Aktuell finden in Hessen keine persönlichen Energieberatungen in den Energiestützpunkten statt.

Kostenfreie Telefonberatung unter 0800-809 802 400 (Mo. - Do., 8 - 18 Uhr, Fr. 8 - 16 Uhr)

Kostenfreie Online-Energieberatung unter verbraucherzentrale-energieberatung.de

Energieexperten der Verbraucherzentrale informieren live und online (April 2021)

Kostenlose Online-Vorträge im April zu Photovoltaik, Fördermitteln, Heizungserneuerung und Energetischer Sanierung

Die Energieberatung der Verbraucherzentrale bietet auch im April Online-Vorträge, um Verbraucherinnen und Verbraucher rund um das Thema Energiesparen zu informieren. Übers Internet verfolgen Sie live und bequem von zuhause den Online-Vortrag und können unseren Experten über einen Chat Fragen stellen. Die Teilnahme ist kostenlos nach Anmeldung unter verbraucherzentrale-energieberatung.de möglich. Es können pro Vortrag 500 Personen teilnehmen.

 

Photovoltaik für die Eigennutzung
Mittwoch, 07.04.2021, 18 bis 19:30 Uhr

Wenn im Sommer die Sonne vom Himmel strahlt, liegt der Gedanke nahe, diese frei verfügbare Energie auch zuhause zu nutzen. Möglich ist das für Privathaushalte mit einer Photovoltaikanlage zur Erzeugung von Strom aus Sonnenlicht. Welches System sinnvoll ist, wie die Gesetzeslage ist, wie rentabel die Anlagen sind und was unbedingt zu beachten ist - Antworten auf diese und weitere Fragen erhalten Sie in diesem Online-Vortrag.

 

Wege durch den Förderdschungel
Dienstag, 13.04.2021, 18 bis 19:30 Uhr

Hohe Energiekosten veranlassen viele Hausbesitzer über energetische Gebäudesanierungen oder Heizungserneuerungen nachzudenken. Doch wie schaffen sie es, die dafür notwendigen Investitionen zu stemmen? Hierbei hilft die Bundesregierung mit Förderprogrammen. Es gibt Kredit- und Zuschussprogramme, Förderprogramme zur energieeffizienten Sanierung oder zur Nutzung erneuerbaren Energien, zur Dämmung, zum Austausch der Fenster, zur Optimierung von Heizungsanlagen und zur Baubegleitung.

Mit diesem Vortrag soll Eigenheimbesitzern der Weg durch den Förderdschungel erleichtert werden. Dazu werden Fragestellungen behandelt wie: Wer kann eine Förderung beantragen? Was bedeuten die technischen Mindestvoraussetzungen? Können mehrere Förderprogramme gleichzeitig genutzt werden? Wann, wo und wie können Anträge gestellt werden?

 

Heizungserneuerung: Wie packt man`s richtig an?
Dienstag, 20.04.2021, 17 bis 18:30 Uhr sowie
Dienstag, 27.04.2021, 18 bis 19:30 Uhr

Viele Fragen sind vor dem Heizungstausch zu klären und vor allem eine Entscheidung möglichst zugunsten erneuerbarer Energien zu treffen. Was ist zu beachten, welche Alternativen zur Ölheizung kommen in Frage, wieviel Energie lässt sich sparen und wo gibt es Fördermittel? Bei der Suche nach der passenden Heiztechnik für Ihr Haus bieten sich vielfältige Lösungen, immer mehr auch in Kombination mit Solarenergie. Auch andere innovative Lösungen sind inzwischen ausgereift und erfreuen sich zudem hoher Zuschüsse durch Förderprogramme des Bundes. An diesem Abend bekommen Sie eine echte Entscheidungshilfe und objektive Beratung.

 

Vom Altbau zum Effizienzhaus
Mittwoch, 21.04.2021, 17 bis 18:30 Uhr

Die energetische Sanierung eines Hauses ist eine Herausforderung, die mit einer großen Investition verbunden ist. Ist es sinnvoller, kleine Schritte zu gehen oder sind die großen Schritte zielführender, wenn sie finanzierbar sind. Gibt es auch Fördergelder? Im Online-Vortrag erörtert unser Energieexperte diese und weitere Fragen rund ums Sanieren.

 

Aus Alt mach Neu: Wie richtig sanieren?
Donnerstag, 22.04.2021, 18 bis 19:30 Uhr

Es gibt viele Möglichkeiten, ein Haus energieeffizienter zu machen. Eine Komplettsanierung kann den Energiebedarf halbieren. Das steigert den Wohnkomfort sowie den Wert der Immobilie. Indem Sie Energie einsparen, senken Sie auch Ihren CO2-Ausstoß – und schonen so Umwelt und Klima.

