Zahl des Monats September 2020: 8.170 ha

Die Gesamtfläche des Landkreises Darmstadt-Dieburg hat eine Größe von 65.864 ha. Mit Stand vom 31.12.2019 wurden davon 8.170 ha zur Siedlungsfläche gezählt, das waren 12,4 Prozent der Fläche insgesamt. Im Regierungsbezirk Darmstadt lag der Anteil der Siedlungsfläche an der Gesamtfläche geringfügig höher mit 12,8 Prozent, in Hessen insgesamt aber deutlich niedriger mit nur 9,4 Prozent.

Mehr als die Hälfte der Siedlungsfläche des Landkreises Darmstadt-Dieburg machte die 4.271 ha große Wohnbaufläche aus. Auf Industrie- und Gewerbeflächen entfielen 1.398 ha. Am dritthäufigsten waren Flächen gemischter Nutzung mit 964 ha. Zu den Flächen gemischter Nutzung werden Bereiche mit einer Mischnutzung mit Wohnen sowie Gebäude, Freiflächen und Betriebsflächen von land- und forstwirtschaftlichen Betrieben gerechnet.

Die vorhandenen Sport-, Freizeit- und Erholungsflächen summierten sich auf 794 ha, davon waren 266 ha Grünanlagen. Alle Friedhöfe hatten zusammen eine Fläche von 86 ha. Zur Kategorie Tagebau, Grube, Steinbruch gehörten 254 ha und 35 ha waren zu den Halden zu rechnen. Flächen besonderer funktionaler Prägung waren auf 367 ha zu finden, darunter fallen Flächen für öffentliche Zwecke, Parken und historische Anlagen.

Datenquelle: Hessisches Statistisches Landesamt

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Zahl des Monats August 2020: 67,3

Im Jahr 2019 lag der Gesamtlastquotient im Landkreis Darmstadt-Dieburg bei 67,3. Der Gesamtlastquotient gibt an, wie viele Kinder und Jugendliche unter 20 Jahren und ältere Menschen ab 65 Jahren je 100 Personen im erwerbsfähigen Alter zwischen 20 und 65 Jahren im Landkreis leben. Diese Zahl dient dazu, die Belastungen für die Sozialsysteme abzuleiten. In den letzten Jahrzehnten ist der Gesamtlastquotient immer weiter angestiegen. Im Jahr 1990 kamen auf 100 Personen zwischen 20 und 65 Jahren noch nur 52,2 jüngere und ältere Personen. Mehr als 60 Personen sind es schon seit dem Jahr 2005.

Der Gesamtlastquotient setzt sich zusammen aus dem Jugendquotienten (unter 20-Jährige je 100 Personen zwischen 20 und 65 Jahren) und dem Altenquotient (ab 65-Jährige je 100 Personen von 20 bis unter 65 Jahren). Im Jahr 2019 lagen im Landkreis Darmstadt-Dieburg der Jugendquotient bei 32,2 und der Altenquotient bei 35,1.

Der Jugendquotient bleibt seit vielen Jahren recht stabil. 1990 lag er bei 32,5, stieg dann bis auf 33,8 in den Jahren 1998 und 1999 und sank anschließend bis auf 31,4 im Jahr 2011. Seitdem ist die Zahl wieder leicht gestiegen.

Einen ganz anderen Verlauf zeigt der Altenquotient. 1990 lag er noch bei 19,7 und hat sich seitdem immer weiter erhöht. Im Jahr 2008 waren es erstmals mehr als 30 älteren Menschen je 100 Personen im erwerbsfähigen Alter. In den letzten Jahren hat sich der jährliche Anstieg der Rate beschleunigt: der Altenquotient stieg jährlich um etwa 0,5 bis 0,6 Personen an. Dies liegt daran, dass die besonders personenreichen Jahrgänge der in den 1950er und 1960er Jahren geborenen Personen nun allmählich in das Rentenalter vorrücken. In den kommenden Jahren ist daher weiterhin mit einem stark steigenden Altenquotient zu rechnen.

