Aktuell finden in Hessen keine persönlichen Energieberatungen in den Energiestützpunkten statt.

Kostenfreie Telefonberatung unter 0800-809 802 400 (Mo. - Do., 8 - 18 Uhr, Fr. 8 - 16 Uhr)

Kostenfreie Online-Energieberatung unter verbraucherzentrale-energieberatung.de

Energieexperten der Verbraucherzentrale informieren live und online (Dezember 2021)

­Kostenlose Online-Vorträge im Dezember zu Heizungstausch, persönlicher Energiewende, Photovoltaik und Heizkostenabrechnung

Die Energieberatung der Verbraucherzentrale bietet auch im Dezember Online-Vorträge, um Verbraucherinnen und Verbraucher rund um das Thema Energiesparen zu informieren. Übers Internet verfolgen Sie live und bequem von zuhause den Online-Vortrag und können unseren Experten über einen Chat Fragen stellen. Die Teilnahme ist kostenlos nach Anmeldung unter verbraucherzentrale-energieberatung.de möglich. Es können pro Vortrag 500 Personen teilnehmen.

 

So starte ich meine persönliche Energiewende!
Dienstag, 07.12.2021, 18 bis 19 Uhr

Stromsparen - machen wir doch alle! Aber wofür wird der Strom in meinem Haushalt tatsächlich gebraucht? Was bedeutet es, wenn mein Stromversorger in der Rechnung schreibt, dass mein Verbrauch bereits unter dem Durchschnitt liegt? Wir zeigen, wie sich der Verbrauch in ihrem Haushalt zusammensetzen kann und geben ihnen die Möglichkeit, Ursachen und Einschätzung ihres Verbrauchs zu hinterfragen. In unserem Vortrag wollen wir verschiedene Haushaltsverbräuche betrachten Einzelverbraucher analysieren Neue Energieeffizienzklassen von Elektrogeräten erklären Einsparstrategien aufzeigen

 

Photovoltaik lohnt sich
Mittwoch, 08.12.2021, 18 bis 19:30 Uhr

Die Nutzung von selbst erzeugtem Solarstrom wird immer attraktiver. Neue Angebote und Dienstleistungen für Eigentümer und Mieter, staatliche Förderprogramme und unterschiedliche Speichertechnologien bescheren der Photovoltaik einen regelrechten Boom. Eigentümer bislang ungenutzter Dächer erhalten im Vortrag unabhängige Informationen und Antworten auf die wichtigsten Fragen rund um die Erzeugung, Nutzung, Speicherung und Vermarktung von Strom aus Photovoltaik, der Errichtung und Installation einer PV-Anlage zur Pacht oder zum Kauf und der steuerrechtlichen Handhabung dieser kleinen Sonnenkraftwerke. Bringen Sie auch Ihre eigenen Fragen mit!

 

Das 1x1 der Heizkostenabrechnung - Geld sparen mit Durchblick
Mittwoch, 08.12.2021, 18:30 bis 20 Uhr

Wer in einem Mehrfamilienhaus mit Zentralheizung wohnt, bekommt jährlich eine Heizkostenabrechnung. Nicht selten endet diese mit einer Nachforderung - und einem Schock. Da wäre es gut, das Ganze zu verstehen. Wofür muss eigentlich gezahlt werden, wenn der Verbrauch gar nicht sehr hoch ist? Wie kann es sein, dass so oft nachgezahlt werden muss? Und wie lässt sich das durch Energieeinsparung vielleicht verhindern? Im Online-Vortrag sorgt die Verbraucherzentrale für Klarheit, erläutert den Aufbau der Abrechnung und bringt Struktur in das Machwerk. Daneben liefert das Seminar Informationen zur Funktion von Messgeräten und gibt Tipps, wie mit kleinen Handgriffen Energie und damit Geld gespart werden kann.

 

Welche Heizung passt zu meinem Haus?
Montag, 20.12.2021, 18:30 bis 20:30 Uhr

Zum Umstieg auf erneuerbare Energien gehört auch der Austausch der alten Heizungsanlage in den eigenen vier Wänden. Dabei haben Hausbesitzer die Qual der Wahl: Von Wärmepumpen über Pelletheizungen bis zu Solarkollektoren. Der Vortrag "Welche Heizung passt zu meinem Haus?" hilft ihnen bei der Entscheidungsfindung. Wir zeigen, dass vor der Wahl einer bestimmten Heizung zunächst ein Blick auf die baulichen Rahmenbedingungen geworfen werden sollte. Wie ist der Sanierungszustand des Hauses? Welche Energieanschlüsse und Möglichkeiten zur Brennstofflagerung sind auf dem Grundstück vorhanden? Erst dann können mögliche Heiztechniken miteinander verglichen und nach den Kriterien CO2-Emissionen, Investitionskosten, Betriebskosten und Förderung bewertet werden. Der Vortrag richtet sich an Eigenheimbesitzer, die ihre Heizung erneuern wollen oder müssen.

