Zahl des Monats Dezember 2015: 22.384 €

Im Jahr 2012 lag das verfügbare Einkommen je Einwohnerin und Einwohner im Landkreis Darmstadt-Dieburg bei 22.384 €. Höher war dieser Wert innerhalb Hessens nur im Hochtaunuskreis (27.885 €), im Main-Taunus-Kreis (24.682 €) und im Rheingau-Taunus-Kreis (22.806 €). Der hessische Durchschnitt lag bei 21.119 € und der des Regierungsbezirks Darmstadt bei 21.687 €.

Im Jahr 2000 lag das verfügbare Einkommen im Landkreis noch bei 16.764 €. Damals hatten noch sieben Kreise und kreisfreie Städte höhere Werte. Der Durchschnitt des Regierungsbezirks Darmstadt war mit 17.260 € höher als der des Landkreises. Erst seit 2011 ist das verfügbare Einkommen im Landkreis Darmstadt-Dieburg das vierthöchste in Hessen.

In das verfügbare Einkommen der privaten Haushalte werden einerseits staatliche Sozialleistungen mit einberechnet und andererseits Einkommen- und Vermögensteuern sowie Sozialbeiträge abgezogen. Das verfügbare Einkommen entspricht damit der Summe, die den privaten Haushalten für Konsum- und Sparzwecke zur Verfügung steht.

Zahl des Monats November 2015: 57.735

Am 31.12.2014 waren im Landkreis Darmstadt-Dieburg 57.735 der mit Hauptwohnsitz gemeldeten Personen 65 Jahre und älter. Dies entspricht einem Anteil von 20,1 Prozent der gesamten Bevölkerung. Darunter sind auch 14.054 Menschen in einem Alter von mindestens 80 Jahren (4,9 Prozent der Bevölkerung).

In den einzelnen Städten und Gemeinden des Landkreises sind die Anteile der älteren Bevölkerung, gemessen an der Bevölkerung insgesamt, relativ unterschiedlich. Besonders viele ab 65-Jährige gibt es in Seeheim-Jugenheim (26,1 Prozent), Reinheim (23,1 Prozent), Messel (22,5 Prozent) und Mühltal (22,3 Prozent). Insgesamt ist in bereits 14 Städten und Gemeinden mindestens jede fünfte Person 65 Jahre oder älter. In neun Kommunen liegt ihr Anteil noch unter 20 Prozent. Prozentual wohnen in Groß-Zimmern (16,9 Prozent), Weiterstadt (17,3 Prozent) und Griesheim (17,8 Prozent) am wenigsten ab 65-Jährige.

In zwölf Städten und Gemeinden sind dabei mindestens 5 Prozent der Gesamtbevölkerung in einem Alter ab 80 Jahren. Die höchsten Anteile von ab 80-Jährigen weisen Seeheim-Jugenheim (6,8 Prozent), Modautal (6,0 Prozent), Bickenbach (5,7 Prozent) und Roßdorf (5,6 Prozent) auf.

Zahl des Monats Oktober 2015: 1.135

Im Jahr 2014 ereigneten sich im Landkreis Darmstadt-Dieburg 1.135 Verkehrsunfälle. 660 von ihnen (58,1%) fanden innerorts statt, 366 mal lag der Unfallort außerorts (ohne Autobahn) und 109 mal auf einer Autobahn. Bei 868 Unfällen kamen insgesamt 1.165 Personen zu schaden. Unter ihnen waren sechs Getötete, 166 Schwerverletzte und 993 Leichtverletzte.  

Die Hauptunfallursache innerhalb von geschlossenen Ortschaften war im Landkreis Darmstadt-Dieburg in 157 Fällen das Nichtbeachten der Vorfahrt. Außerhalb geschlossener Ortschaften waren ungenügender Sicherheitsabstand (127 Fälle) und nicht angepasste Geschwindigkeit (100 Fälle) die häufigsten Gründe für Unfälle. 36 Unfälle fanden unter Einfluss von Rauschmitteln statt.

Zahl des Monats September 2015: 2.980

Am Ende des Schuljahres 2013/2014 gab es an den Schulen im Landkreis Darmstadt-Dieburg 2.980 Schulabgänger. Jeweils fast 40 Prozent der Schüler beendeten die Schule dabei mit einem Realschulabschluss (1.191 Abschlüsse) oder mit dem Abitur (1.176 Abschlüsse). 

