Eingliederungshilfe (EGH) für Menschen mit Behinderung

Menschen, die mit einer Behinderung leben oder von einer solchen bedroht sind, sollen gleichberechtigt, selbstbestimmt und eigenverantwortlich ihr Leben planen, führen und am gesellschaftlichen Leben teilhaben können.  

Niemand darf wegen seiner Behinderung benachteiligt werden  

Foto von zwei Frauen vor einem Notebook, eine davon mit Down-Syndrom
Foto: Cliff Booth (Pexels)

Der in Artikel 3 Absatz 3 Grundgesetz festgeschriebene Grund­satz, wonach niemand wegen seiner Behinderung benachteiligt werden darf, wird durch das Bundes­teil­habe­gesetz (SGB IX) umgesetzt. Die gewährten Teil­habe­leistungen tragen dazu bei, bestehende Benachteiligungen zu beseitigen bzw. diesen im Vorfeld entgegenzuwirken. Sie sind als Hilfe zur Selbsthilfe gedacht und sollen so individuell wie möglich sein.

Die berechtigten Wünsche und persönlichen Lebenssituationen der Menschen mit Behinderung werden berücksichtigt. Das Wunsch- und Wahlrecht (§ 8 SGB IX) lässt viel Raum zur selbstbestimmten Lebens­gestaltung. Bei der Auswahl der erforderlichen Leistungen besteht ein Mitspracherecht. Neben der leistungsberechtigten Person bzw. deren gesetzliche Vertreter werden auf Wunsch auch weitere Ver­trau­ens­per­so­nen in das Verfahren einbezogen.  

  

Fragen zur Eingliederungshilfe?

Antworten auf die häufigsten Fragen finden Sie im Bereich Fragen und Antworten zur EGH. Für individuelle Fragen steht Ihnen unsere Beratung zur EGH zur Verfügung. Bitte zögern Sie nicht, uns anzusprechen. Unter Weitere Informationen zur EGH finden Sie eine Sammlung interessanter Links und Downloads zum Thema, die wir fortlaufend ergänzen.