Datenquelle: Hessisches Statistisches Landesamt

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Zahl des Monats Juli 2020: 31.718

Im Jahr 2019 waren unter den insgesamt 240 248 Übernachtungsgästen in den Beherbergungsbetrieben im Landkreis Darmstadt-Dieburg 31.718 Gäste mit ständigem Wohnsitz im Ausland. Das entsprach 13,2 Prozent aller Übernachtungsgäste, 208.530 Gäste (86,8 Prozent) hatten ihren Wohnsitz in Deutschland.

Von den aus dem Ausland angereisten Gästen kamen 17.613, und damit etwas mehr als die Hälfte (55,5 Prozent, aus anderen europäischen Ländern. Am zweithäufigsten waren Gäste aus Asien, die mit 11.471 Personen 36,2 Prozent der Anreisen aus dem Ausland ausmachten. Aus Amerika kamen 1.201 Gäste (3,8 Prozent), aus Afrika 137 Gäste (0,4 Prozent) und aus Australien und Ozeanien 67 Gäste (0,2 Prozent). Für 1.229 Gäste (3,9 Prozent) war das ausländische Herkunftsland nicht genauer angegeben.

Das europäische Land aus dem die meisten Übernachtungsgäste in den Landkreis reisten waren die Niederlande mit 3.017 Ankünften. An zweiter Stelle folgten 1.984 Gäste mit Wohnsitz in der Schweiz, gefolgt von Gästen mit Wohnsitz in Polen (1.600 Ankünfte), Italien (1.400 Ankünfte), Großbritannien (1.199 Ankünfte) und Frankreich (1.101 Ankünfte).

Quelle:Hessisches Statistisches Landesamt

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Zahl des Monats Juni 2020: 7.544

Im Jahr 2018 zogen insgesamt 21.635 Menschen in die Städte und Gemeinden im Landkreis Darmstadt-Dieburg zu. Etwa ein Viertel der Umzüge ereignete sich dabei zwischen den kreisangehörigen Städten und Gemeinden. Mehr als jede dritte Person, die im Landkreis eine Wohnung neu bezogen hat, kam aber aus einer anderen hessischen Großstadt oder einem anderen hessischen Landkreis. Im Jahr 2018 zogen insgesamt 7.544 Personen aus Hessen über die Kreisgrenzen zu, was 34,9 Prozent aller Zugezogenen entsprach.

Die mit Abstand meisten Zuzüge kamen dabei aus der Stadt Darmstadt (2.990 Personen, 13,8 Porzent der Zuzüge). Für Zuzüge aus Darmstadt waren die direkt an das Stadtgebiet angrenzenden Städte und Gemeinden Griesheim, Weiterstadt, Pfungstadt, Mühltal, Seeheim-Jugenheim und Roßdorf am häufigsten das Ziel.

Unter den südhessischen Landkreisen war der Kreis Offenbach die häufigste Quelle für Zuzüge nach Darmstadt-Dieburg, von dort zogen 970 Personen (4,5 Porzent aller Zuzüge) zu. Rodgau und Rödermark waren dabei unter den Kommunen des Kreises Offenbach die häufigsten Quellgebiete. Aus dem Kreis Groß-Gerau kamen 773 Personen (3,6 Porzent), darunter waren relativ viele Menschen aus Riedstadt. 490 Zuzüge (2,3 Prozent) gingen aus der Stadt Frankfurt in den Landkreis Darmstadt-Dieburg. Aus dem Kreis Bergstraße zogen 469 Menschen zu (2,2 Prozent), vergleichsweise viele Zugezogene kamen dabei aus Bensheim. Aus dem Odenwaldkreis gab es 367 Zuzüge in den Landkreis Darmstadt-Dieburg (1,7 Prozent).

Für die Wegzüge aus dem Landkreis Darmstadt-Dieburg zeigten sich ähnliche Muster in der Verteilung auf die Ziele in der Region. Ein Wanderungsgewinn ergab sich dabei aus den kreisfreien Städten Darmstadt und Frankfurt sowie aus dem Kreis Offenbach. In die Kreise Groß-Gerau, Bergstraße und Odenwaldkreis zogen hingegen etwas mehr Menschen fort als von dort nach Darmstadt-Dieburg zugezogen sind.