In diesem Vortrag zeigen wir wie man eine Sanierung angeht und klären folgende Aspekte:

  • Grundsätzliches Vorgehen bei einer geplanten Sanierung
  • Dämmung von Fassade, Dach und Keller des Hauses
  • Fenster- und/oder Türentausch
  • Optimierung der Heizung und Warmwasserbereitung
  • Einsatz von Erneuerbaren Energien
  • Fördermittel für Sanierungen

 

Welche Heizung für mein Haus
Dienstag, 27.04.2021, 18 bis 19:30 Uhr

Die Beschlüsse des Klimakabinetts der Bundesregierung zeigen, dass sich künftig die Erzeugung von Wärme massiv ändern muss. Ob es die geplante Verteuerung von Gas und Öl durch eine CO2-Steuer oder das diskutierte Verbot von Ölheizungen ab 2026 ist, Verbraucher sind verunsichert.

Viele Fragen sind offen: Was ist vom Gesetzgeber geplant, welche Möglichkeiten des Einsatzes moderner Technologien, erneuerbarer Energien und effizienter Heiztechnik gibt es? Wie finde ich das geeignete Heizsystem für mein Haus? Welche finanzielle Unterstützung durch Förderprogramme bietet der Staat?

Im Online-Vortrag erhalten Sie einen Überblick über mögliche Heizsysteme und Antworten auf Ihre Fragen rund um eine Heizungserneuerung.

 

Ein Blick auf verbraucherzentrale-energieberatung.de lohnt sich, denn hier werden immer wieder neue Online-Vorträge angekündigt. Neben den Vorträgen bietet die Energieberatung der Verbraucherzentralen auch individuelle Beratungen in Energiestützpunkten und bei Ihnen zuhause an. Mehr Informationen gibt es auf verbraucherzentrale-energieberatung.de oder kostenfrei unter 0800 – 809 802 400.    

Energieberatung in Dieburg geht weiter

Die Energieberater der Verbraucherzentrale Hessen beraten umfassend und individuell

Heizungstausch, Solarstrom, Fördermittel: vor allem bei Hausbesitzern gibt es derzeit viel Beratungsbedarf. Auch während des Corona-Lockdowns ist die Energieberatung der Verbraucherzentrale weiterhin für Ratsuchende da. Kontaktlose Beratungen und Informationen erhalten Verbraucher telefonisch, per E-Mail und über die Online-Vorträge.

Ab März beraten Dipl.-Ing. Oliver Völksch und Dipl.-Ing. Rachid Bouhmara in Dieburg. Die kostenfreie Energieberatung findet alle 14 Tage am Montag von 15 bis 18 Uhr statt, derzeit telefonisch. Termine für Beratungen in Dieburg können bei der Kreisverwaltung Dieburg unter (06151) 881-1016 vereinbart werden.

Unter 0800 809 802 400 erhalten Verbraucher eine erste Energie-Kurzberatung, zudem können sie hier ebenfalls einen Termin für eine ausführliche Telefonberatung vereinbaren.

Alternativ können Fragen auch über ein Online-Formular unter verbraucherzentrale-energieberatung.de gestellt werden. Die unabhängigen Energieberater der Verbraucherzentrale beantworten die Fragen dann per E-Mail.

Zudem können Ratsuchende weiterhin die Online-Vorträge der Verbraucherzentrale nutzen. Die Termine werden über die Presse und auf verbraucherzentrale-energieberatung.de veröffentlicht.

Zusätzlich bietet die Verbraucherzentrale Hessen je nach Wohnsituation verschiedene Energie-Checks an. Der Energieberater analysiert die Situation vor Ort und klärt beispielsweise Fragen zum Strom- und Wärmeverbrauch, Sparpotentiale, Gebäudehülle und Heizungsanlage. Derzeit kommt es zu längeren Wartezeiten, Terminanfragen werden aber weiterhin angenommen.

Weitere Informationen zur Energieberatung gibt es auf verbraucherzentrale-energieberatung.de oder unter der bundesweit kostenfreien Hotline 0800 – 809 802 400. Die Energieberatung der Verbraucherzentrale wird gefördert vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie.    