464 Schulabgänger erreichten einen Hauptschulabschluss (15,6%). 108 Schüler erhielten einen schulartspezifischen Förderschulabschluss (3,6%). 41 Personen verließen die Schule ohne einen Hauptschulabschluss (1,4%).

Der Anteil der weiblichen Schulabgänger lag bei 46,8  Prozent. Ihr Anteil an den Abschlüssen mit allgemeiner Hochschulreife war allerdings mit 53,9 Prozent deutlich höher. Unter den Hauptschulabschlüssen waren hingegen nur 36,8 Prozent weibliche Schulabgänger.

Zahl des Monats August 2015: 4.398

Im Jahr 2014 liegt das durchschnittliche Bettenangebot der Beherbergungsbetriebe im Landkreis Darmstadt-Dieburg bei 4.398. Es verteilt sich auf 97 geöffnete Betriebe. Die durchschnittliche Bettenauslastung liegt bei 35,3%.

Die höchste Bettenanzahl von 674 gibt es in Seeheim-Jugenheim. Dort ist die Bettenauslastung mit 49,8% sehr hoch. Die zweithöchste Zahl von 580 Gästebetten erreicht Griesheim mit einer Auslastung von 38,9%. An dritter Stelle folgt Weiterstadt mit 361 Gästebetten und einer Auslastung des Bettenangebotes von nur 19,5%.

Zahl des Monats Juli 2015: -455

Im Jahr 2013 wurden im Landkreis Darmstadt-Dieburg 2.393 Menschen geboren und es starben 2.848 Menschen. Der Geburtensaldo war somit negativ, da sich 455 mehr Sterbefälle als Geburten ereigneten. Der negative Geburtensaldo bestand nur bei der deutschen Bevölkerung (-496). Die nichtdeutsche Bevölkerung hatte einen leicht positiven Saldo (+41). Ohne die erfolgte Zuwanderung von außerhalb des Landkreises wäre die Einwohnerzahl im Jahr 2013 gesunken.

Im Landkreis Darmstadt-Dieburg war der Geburtensaldo in den meisten Städten und Gemeinden negativ. Ausnahmen waren Erzhausen (+11), Griesheim (+44), Groß-Bieberau (+6) und Weiterstadt (+89).

Alle übrigen hessischen Landkreise und die kreisfreie Stadt Wiesbaden hatten 2013 ebenfalls einen negativen Geburtensaldo. Nur in den kreisfreien Städten Darmstadt, Frankfurt und Offenbach ereigneten sich mehr Geburten als Sterbefälle.

Geburten werden statistisch dem Wohnort der Mutter hinzugerechnet, bei Sterbefällen zählt der letzte Wohnort der Verstorbenen.

Zahl des Monats Juni 2015: 4.976.500

Im Jahr 2014 wurden im Landkreis Darmstadt-Dieburg 4.976.500 kg Spargel geerntet. Hierfür standen 797,6 ha Spargelanbaufläche im Ertrag. Diese Flächen gehörten zu insgesamt 36 landwirtschaftlichen Betrieben. Hinzu kamen 161,4 ha Spargelanbauflächen, die 2014 noch keinen Ertrag lieferten.

Darmstadt-Dieburg hatte damit in Hessen die mit Abstand größte Bedeutung für den Spargelanbau. Im gesamten Bundesland wurden 11.499.200 kg Spargel geerntet und es bestanden 1.831,3 ha Anbaufläche (im Ertrag).

Auf den Landkreis Darmstadt-Dieburg entfielen 43,3% der Ernte und 43,5% der Spargelanbauflächen. An zweiter Stelle lag der Kreis Bergstraße mit einer Anbaufläche von 315,3 ha (im Ertrag) und einer Ernte von 1.772.700 kg Spargel, an dritter Stelle folgte der Kreis Groß-Gerau mit 292,9 ha (im Ertrag) und einer Erntemenge von 1.708.000 kg.