Eine ausführliche Analyse der Wanderungsbeziehungen im Jahr 2018 bietet der Bericht Wanderungsbeziehungen Darmstadt-Dieburg 2018, der im Internet heruntergeladen werden kann.

Quelle:

Kreisausschuss des Landkreises Darmstadt-Dieburg (2020): Wanderungsbeziehungen Darmstadt-Dieburg 2018 (ausgewertete Daten: ekom21)

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Zahl des Monats Mai 2020: 189,98 Euro

Im Jahr 2018 wurde im Landkreis Darmstadt-Dieburg für einen Quadratmeter verkauften Baulandes durchschnittlich ein Preis von 189,98 Euro erzielt. Insgesamt gab es 271 Fälle von Baulandverkäufen, bei denen für die Fläche rund von 338.000 m² eine gesamte Summe von rund 64.167.000 Euro aufgewendet wurde.

Der erzielte durchschnittliche Verkaufspreis von 189,98 Euro je Quadratmeter Bauland lag damit etwas höher als im Jahr 2017 (178,15 Euro). In den Jahren von 2013 bis 2016 wurden allerdings jeweils Preise von mehr als 210 Euro je Quadratmeter erzielt. Der höchste Wert innerhalb der letzten 20 Jahre lag im Jahr 2016 mit 238,69 Euro vor und der geringste Durchschnittspreis wurde im Jahr 2008 mit nur 122,01 Euro erreicht.

Mit 189,98 Euro lag der Verkaufspreis eines Quadratmeters Bauland im Landkreis Darmstadt-Dieburg im Jahr 2018 über dem bundesdeutschen Durchschnitt von 137,67 Euro und über dem hessischen Durchschnitt von 133,41 Euro. Im Regierungsbezirk Darmstadt war der durchschnittliche Verkaufspreis je Quadratmeter Bauland mit 232,24 Euro allerdings deutlich höher. Dies lag insbesondere an den hohen Baulandpreisen in den kreisfreien Städten. Die höchsten Quadratmeterpreise wurden in Frankfurt mit einem Durchschnittswert von 753,96 Euro und in Darmstadt mit 627,54 Euro erreicht. Unter den Landkreisen im Regierungsbezirk Darmstadt ergab sich in den vier Kreisen Groß-Gerau (238,42 Euro), Hochtaunuskreis (407,66 Euro), Main-Taunus-Kreis (450,85 Euro) und Offenbach (299,17 Euro) ein höherer durchschnittlicher Verkaufspreis als im Landkreis Darmstadt-Dieburg.

In den übrigen fünf Kreisen lag der durchschnittliche Verkaufspreis je Quadratmeter Bauland niedriger, am geringsten war er im Odenwaldkreis mit 74,30 Euro.

Datenquelle: Statistische Ämter des Bundes und der Länder, Deutschland, 2020: Statistik der Kaufwerte für Bauland (www.regionalstatistik.de).

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Zahl des Monats April 2020: 4.603

Ende Juni 2019 hatten 77.339 sozialversicherungspflichtig Beschäftigte ihren Arbeitsort im Landkreis Darmstadt-Dieburg. 4.603 von ihnen (6 Prozent) gingen einem medizinischen Gesundheitsberuf nach.

Am häufigsten waren dabei Tätigkeiten im Bereich Gesundheits- und Krankenpflege, Geburtshilfe und Rettungsdienst mit 1.957 Personen (2,5 Prozent aller sozialversicherungspflichtig Beschäftigten). 1.489 Personen (1,9 Prozent) arbeiteten als medizinische oder zahnmedizinische Fachangestellte im Berufsfeld der Arzt- oder Praxishilfe. 382 Personen (0,5 Prozent) waren im Bereich der nichtärztlichen Therapie und Heilkunde beschäftigt, worunter beispielsweise Physiotherapie, Ergotherapie oder Logopädie fallen. 364 Beschäftigte (0,5 Prozent) waren als Ärztinnen und Ärzte der Human- oder Zahnmedizin tätig. Zu den medizinischen Gesundheitsberufen gehören außerdem medizinisch technische Berufe in medizinischen Laboratorien, Tiermedizin und Tierheilkunde, Psychologie und nichtärztliche Psychotherapie sowie Pharmazie.