Energieexperten der Verbraucherzentrale informieren live und online (März 2021)

Kostenlose Online-Vorträge im März zu Photovoltaik und Solarthermie, Gebäude-Check, Schimmel, Heizungserneuerung, Wärme-Fahrplan und Lüftungsanlagen

Die Energieberatung der Verbraucherzentrale bietet auch im März Online-Vorträge, um Verbraucherinnen und Verbraucher rund um das Thema Energiesparen zu informieren. Übers Internet verfolgen Sie live und bequem von zuhause den Online-Vortrag und können unseren Experten über einen Chat Fragen stellen. Die Teilnahme ist kostenlos nach Anmeldung unter verbraucherzentrale-energieberatung.de möglich. Es können pro Vortrag 500 Personen teilnehmen.

 

Was tun mit einer PV-Anlage, die älter als 20 Jahre ist?
Dienstag, 2.03.2021, 18 bis 19:30 Uhr

Für die ersten Photovoltaikanlagen endete am 31. Dezember 2020 die EEG-Förderung. Künftig betrifft dies immer mehr Anlagen. Wir zeigen, was danach gilt und wie Sie Ihre Ü20-PV-Anlage weiter nutzen können.

Der Vortrag richtet sich vor allem an Eigentümer von Ein- und Zweifamilienhäusern, die eine Photovoltaik-Anlage besitzen.

 

Der Gebäude-Check der Verbraucherzentrale
Dienstag, 2.03.2021, 18 bis 19:30 Uhr

Besitzer eines älteren Eigenheims zögern oft, hohe Summen in die energetische Sanierung des Gebäudes zu investieren. Nach unseren Erfahrungen ist es aber nicht immer erforderlich, das ganze Haus in Dämmstoff einzupacken oder eine komplett neue Heizung zu installieren. Es können auch kleine Dinge im eigenen Haushalt in Angriff genommen werden, um den Heizenergie- und Stromverbrauch spürbar zu reduzieren. Bei einem Gebäude-Check am Objekt erklären die Energieberater der Verbraucherzentrale auch kostengünstige Maßnahmen wie das Dämmen des Dachbodens oder der Kellerdecke. Das zur Verfügung stehende Budget des Ratsuchenden wird dabei genauso berücksichtigt wie die Möglichkeit, von staatlichen Förderprogrammen zu profitieren. Im kostenlosen Online-Vortrag stellen wir Inhalt und Ablauf des Gebäude-Checks vor, der für Verbraucherinnen und Verbraucher 30 € kostet.

 

Wärmebrücken plus Feuchtigkeit gleich Schimmelpilz?
Montag, 8.03.2021, 18 bis 19:30 Uhr

Schwarze Flecken in den Zimmerecken oder über Fußleisten und Fensterlaibungen bieten Grund zur Sorge. Wie kommt es dazu und wie wird der Schimmel dauerhaft beseitigt? Fragen rund um das Thema „Feuchtigkeit und Schimmelbildung“ beantwortet der Energieexperte der Verbraucherzentrale.

 

Heizungserneuerung: Welche Heizung für mein Haus?
Dienstag, 9.03.2021, 18 bis 19:30 Uhr

Die Beschlüsse des Klimakabinetts der Bundesregierung zeigen, dass sich künftig die Erzeugung von Wärme massiv ändern muss. Ob es die geplante Verteuerung von Gas- und Öl durch eine CO2-Steuer oder das diskutierte Verbot von Ölheizungen ab 2026 ist – Verbraucher sind verunsichert.

Viele Fragen sind offen: Was ist vom Gesetzgeber geplant, welche Möglichkeiten des Einsatzes moderner Technologien, erneuerbarer Energien und effizienter Heiztechnik gibt es? Wie finde ich das geeignete Heizsystem für mein Haus? Welche finanzielle Unterstützung durch Förderprogramme ist möglich?

Der Vortrag gibt einen Überblick über mögliche Heizsysteme und Entscheidungshilfen. Schwerpunkte sind dabei

  • Entscheidungsgrundlagen für eine neue Heizung
  • Heizwärmebedarf
  • Beschreibung möglicher Heizsysteme und worauf man bei der Planung achten sollte
  • Fördermöglichkeiten durch den Staat

Der Vortrag richtet sich vor allem an private Hauseigentümer.

 

Wärme-Fahrplan fürs eigene Haus
Dienstag, 11.03.2021, 18 bis 19:15 Uhr

Ein rundum modernisiertes Gebäude braucht deutlich weniger Energie als vor der Sanierung. Auch einzelne Maßnahmen können spürbare Effekte haben. Im Online-Vortrag „Wärme-Fahrplan fürs eigene Haus“ informieren wir, worauf bei der Planung von kleinen und großen Energiesparmaßnahmen am Wohnhaus zu achten ist. Der Energieexperte nimmt sowohl die kostengünstigen Sofortmaßnahmen, als auch die kostenintensiveren Maßnahmen an Außenbauteilen wie Fenster, Dach, Wände und effiziente Heiztechnik ins Blickfeld.