Zahl des Monats Mai 2015: 7.549

Der durchschnittliche Arbeitslosenzahl für das Jahr 2014 lag im Landkreis Darmstadt-Dieburg bei 7.549 Personen. Darunter waren 3.878 Männer und 3.671 Frauen.

749 der Arbeitslosen waren im Alter zwischen 15 und 24 Jahren (ohne Ausbildungsstellensuche). Ein großer Anteil entfiel allerdings auf ältere Personen: 2.575 Arbeitslose waren 50 Jahre und älter. 74 Prozent der Arbeitslosen waren Deutsche, 26 Prozent hatten eine ausländische erste Staatsbürgerschaft.

Bei der Betrachtung der einzelnen Monate lag im November 2014 die geringste Arbeitslosigkeit von 7.134 Personen vor. Am höchsten war die Zahl hingegen im August mit 7.888 Arbeitslosen.

Zahl des Monats April 2015: 44,1%

29.066 ha und damit 44,1% der Gesamtfläche des Landkreises Darmstadt-Dieburg entfielen im Jahr 2013 auf Landwirtschaftsflächen. Hierzu zählen Flächen, die für Ackerbau, Wiesen- und Weidewirtschaft, Gartenbau oder Weinbau verwendet werden (inklusive Brachland).

Die Städte und Gemeinden mit den größten Landwirtschaftsflächen sind Groß-Umstadt (4.328 ha), Otzberg (2.671 ha) und Babenhausen (2.286 ha). Den höchsten Anteil der Landwirtschaftsflächen an ihrer Gesamtfläche hat jedoch die Stadt Reinheim mit 70,5% (1.953 ha).

Besonders geringe Anteile hatten die Landwirtschaftsflächen hingegen an der Gesamtfläche von Eppertshausen (18,7%) und Dieburg (20,8%).

Zahl des Monats März 2015: 101.901

Im Jahr 2012 gab es im Landkreis Darmstadt-Dieburg 101.901 Erwerbstätige, darunter 65.750 sozialversicherungspflichtig Beschäftigte Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer.

Die meisten Erwerbstätigen entfielen auf den Wirtschaftsbereich Handel, Verkehr, Gastgewerbe, Information und Kommunikation, in dem 30.524 Personen tätig waren.

An zweiter Stelle folgte mit 26.926 Personen der Bereich öffentliche und sonstige Dienstleister, Erziehung, Gesundheit.

Die drittgrößte Zahl von Erwerbstätigen war im Produzierenden Gewerbe (ohne Baugewerbe) mit 19.260 Personen zu finden.

Zahl des Monats Februar 2015: 24.099

Am Zensusstichtag 9.5.2011 gab es im Landkreis Darmstadt-Dieburg 24.099 Haushalte in denen ausschließlich Menschen lebten, die 65 Jahre und älter waren. Dies entspricht 19,7% aller Haushalte, in Hessen lag dieser Anteil bei 20,3%.

Die geringsten Anteile an Haushalten mit ausschließlich Menschen ab 65 Jahren gab es innerhalb des Landkreises in Weiterstadt (16,3%), Schaafheim (16,4%), Groß-Zimmern (16,8%) und Erzhausen (16,9%).

Die höchsten Anteile waren hingegen in Seeheim-Jugenheim (25,9%), Mühltal (22,9%), Reinheim (22,7%) und Roßdorf (22,4%) vorhanden.

Zahl des Monats Januar 2015: 1.027

Auf 1.000 männliche Einwohner kommen im Landkreis Darmstadt-Dieburg 1.027 weibliche Einwohnerinnen (31.12.2012). Der Anteil der Frauen liegt damit bei 50,7%. In absoluten Zahlen bedeutet dies, dass im Landkreis 3.787 mehr Frauen als Männer leben.

In den meisten Städten und Gemeinden gibt es ebenfalls mehr Frauen als Männer. Besonders deutlich ist der höhere Frauenanteil in Bickenbach (1.071 Frauen auf 1.000 Männer) und in Seeheim-Jugenheim (1.087 Frauen auf 1.000 Männer).

Mehr Männer als Frauen gibt es hingegen nur in Fischbachtal (967 Frauen auf 1.000 Männer), Schaafheim (998 Frauen auf 1.000 Männer) und Weiterstadt (989 Frauen auf 1.000 Männer).