Zusätzlich übten 2.360 Menschen (3,1 Prozent aller sozialversicherungspflichtig Beschäftigten) eine Beschäftigung in Berufen aus dem Bereich der nichtmedizinischen Gesundheits- und Körperpflege oder Medizintechnik aus. Mit 1.390 Personen war mehr als die Hälfte von ihnen in der Altenpflege tätig (1,8 Prozent der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten). Außerdem zählen zu den Berufen aus dem Bereich der nichtmedizinischen Gesundheits- und Körperpflege oder Medizintechnik die Tätigkeitsfelder Ernährungs- und Gesundheitsberatung, Bestattungswesen, Medizin-, Orthopädie- und Reha-Technik sowie die nichtmedizinische Körperpflege (z.B. Kosmetikerinnen und Kosmetiker).

Diese Statistik erfasst nur sozialversicherungspflichtig Beschäftigte, also angestellte Personen, die ihre Arbeitsstätte im Landkreis Darmstadt-Dieburg haben. Selbständige, wie zum Beispiel Ärzte mit eigener Praxis, fallen nicht darunter. Die tatsächliche Zahl der im Landkreis Darmstadt-Dieburg im Gesundheitsbereich tätigen Personen liegt daher höher.

Datenquelle: Statistik der Bundesagentur für Arbeit (Dezember 2019): Tabellen, Regionalreport über Beschäftigte, Nürnberg. 

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Zahl des Monats März 2020: 11.673

11.673 Kinder besuchten zum Stichtag 1. März 2019 eine der 169 Kindertageseinrichtungen im Landkreis Darmstadt-Dieburg. Zwei Drittel der dort betreuten Kinder war im Alter von drei bis unter sechs Jahren, dies waren 7.774 Kinder. Außerdem wurden 1.877 Kinder im Alter von unter drei Jahren betreut. Eine Betreuung von mehr als sieben Stunden pro Tag erfolgte für 54,8 Prozent der unter 3-Jährigen und für 46,3 Prozent der drei bis unter sechs Jahre alten Kinder.

Die Besuchsquote, gemessen an allen im Landkreis wohnenden Kindern der entsprechenden Altersgruppe, lag damit bei den unter 3-Jährigen bei 21,6 Prozent und bei den 3- bis unter 6-Jährigen bei 90,8 Prozent. Zusätzlich zu den Vorschulkindern besuchten auch ältere Kinder Tageseinrichtungen. In der Altersgruppe von sechs bis unter elf Jahren waren dies 2.005 Kinder und in der Altersgruppe von elf bis unter 14 Jahren 17 Kinder. Die an allen Kindern der entsprechenden Altersgruppe gemessene Besuchsquote lag damit bei den 6- bis unter 11-Jährigen bei 14,6 Prozent und bei den 11- bis unter 14-Jährigen nur noch bei 0,2 Prozent. Mehr als jedes dritte Kind (35,1 Prozent), das eine Kindertageseinrichtung im Landkreis Darmstadt-Dieburg besuchte, hatte mindestens ein Elternteil mit ausländischer Herkunft. Für etwa jedes vierte Kind (26, 1 Prozent) war Deutsch nicht die überwiegend gesprochene Sprache.

Datenquelle: Hessisches Statistisches Landesamt (2019): Statistische BerichteKV7 – j/19.

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Zahl des Monats Februar 2020: 128,8 Kilometer

Anfang des Jahres 2019 ergab sich für die insgesamt 43 Kreisstraßen im Landkreis Darmstadt-Dieburg eine Gesamtlänge von 128,8 Kilometern. Zusätzlich wird das Kreisgebiet von zwei Bundesautobahnen (31,2 km), 7 Bundesstraßen (109,5 km) und 25 Landesstraßen (220,8 km) durchzogen.