Neben der gut überlegten Planung und Ausführung hat insbesondere die richtige Reihenfolge der Maßnahmen entscheidenden Einfluss auf Erfolg und Wirtschaftlichkeit. Daher sollte ein Modernisierungsfahrplan erstellt werden, der alle anstehenden Instandhaltungs- und beabsichtigten Umbaumaßnahmen beinhaltet. Der Referent beleuchtet auch die wichtigsten Förderprogramme, die zur Verringerung des Energiebedarfs für Brauchwasser und Heizwärme genutzt werden können.

Der Vortrag richtet sich vor allem an Eigentümer von Ein- und Zweifamilienhäusern.

 

Lüftungsanlagen für den Neubau und Bestand
Donnerstag, 18.03.2021, 17 bis 18:30 Uhr

Beim Neubau oder auch bei einer umfassenden Sanierung von Gebäuden stellt sich oft die Frage, wie sinnvoll die Einbindung einer Lüftungsanlage ist und welche Vor- und Nachteile damit verbunden sind. In dem Vortrag erhalten die Teilnehmenden darauf Antworten und lernen verschiedene Anlagentypen sowie die Unterschiede von dezentraler und zentraler Lüftungsanlage kennen.

 

Mit Sonne rechnen – Das eigene Dach nutzen
Montag, 22.03.2021, 18 bis 19:30 Uhr

Mit Sonne heizen oder selbst Strom produzieren? Gründe für die Nutzung der Sonne gibt es viele: steigende Strom- und Gaspreise, Klimaschutz oder der Wunsch nach Energieautarkie.

Bei diesem Vortrag gehen wir auf Stromerzeugung durch eine Photovoltaik-Anlage und Warmwasserbereitung durch eine Solarthermie-Anlage ein.

Wir werden folgende Aspekte beleuchten:

  • Wie funktioniert die jeweilige Technik?
  • Welche Dachflächen eigenen sich für welche Technik? Wie hoch ist der Platzbedarf?
  • Wie werden Photovoltaik und Stromspeicher richtig dimensioniert?
  • Wieviel Strom kann ich selber nutzen?
  • Welche Förderung gibt es für beide Techniken? Mit welchen Kosten ist zu rechnen?

Der Vortrag richtet sich vor allem an Eigentümer von Ein- und Zweifamilienhäusern.

 

Photovoltaik – Ist das etwas für mich?
Donnerstag, 25.03.2021, 17:30 bis 19 Uhr

Wenn die Sonne vom Himmel strahlt, liegt der Gedanke nahe, diese frei verfügbare Energie auch zuhause zu nutzen. Möglich ist das für Privathaushalte entweder mit einer Photovoltaikanlage zur Erzeugung von Strom aus Sonnenlicht oder mit einer solarthermischen Anlage für Warmwasser und Heizung.
Welches System wann sinnvoll ist, wie die Gesetzeslage ist, wie rentabel die Anlagen sind und was unbedingt zu beachten ist – Antworten auf diese Fragen erhalten Sie vom Energieexperten in diesem kostenlosen Online-Vortrag.

 

Ein Blick auf verbraucherzentrale-energieberatung.de lohnt sich, denn hier werden immer wieder neue Online-Vorträge angekündigt. Neben den Vorträgen bietet die Energieberatung der Verbraucherzentralen auch individuelle Beratungen in Energiestützpunkten und bei Ihnen zuhause an. Mehr Informationen gibt es auf verbraucherzentrale-energieberatung.de oder kostenfrei unter 0800 – 809 802 400.

Mit dem richtigen Kniff Heizkosten sparen

Vier Tipps der Energieexperten der Verbraucherzentrale Hessen

Klirrende Kälte und das Arbeiten und Lernen zu Hause lassen die Heizung schon mal auf Hochtouren laufen. Doch seit dem 1. Januar 2021 kommt für das neue Abrechnungsjahr ein weiterer Preisfaktor hinzu: die CO2-Bepreisung auf fossile Energieträger lässt auch die Heizkosten steigen.

