Radeln für den Klimaschutz

Der Landkreis Darmstadt-Dieburg beteiligt sich erstmalig an der Aktion „Stadtradeln“ des Klimabündnisses. 

Wer gerne mit dem Fahrrad unterwegs ist, kann vom 18. August bis zum 7. September dazu beitragen, dass der Landkreis Darmstadt-Dieburg möglichst viele Kilometer im Wettbewerb um die fahrradaktivsten Kommunen und Landkreise sammelt. Einfach auf https://www.stadtradeln.de/landkreis-darmstadt-dieburg/ registrieren und möglichst viele Strecken mit dem Rad zurücklegen. Alle gefahrenen Kilometer werden dann entweder per Stadtradel-App oder Website in den Radelkalender eingetragen.

Einzelne Radlerinnen und Radler sind bei der Aktion ebenso willkommen wie Teams. Mit von der Partie sind aus dem Landkreis Darmstadt-Dieburg bereits Alsbach-Hähnlein, Griesheim, Groß-Umstadt, Münster, Ober-Ramstadt und Weiterstadt. Wer hier kräftig in die Pedale tritt, dessen Kilometer zählen sogar doppelt, einmal für die Kommune und ein zweites Mal für den Landkreis.

Ob man im Landkreis wohnt, arbeitet, in einem Verein aktiv ist oder eine Schule oder Hochschule besucht, es muss nur irgendein Bezug da sein. Ziel der Aktion ist es, mit Spaß und Begeisterung möglichst viele Radkilometer zusammen zu bekommen und damit einen Beitrag zum Klimaschutz zu leisten.

Etwa ein Fünftel der klimaschädlichen Kohlendioxid-Emissionen in Deutschland entstehen im Verkehr, sogar ein Viertel der CO2-Emissionen des gesamten Verkehrs verursacht der Innerortsverkehr. Wenn circa 30 Prozent der Kurzstrecken bis sechs Kilometer in den Innenstädten mit dem Fahrrad statt mit dem Auto gefahren werden, ließen sich etwa 7,5 Millionen Tonnen CO2 vermeiden.

Weitere ausführliche Informationen gibt es unter www.stadtradeln.de.

Energie und Klimasschutz - Impulse, Projektbeispiele und Fördermöglichkeiten

Eine Informationsbroschüre des Landkreises Darmstadt-Dieburg gibt einen Überblick über gelungene und nachahmenswerte Projekte, mögliche Projektpartner und Kontaktadressen und auch Fördermöglichkeiten.
Die Broschüre steht hier als Download bereit.

 

 

Gesellschaftspolitische Herausforderung Energie

Der Landkreis Darmstadt-Dieburg erarbeitet derzeit mit seinen Gemeinden ein Konzept, um der großen gesellschaftspolitischen Herausforderung Klimawandel und Erschöpfung fossiler Brennstoffe im Rahmen unserer Möglichkeiten zu begegnen.

Es geht uns hierbei darum, zur Energiewende mittels zukunftsfähiger Energieversorgung und der Lokalisierung von Potenzialen und Verbrauch beizutragen.

Im Wesentlichen besteht unser Konzept aus drei Komponenten: Zum Einen ist dies die flächendeckende Erzeugung erneuerbarer Energien, also dem Ausbau der Potenziale von Wind, Sonne, Biomasse und Geothermie im Strom- und Wärmebereich. Weiterhin beabsichtigen wir eine schrittweise Umstellung der Mobilitätsstrukturen, indem wir eine Hinwendung zur umweltverträglicheren Fortbewegung wie zum Beispiel der Elektro-mobilität anstreben. Und schließlich geht es uns um einen Ausbau der kommunalen Wärmenutzung durch Gebäudesanierungen, Abwärmenutzung, oder effiziente Heiztechniken, um nur einige Möglichkeiten zu nennen.

Die Ziele sind klar zu formulieren: Neben dem wichtigen Beitrag zum Klimaschutz durch Energieeinsparungen und Senkung der CO2-Emmissionen geht es darum, bezahlbare Energie zu bekommen und natürlich die Energieversorgung als solche sicherzustellen.  

Gerade Letzteres ist auch im Hinblick auf die Attraktivität des Wirtschaftsstandortes Darmstadt-Dieburg entscheidend. Im Grunde genommen wird es zukünftig überall der bisherigen Globalisierungsstrategie entgegenlaufen müssen: Energie gilt es dort zu erzeugen, wo auch produziert wird.

Natürlich sind das ehrgeizige Ziele. Aber Energieselbstverwaltung auf regionaler Ebene kann es nur durch ein Zusammenwirken von Kommunen, Bürgern und Wirtschaft geben.  Und ein Landkreis kann und sollte hier als zentraler Steuerungs-und Impulsgeber fungieren.