Die Kreisstraßen sind größtenteils recht kurz, denn sie verbinden meist nur direkt benachbarte Städte oder Gemeinden miteinander. Die längste Kreisstraße ist die K128, die auf einer Strecke von 9,7 Kilometern über Dieburg und Roßdorf-Gundernhausen die B45 mit der B38 verbindet. Die zweitlängste Kreisstraße ist die K105, deren 9,4 Kilometer vom Groß-Umstädter Ortsteil Klein-Umstadt bis nach Schaafheim-Mosbach an die bayrische Landesgrenze führen. Die drittlängste Strecke von 8,1 Kilometern legt die K183 zwischen Eppertshausen und Babenhausen-Sickenhofen zurück. Die kürzeste Kreisstraße ist hingegen die K66, sie führt auf nur 484 Metern vom Alsbach-Hähnleiner Ortsteil Hähnlein aus an die Kreisgrenze in Richtung Zwingenberg-Rodau.

Durch die Gemarkungen von Groß-Umstadt und von Otzberg führen mit jeweils sieben Kreisstraßen besonders viele Straßen dieser Kategorie. Dementsprechend entfallen auch die meisten Kreisstraßenkilometer auf Otzberg (18,4 km) und auf Groß-Umstadt (13,6 km). In Griesheim und Münster bestehen hingegen keine Kreisstraßen.

Datenquelle: Hessen Mobil

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Zahl des Monats Januar 2020: 5,4 Prozent

Seit dem Stichtag des letzten Zensus im Jahr 2011 ist die Einwohnerzahl des Landkreises Darmstadt-Dieburg deutlich gestiegen. Vom 7.5.2011 bis zum 30.6.2019 wuchs die Bevölkerung von 282.601 auf 297.739 Personen an. Dies war eine Zunahme um 5,4 Prozent beziehungsweise gut 15.000 Einwohnerinnen und Einwohner.

In allen 23 kreisangehörigen Städten und Gemeinden ergab sich in diesem Zeitraum ein Zugewinn, dieser fiel allerdings unterschiedlich groß aus. Prozentual stieg die Einwohnerzahl am stärksten in Bickenbach (+11,4 Prozent), in Weiterstadt (+10,1 Prozent) und in Messel (+9,6 Prozent). In absoluten Zahlen war das Wachstum in den drei größten Städten Weiterstadt (+2.389 Personen), Griesheim (+1.911 Personen) und Pfungstadt (+1.214 Personen) am höchsten. Eher gering fiel das Wachstum hingegen in Reinheim aus, wo die Einwohnerzahl sich nur um 16 Personen bzw. 0,1 Prozent erhöhte. Auch in Alsbach-Hähnlein (+0,9 Prozent, 78 Personen), Fischbachtal (+1,2 Prozent, 33 Personen), Groß-Bieberau (+1,2 Prozent, 54 Personen) und Otzberg (+1,2 Prozent, 77 Personen) war der Anstieg vergleichsweise niedrig. 

Datenquelle: Hessisches Statistisches Landesamt

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Zahl des Monats Dezember 2019: 75.677

Zum 31.12.2018 bestanden im Landkreis Darmstadt-Dieburg insgesamt 75.677 Wohngebäude. 48.926 dieser Wohngebäude waren Einfamilienhäuser (64,7 Prozent). In 16.907 Häusern befanden sich zwei Wohnungen (22,3 Prozent). Mindestens drei Wohnungen gab es in 9.798 der Gebäude (13,0 Prozent).

In diesen Mehrfamilienhäusern mit mindestens drei Wohneinheiten gab es insgesamt 48.120 Wohnungen, das entsprach im Schnitt rund fünf Wohnungen je Haus. Alle Wohngebäude zusammen hatten eine Wohnfläche von 13.859.400 m² verteilt auf 131.525 Wohnungen. Das waren pro Wohnung im Durchschnitt 105 m². Entsprechend der höchsten Einwohnerzahl standen die meisten Wohngebäude in Griesheim (5.828). Die zweithöchste Zahl an Wohngebäuden lag in Groß-Umstadt vor (5.778), obwohl dort die Einwohnerzahl erst die vierthöchste kreisweit war.