Wer mit Gas heizt und in einer 80-Quadratmeter-Wohnung lebt, muss mit jährlichen Mehrkosten für den Energieverbrauch von etwa 60 Euro rechnen. Bei einer Ölheizung wären es sogar 80 Euro. Grund dafür ist die seit dem 1. Januar geltenden CO2-Bepreisung. Für den Ausstoß einer Tonne Kohlendioxid (CO2) sind 25 Euro zu zahlen, für 2022 sind es 30 Euro, in den Folgejahren erhöht sich der Beitrag regelmäßig auf bis zu 55 Euro.

Wer nicht frieren, aber seinen Energieverbrauch verringern will, kann schon mit kleinen Maßnahmen das Heizen in den eigenen vier Wänden optimieren und damit seine Kosten reduzieren.

Vier Heizkosten-Spartipps der Verbraucherzentrale Hessen

1.    Kein Versteckspiel

Befreien Sie Heizkörper von Verkleidungen, Möbeln und Vorhängen – entfernen Sie auch Staub zwischen den Heizkörperplatten. Nur so kann der Heizkörper ungehindert den Raum erwärmen.

2.    Tür zu

Heizen Sie kühlere Räume nicht mit der Luft aus warmen Räumen. So gelangt nicht Wärme, sondern vor allem Luftfeuchtigkeit in den kühleren Raum und fördert damit die Schimmelpilz-Bildung.

3.    Gut gelüftet

Lüften Sie zweimal täglich fünf bis zehn Minuten mit weit geöffneten Fenstern, um die Raumluft schnell auszutauschen. Vergessen Sie nicht, die Fenster wieder zu schließen, sodass Möbel und Wände die gespeicherte Wärme weiterhin behalten.

4.    Kleiner Dreh

Das Thermostat am Heizkörper ist ein echter Energiesparhelfer. Auf einer Skala von 1 bis 5 kann die Wunschtemperatur, in Abstufungen von 3 bis 4 Grad, eingestellt werden. Üblicherweise wird auf Stufe 3 etwa 20 Grad Celsius „Wohlfühlwärme“ erreicht. Nachts und vor Verlassen der Wohnung sollten Sie die Thermostate wieder herunterdrehen.

Beratung der Energieexperten

Für viele Mieter ist die Heizkostenabrechnung ein Buch mit sieben Siegeln. „Sie verstehen nicht, wie die Heizkosten genau berechnet werden“, sagt Anika Sauer, Koordinatorin des Energieprojekts bei der Verbraucherzentrale Hessen. „Insbesondere wenn eine hohe Nachzahlung gefordert wird, ist es empfehlenswert, sich zu den Heizkosten beraten zu lassen“. Die Beratung findet zurzeit telefonisch oder online statt. Die Berater informieren anbieterunabhängig und individuell. Mehr Informationen gibt es auf verbraucherzentrale-energieberatung.de oder unter 0800 – 809 802 400 (kostenfrei). Die Energieberatung der Verbraucherzentrale wird gefördert vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie.    

 

 

Energiesparen und Durchatmen

Die Energieberatung der Verbraucherzentrale zeigt, worauf beim Stromverbrauch und Heizverhalten zu achten ist

Die Arbeit im Home-Office und das Home-Schooling bringen den Stromzähler auf Touren. Auch die Heizung läuft zurzeit im Dauerbetrieb. Spätestens die Nebenkosten- und Stromabrechnung bringen bittere Gewissheit: Es ist höchste Zeit, den Energieverbrauch zu Hause zu reduzieren.

 

Tipp 1: Frühjahrsdiät für den Stromverbrauch jetzt starten

So mancher Stromverbrauch hat im vergangenen Jahr deutlich zugelegt. Höchste Zeit für eine kleine Frühjahrsdiät. Damit die Euros auf der nächsten Stromrechnung wieder purzeln, müssen Energiefresser ausfindig gemacht werden. Folgende Fragen erleichtern die Suche: 

  • Wie hoch ist der Stromverbrauch? Hat er sich im vergangenen Jahr verändert?
  • Gibt es noch Glühlampen und Halogenlampen oder ausschließlich stromsparende LEDs?
  • Welche Elektronik-Geräte (Notebook, Monitor, Drucker, Fernseher, Spielekonsole, Stereoanlage etc.) sind in Betriebsbereitschaft? Werden die Geräte ganz ausgeschaltet oder bleiben sie im Stand-By?
  • Kann eine abschaltbare Mehrfachsteckdose verwendet werden?
  • Wird beim Neukauf von Bürotechnik auf energiesparende Modelle geachtet?

Um den Stromverbrauch und den Zählerstand übersichtlich festzuhalten, hilft der Zähler-Check der Energieberatung der Verbraucherzentrale.

