Tageseinrichtungen für Kinder existierten am 1.3.2015 im Landkreis Darmstadt-Dieburg.

22 davon waren nur für Kleinkinder unter 3 Jahren. Für 2- bis unter 8-Jährige (ohne Schulkinder) gab es 63 Tageseinrichtungen und für Schulkinder von 5 bis unter 14 Jahren waren es fünf. In die restlichen 80 Tageseinrichtungen gingen Kinder verschiedener Alterskategorien.

Insgesamt wurden in diesen Tageseinrichtungen 10.908 Kinder betreut. Darunter waren 1.565 unter 3-Jährige, 7.180 Kinder im Alter von 3 bis unter 6 Jahren, 2.151 6- bis unter 11-Jährige und zwölf Kinder von 11 bis unter 14 Jahren.

Die „Besuchsquote“ (gemessen an den Kindern dieser Altersgruppe an der Bevölkerung insgesamt) war bei den 3 bis unter 6-Jährigen mit 95 Prozent am höchsten, bei den unter 3-Jährigen lag sie bei 21 Prozent.

Datenquelle:

Hessisches Statistisches Landesamt (2015): Statistische Berichte K V 7 - j/15: Kinder und tätige Personen in Tageseinrichtungen und Kindertagespflege in Hessen, Wiesbaden

Zahl des Monats April 2016: 49,1%

Zum Zeitpunkt des letzten Zensus am 9.5.2011 waren im Landkreis Darmstadt-Dieburg 49,1 Prozent der Bevölkerung (138.726 Personen) verheiratet. Am zweithäufigsten war der Familienstand „ledig“ mit 37,8 Prozent (106.858 Personen). Mit sehr großem Abstand kamen dahinter Geschiedene (6,6 Prozent bzw. 18.708 Personen) und Verwitwete (6,4 Prozent bzw. 18.045 Personen). 231 Personen (0,1 Prozent) lebten in einer gleichgeschlechtlichen eingetragenen Lebensgemeinschaft.

Sehr differenziert zeigt sich die Verteilung der Familienstände im Lebensverlauf nach dem Alter der Einwohnerinnen und Einwohner.

Die bis unter 16-Jährigen waren zu 100 Prozent ledig (43.076 Personen). Ab der Altersgruppe der 25- bis unter 40-Jährigen überwog der Anteil der Verheirateten inklusive eingetragener Lebenspartnerschaften (49,0 Prozent verheiratet zu 46,0 Prozent ledig). Bei den ab 40-Jährigen stieg der Anteil der Verheirateten auf über 70 Prozent. Am höchsten war er bei der Altersgruppe der 60 bis unter 67-Jährigen mit 78,2 Prozent. Im höheren Alter sank der Anteil der Verheirateten wieder ab, bei den ab 75-Jährigen lag er bei 48,8 Prozent. Zugleich stieg der Anteil der verwitweten Menschen in dieser Altersgruppe auf 44,6 Prozent.

Der höchste Anteil an Geschiedenen von 12,5 Prozent lag bei den 40- bis unter 60-Jährigen vor.

Datenquelle: Hessisches Statistisches Landesamt: Bevölkerung und Haushalte Landkreis Darmstadt-Dieburg am 9. Mai 2011

Zahl des Monats März 2016: 30.520 Euro

Im Jahr 2013 lagen im Landkreis Darmstadt-Dieburg die durchschnittlichen Bruttolöhne und -gehälter je Arbeitnehmer bei 30.520 Euro. Gemeint sind Arbeitnehmer mit einem Arbeitsort im Landkreis, ungeachtet ihres Wohnortes. Dabei ist die Dauer der wöchentlichen Arbeitszeit unerheblich, auch geringfügig Beschäftigte und Heimarbeiter sind in dieser Statistik enthalten.

Darmstadt-Dieburg erreichte damit 88,8 Prozent des hessischen Durchschnittswertes von 34.379 Euro. Am höchsten lagen die Bruttolöhne in Frankfurt (40.437 Euro; 117,6 Prozent des hessischen Wertes) und am niedrigsten im Werra-Meißner-Kreis (29.257 Euro; 85,1 Prozent des hessischen Wertes). Insgesamt waren die Bruttolöhne in den Landkreisen (32.293 Euro; 93,9 Prozent) niedriger als in den kreisfreien Städten (37.934 Euro; 110,3 Prozent).

Im Jahr 2009 lag der Wert im Landkreis Darmstadt-Dieburg noch bei 28.451 Euro. Seitdem ist er jährlich angestiegen um 1,4 Prozent bis 2,6 Prozent.

Die durchschnittlichen Arbeitnehmerentgelte rechnen zusätzlich zu den Bruttolöhnen noch tatsächliche und unterstellte Sozialbeiträge der Arbeitgeber mit ein. Sie lagen im Jahr 2013 im Landkreis Darmstadt-Dieburg bei 37.224 Euro. Seit 2009 sind sie, ausgehend von 34.982 Euro, in jedem Jahr um 1,1 Prozent bis 2,2 Prozent angestiegen.

Datenquelle: Hessisches Statistisches Landesamt, Statistische Berichte P I 5 - j/2008-2013

Zahl des Monats Februar 2016: 476 Kg

Im Jahr 2013 wurden im Landkreis Darmstadt-Dieburg 135.857 Tonnen Haushaltsabfälle produziert, das sind je Einwohnerin und Einwohner 476 Kilo. Damit lag der Durchschnittwert etwas höher als in Hessen insgesamt (469,2 Kg). 

Unter den 476 Kilo je Person waren 72,2 Kg Hausmüll, 35,7 Kg Sperrmüll, 199,9 Kg organische Abfälle, 158,7 Kg Wertstoffe, 9,1 Kg Elektrogeräte und 0,5 Kg sonstige Abfälle. Es fällt das sehr gute Ergebnis der Mülltrennung im Landkreis auf. Die Menge an gemischtem Hausmüll je Person war mit großem Abstand die niedrigste in ganz Hessen (Durchschnitt Hessen 165,6 Kg Hausmüll). Die Werte für organische Abfälle und Wertstoffe gehörten hingegen zu den höchsten landesweit.

Die größten Mengen an Wertstoffmüll je Person waren 82,2 Kg Papier und Pappe, 38,6 Kg gemischte Verpackungen und 28,3 Kg Glas.

Datenquelle: Hessisches Statistisches Landesamt, Statistische Berichte Q II 7 - j/13

Zahl des Monats Januar 2016: 68.540

Zum Zensus-Stichtag am 9.5.2011 hatten 68.540 im Landkreis lebende Personen ab einem Alter von 15 Jahren keinen beruflichen Abschluss. Das entspricht 28,4 Prozent der Bevölkerung ab 15 Jahren. Unter den Menschen ohne beruflichen Abschluss waren mehr Frauen (40.940 Personen) als Männer (27.610 Personen).

43,5 Prozent der ab 15-Jährigen verfügten über eine Lehre oder eine Berufsausbildung im dualen System (104.910 Personen). Einen Fachschulabschluss hatten 22.110 Menschen (9,2 Prozent), bei 3.410 Menschen war der Abschluss einer Fachakademie oder Berufsakademie der höchste berufliche Abschluss (1,4 Prozent).

7,1 Prozent der (mindestens 15 Jahre alten) Bevölkerung des Landkreises (17.120 Personen) erlangten einen Fachhochschulabschluss, 8,9% verfügten über einen Hochschulabschluss (21.460 Personen) und 1,6 Prozent (3.890 Personen) haben promoviert.

Datenquelle: Hessisches Statistisches Landesamt