Die dritthöchste Anzahl wurde in Weiterstadt erreicht (5.777). Der Anteil an Einfamilienhäusern an den Wohngebäuden gesamt unterschied sich innerhalb der einzelnen Städte und Gemeinden erheblich. Besonders gering war der Anteil der Einfamilienhäuser an den gesamten Wohngebäuden in Griesheim und Pfungstadt (je 57,5 Prozent) sowie in Schaafheim (59,5 Prozent). Die höchsten Anteile an Einfamilienhäusern erreichten hingegen Dieburg (71,9 %), Seeheim-Jugenheim (69,8 Prozent) und Otzberg (69,6 Prozent).

Datenquelle: Hessisches Statistisches Landesamt Mehr interessante Zahlen finden Sie auf www.ladadi.de/kreisstatistik

Zahl des Monats November 2019: 615

Im Jahr 2017 wurden 615 Ehen von im Landkreis Darmstadt-Dieburg lebenden Paaren geschieden. Dies war seit mehreren Jahren der niedrigste Stand an Ehescheidungen. Im Jahr 2010 waren es beispielsweise mit 841 Verfahren deutlich mehr. 

Von diesen 615 Scheidungsverfahren wurden nur 54 von beiden Partnern gemeinsam beantragt (8,7 Prozent). Mit 305 Scheidungen wurde fast die Hälfte dieser Verfahren von der Frau beantragt (49,6 Prozent). In elf Fällen fand dies ohne Zustimmung des Mannes statt. 256 Beantragungen gingen vom Mann aus (41,6 Prozent), hierbei lag ebenfalls in nur elf Fällen keine Zustimmung der Ehepartnerin vor.

Bei 307 Scheidungen, und damit bei der Hälfte aller Verfahren, waren keine minderjährigen Kinder betroffen. Bei 308 Ehescheidungen waren hingegen minderjährige Kinder beteiligt. Insgesamt waren 477 Kinder hiervon betroffen, das waren im Durchschnitt 1,5 Kinder je Scheidungsverfahren. Bei 174 Verfahren war mindestens ein minderjähriges Kind vorhanden, bei 103 Verfahren waren es zwei minderjährige Kinder und bei 31 Verfahren drei oder mehr Kinder unter 18 Jahren.


Datenquelle: Hessisches Statistisches Landesamt und Statistische Ämter des  Bundes und der Länder 


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Zahl des Monats Oktober 2019: 1866,9 ha

Im Jahr 2018 wurden im Landkreis Darmstadt-Dieburg auf insgesamt 1.866,9 ha Gemüse oder Erdbeeren angebaut. Das entspricht in etwa der Fläche von 2.615 Fußballfeldern. Bewirtschaftet wurden diese Flächen von 54 landwirtschaftlichen Betrieben. In 51 dieser Betriebe wurde Gemüse im Freiland angebaut, das mit 1.606,3 ha den Großteil dieser Anbaufläche ausmachte. Fünf Betriebe bauten außerdem Gemüse unter hohen begehbaren Schutzabdeckungen oder in Gewächshäusern auf einer Fläche von 2,4 ha an.

Gut ein Viertel (25,5 Prozent) der gesamten Anbaufläche für Gemüse und Erdbeeren im Regierungsbezirk Darmstadt (7.308,6 ha) befand sich im Landkreis Darmstadt-Dieburg. Noch mehr Gemüse- und Erdbeeranbau gab es in Südhessen nur im Kreis Bergstraße mit 2.239,2 ha. An dritter Stelle lag der Kreis Groß-Gerau mit 1.818,3 ha.

Erdbeeren im Freiland machten im Landkreis Darmstadt-Dieburg eine Anbaufläche von 200,6 ha aus, verteilt auf 28 anbauende Betriebe. Zusätzlich wurden auf 57,6 ha von 14 landwirtschaftlichen Betrieben Erdbeeren unter hohen begehbaren Schutzabdeckungen oder in Gewächshäusern angebaut.

Beim Erdbeeranbau lag der Landkreis Darmstadt-Dieburg mit gesamt 258,2 ha innerhalb des Regierungsbezirkes Darmstadt an der Spitze und machte 25,8 % der gesamten Erdbeeranbaufläche Südhessens aus. Hierbei folgte der Kreis Groß-Gerau auf dem zweiten Rang mit 177,6 ha und der Main-Kinzig-Kreis auf Rang drei mit 158,8 ha.