 

Tipp 2: Wohlfühl-Arbeitsklima durch optimiertes Lüften und Heizen

Wenn ganztags in den eigenen vier Wänden gewohnt, gearbeitet oder gelernt wird, steigt neben dem Energieverbrauch auch die Luftfeuchtigkeit in den Räumen an. Für Feuchtigkeit sorgen neben Wasserdampf vom Duschen oder Baden und Kochen in der Küche, auch die Atemluft und Schwitzen oder selbst Zimmerpflanzen. Wichtig ist, dass die relative Luftfeuchtigkeit nicht dauernd über 60 Prozent liegt. Mit einem Hygrometer behalten Sie die Luftfeuchtigkeit gut im Blick und erkennen bereits während des Lüftens, ob die Raumluft wieder trocken genug ist.

Je mehr Menschen sich im Haus oder der Wohnung aufhalten, desto häufiger sollte auch bei Winterkälte gut gelüftet werden, um Schimmel zu vermeiden. Als Faustregel gilt: Mindestens zweimal täglich, für etwa fünf Minuten durchlüften. Die Heizung sollte währenddessen aus sein.

Damit die Wände nicht zu sehr auskühlen und um das Schimmelrisiko zu minimieren, sollte nach dem Lüften wieder ausreichend geheizt werden; tagsüber auf mindestens 16 Grad, auch wenn einige Räume nur selten genutzt werden.

Weitere Tipps zum Energie sparen im Homeoffice gibt es auf verbraucherzentrale-energieberatung.de/energie-sparen/homeoffice/.

 

Die Energieberatung der Verbraucherzentrale hilft bei allen Fragen zum effizienten Einsatz von Energie zu Hause. Sie findet online, telefonisch oder in einem persönlichen Gespräch statt, und ist je nach Beratungsangebot kostenfrei oder kostenpflichtig (30 Euro). Für einkommensschwache Haushalte mit entsprechendem Nachweis sind alle Beratungsangebote kostenfrei. Mehr Informationen gibt es auf verbraucherzentrale-energieberatung.de oder unter der bundesweit kostenfreien Hotline 0800 – 809 802 400. Die Energieberatung der Verbraucherzentrale wird gefördert vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie.

Energieexperten der Verbraucherzentrale informieren live und online (Januar und Februar 2021)

Kostenlose Online-Vorträge im Januar und Februar zu Heizungserneuerung, Dämmstoffen, Stromsparen und Fördermitteln

Die Energieberatung der Verbraucherzentrale bietet auch im Januar und Februar Online-Vorträge, um Verbraucherinnen und Verbraucher rund um das Thema Energiesparen zu informieren. Übers Internet verfolgen Sie live und bequem von zuhause den Online-Vortrag und können unseren Experten über einen Chat Fragen stellen. Die Teilnahme ist kostenlos nach Anmeldung unter verbraucherzentrale-energieberatung.de möglich. Es können pro Vortrag 500 Personen teilnehmen.

 

Heizung mit Zukunft – Welche soll es werden?
Dienstag, 19.01.2021, 18:30 bis 20 Uhr

Die Rahmenbedingungen für einen Austausch des Heizsystems haben sich durch Klimapaket und Co. in letzter Zeit rasant verändert. Üppige Förderkonditionen für Heizungsanlagen, die erneuerbare Energien nutzen, Sonderprämien für den Austausch von Ölheizungen und der bevorstehende CO2-Preis sollten neben den technischen Komponenten in die Erwägungen einfließen. Doch was ist im Einzelfall zu beachten und welche Vor- und Nachteile weisen die verschiedenen Heizsysteme auf? Der Vortrag gibt Antworten auf diese Fragen und verschafft einen Überblick über die gängigsten Heizsysteme und die aktuellen Rahmenbedingungen.

Der Vortrag wendet sich an private Hauseigentümer und -eigentümerinnen, die über eine Erneuerung der Heizung nachdenken.

 

Wärmedämmstoffe im Vergleich
Dienstag, 19.01.2021, 18 bis 19:30 Uhr

Die energetische Altbausanierung nimmt eine Schlüsselposition im Rahmen der Energiewende ein. Zudem belasten stetig steigende Energiepreise mehr und mehr die Haushalte. Um dem entgegen zu wirken und Energiekosten einzusparen, gibt es die Möglichkeit, sein Haus nachträglich zu dämmen.

Im Vordergrund steht die Frage, welche unterschiedlichen Dämm-Materialen für welche Zwecke geeignet sind. Infolge negativer Berichterstattung über einzelne Materialien schrecken viele Eigenheimbesitzer davor zurück, ihr in die Jahre gekommenes Haus nachträglich zu dämmen. Dadurch versäumen sie einerseits die Möglichkeit, Heizenergie und Geld zu sparen, andererseits verzichten sie darauf, einen Beitrag zum Klimaschutz zu leisten.

In dem Online-Vortrag erläutert der Referent, welche Dämmstoffe heutzutage zur Verfügung stehen und für welche Zwecke sie geeignet sind.

 

Energiesparen: So starte ich meine persönliche Energiewende!
Dienstag, 26.01.2021, 18 bis 19 Uhr

Stromsparen – machen wir doch alle! Aber wofür wird der Strom in meinem Haushalt tatsächlich gebraucht? Was bedeutet es, wenn mein Stromversorger in der Rechnung schreibt, dass mein Verbrauch bereits unter dem Durchschnitt liegt?

Wir zeigen, wie sich der Verbrauch in ihrem Haushalt zusammensetzen kann und geben ihnen die Möglichkeit, Ursachen und Einschätzung ihres Verbrauchs zu hinterfragen.

  • In dem Vortrag werden
  • verschiedene Haushaltsverbräuche betrachtet
  • Einzelverbraucher analysiert
  • Neue Energieeffizienzklassen von Elektrogeräten erklärt
  • Einsparstrategien aufzeigt

 

Fördermittel fürs Haus
Dienstag, 02.02.2021, 17:30 bis 19 Uhr

Die alte Ölheizung soll weg, der Strom vom eigenen Dach kommen und die Wände komplett oder nur zum Teil eingepackt werden? Nie waren die finanziellen Hilfen, mit denen der Staat dabei unter die Arme greift, so umfangreich wie zur Zeit. Der Vortrag beleuchtet die wichtigsten Förderprogramme des Bundes, die zur Verringerung des Energiebedarfs für Brauchwasser und Heizwärme genutzt werden können, und zeigt auf, wie man die öffentlichen Gelder für sein Vorhaben nutzen kann.

Schwerpunkt liegt hierbei auf den bundesweit gültigen Förderprogrammen:

  • zur Förderung einer neuen Heizungsanlage und
  • zur energetischen Sanierung der Gebäudehülle wie Dach, Außenwand, oberste Geschossdecke, Bodenplatte bzw. Kellerdecke und Fenster.

Der Online-Vortrag richtet sich vor allem an private Haus- und Wohnungseigentümer, Vermieter und Kaufinteressenten.

 

Heizungserneuerung: Wie packt man’s richtig an?
Montag, 22.02.2021, 18 bis 19:30 Uhr

Viele Fragen sind vor dem Heizungstausch zu klären und vor allem eine Entscheidung möglichst zugunsten erneuerbarer Energien zu treffen. Was ist zu beachten, welche Alternativen zur Ölheizung kommen in Frage, wieviel Energie lässt sich sparen und wo gibt es Fördermittel? Bei der Suche nach der passenden Heiztechnik für Ihr Haus bieten sich vielfältige Lösungen, immer mehr auch in Kombination mit Solarenergie. Auch andere innovative Lösungen sind inzwischen ausgereift und erfreuen sich zudem hoher Zuschüsse durch Förderprogramme des Bundes. An diesem Abend bekommen Sie eine echte Entscheidungshilfe und objektive Beratung.

 

Ein Blick auf verbraucherzentrale-energieberatung.de lohnt sich, denn hier werden immer wieder neue Online-Vorträge angekündigt. Neben den Vorträgen bietet die Energieberatung der Verbraucherzentralen auch individuelle Beratungen in Energiestützpunkten und bei Ihnen zuhause an. Mehr Informationen gibt es auf verbraucherzentrale-energieberatung.de oder kostenfrei unter 0800 – 809 802 400.

Heizungstausch

Energieberatung der Verbraucherzentrale Hessen bietet ab Januar ein neues Beratungsangebot an

Der Austausch einer veralteten Heizungsanlage und der Umstieg auf erneuerbare Energien beschäftigen aktuell viele Verbraucherinnen und Verbraucher. Sie interessieren sich beispielsweise für Wärmepumpen, Pelletheizungen und Solarkollektoren. Die Energieberatung der Verbraucherzentrale Hessen bietet diesen Ratsuchenden eine Hilfestellung bei der Entscheidungsfindung: Passend zu den Interessen der Ratsuchenden werden geeignete Heiztechniken ermittelt.

Die Beratung zum Heizungstausch, der Eignungs-Check Heizung, gliedert sich in drei Schritte:

 

1.   Eine Energieberaterin oder ein Energieberater kommt zu den Ratsuchenden nachhause und nimmt die vorhandene Heiztechnik in Augenschein. Im Gespräch klären sie die vorliegenden technischen Randbedingungen und die Präferenzen der Eigentümerinnen und Eigentümer in Bezug auf Heiztechniken.

 

2.   Die Energieberater ermitteln, welche Energieanschlüsse und Möglichkeiten zur Brennstofflagerung auf dem Grundstück vorhanden sind. Auf dieser Grundlage prüfen sie, welche Heiztechniken realisierbar wären.

 

3.   Am Ende vergleichen und bewerten die Energieberater alle Infrage kommenden Heiztechniken. Hierbei berücksichtigen sie Kriterien wie CO2-Emissionen, Investitionskosten, Förderung und Betriebskosten. Die Eigentümer erhalten eine graphische Darstellung der drei am besten geeigneten Heiztechniken und eine Gesamtübersicht mit allen geprüften Techniken.

 

„Durch unsere Unabhängigkeit können wir den Ratsuchenden die für ihre individuelle Situation am besten geeignete Heiztechnik empfehlen. Wir beraten produktoffen und beziehen alle relevanten Heiztechniken mit ein“, erläutert Anika Sauer, Koordinatorin des Energieprojekts der Verbraucherzentrale Hessen.

Die durchschnittliche Lebensdauer eines Heizkessels beträgt etwa 20 Jahre. Wer eine Heizung hat, die älter als 15 Jahre ist, sollte daher auf einen Ausfall vorbereitet sein und sich rechtzeitig beraten lassen. Es bleibt sonst kein zeitlicher Spielraum für die Auswahl einer geeigneten Heiztechnik und die alte Technik wird oft nur ersetzt, ohne einen Technikwechsel vorzunehmen.

Die Beratung kostet durch die Förderung des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie für den Ratsuchenden 30 Euro. Weitere Informationen auf verbraucherzentrale-energieberatung.de oder kostenlos unter: 0800 – 809 802 400 (Terminvereinbarung).    

Photovoltaik-Anlagen bis 31. Januar 2021 registrieren

Energieberatung der Verbraucherzentrale Hessen informiert zum Marktstammdatenregister

Es bleiben nur noch wenige Wochen, um ältere Photovoltaikanlagen, Batteriespeicher und Blockheizkraftwerke im Marktstammdatenregister zu registrieren. Wer seine Anlagen nicht registriert, erhält unter Umständen keine Einspeisevergütung und riskiert Bußgelder. Die Registrierung ist online auf marktstammdatenregister.de möglich.

Am 31. Januar 2021 endet die Frist, um ältere Photovoltaikanlagen, Batteriespeicher und Blockheizkraftwerke im Markstammdatenregister zu registrieren. Die Frist gilt für Anlagen, die vor dem 1. Juli 2017 in Betrieb genommen wurden. Sie gilt auch für die bereits im vorausgegangenen PV-Meldeportal der Bundesnetzagentur registrierten Anlagen und für solche Anlagen, die ab Januar 2021 keine EEG-Förderung mehr erhalten.

Anlagen, die nach dem 1. Juli 2017 in Betrieb genommen wurden, müssen innerhalb eines Monats nach Inbetriebnahme registriert werden. Sie sollten also bereits im Markstammdatenregister erfasst sein. 

Die Registrierungspflicht gilt für alle ortsfesten Anlagen zur Stromerzeugung und Batteriespeicher, die an das Stromnetz angeschlossen sind. Dazu gehören auch ortsfeste kleine Balkon-Solargeräte. Die Registrierung ist sowohl für den Anlagenbetreiber selbst wie auch für jede Anlage erforderlich. Für Elektroautos und Ladestation gilt diese Pflicht nicht.

 

Hintergrund: Das Marktstammdatenregister ist ein amtliches Register des Strom- und Gasmarktes. Es wird von der Bundesnetzagentur betrieben. Alle stromerzeugenden Anlagen müssen seit 2019 im Markstammdatenregister gemeldet werden. Ziel ist, eine hochwertige und vollständige Datenbasis für Behörden und Marktakteure zu schaffen, um so die bedarfsgerechte Entwicklung der Energieversorgung zu erleichtern.

 

Informationen zu den Energieberatungsangeboten der Verbraucherzentrale gibt es auf verbraucherzentrale-energieberatung.de oder kostenfrei unter 0800 – 809 802 400.