Ein Blick auf verbraucherzentrale-energieberatung.de lohnt sich, denn hier werden immer wieder neue Online-Vorträge angekündigt. Neben den Vorträgen bietet die Energieberatung der Verbraucherzentralen auch individuelle Beratungen in Energiestützpunkten und bei Ihnen zuhause an. Mehr Informationen gibt es auf verbraucherzentrale-energieberatung.de oder kostenfrei unter 0800 - 809 802 400. ­

Energieexperten der Verbraucherzentrale informieren live und online (Juli 2021)

Kostenlose Online-Vorträge im Juli zu Solar, Photovoltaik und Heizungstausch

Die Energieberatung der Verbraucherzentrale bietet auch im Juli Online-Vorträge, um Verbraucherinnen und Verbraucher rund um das Thema Energiesparen zu informieren. Übers Internet verfolgen Sie live und bequem von zuhause den Online-Vortrag und können unseren Experten über einen Chat Fragen stellen. Die Teilnahme ist kostenlos nach Anmeldung unter verbraucherzentrale-energieberatung.de möglich. Es können pro Vortrag 500 Personen teilnehmen.

 

Mit Sonne rechnen – Das eigene Dach nutzen
Dienstag, 06.07.2021, 18 bis 19:30 Uhr

Mit Sonne heizen oder selbst Strom produzieren? Gründe für die Nutzung der Sonne gibt es viele: steigende Strom- und Gaspreise, Klimaschutz oder der Wunsch nach Energieautarkie. Bei diesem Vortrag gehen wir auf Stromerzeugung durch eine Photovoltaik-Anlage und Warmwasserbereitung durch eine Solarthermieanlage ein. Wir werden folgende Aspekte beleuchten:

  • Wie funktioniert die jeweilige Technik?
  • Welche Dachflächen eigenen sich für welche Technik?
  • Wie hoch ist der Platzbedarf?
  • Wie werden Photovoltaik und Stromspeicher richtig dimensioniert?
  • Wieviel Strom kann ich selber nutzen?
  • Welche Förderung gibt es für beide Techniken? Mit welchen Kosten ist zu rechnen?

 

Online-Fragestunde Solar
Mittwoch, 07.07.2021, 18 bis 19 Uhr

Sie haben Fragen rund um das Thema Solar? Dann sind Sie bei unserer Fragestunde im Juli genau richtig. Nach einer kurzen Einführung zum Thema Solaranlage sind Sie an der Reihe. Stellen Sie Ihre Fragen zu Anlagengröße, Komponenten, Speicher, Kosten, Instandhaltung, Ertrag, Meldepflichten und so weiter.

 

Wie gelingt der Heizungstausch
Donnerstag, 08.07.2021, 18 bis 19 Uhr

„Alte raus und Neue rein“ – wenn das so einfach wäre. Viele Halbwahrheiten geistern zum Heizungstausch durch die Presse und das Netz. Doch wann muss meine alte Heizung wirklich raus? Was darf, kann oder muss ich Neues einbauen? Was kostet mich das alles und vor allem, welche Förderungen bekomme ich für den Einbau einer neuen Heizung. Im Online-Seminar erhalten Sie einen Überblick über die Systeme mit den dazugehörigen Förderungen sowie über die gesetzlichen Grundlagen und Möglichkeiten.

 

Welche Heizung passt zu meinem Haus
Montag, 12.07.2021, 18:30 bis 20:30 Uhr

Zum Umstieg auf erneuerbare Energien gehört auch der Austausch der alten Heizungsanlage in den eigenen vier Wänden. Dabei haben Hausbesitzer die Qual der Wahl: Von Wärmepumpen über Pelletheizungen bis zu Solarkollektoren. Der Vortrag zeigt, dass vor der Wahl einer bestimmten Heizung zunächst ein Blick auf die baulichen Rahmenbedingungen geworfen werden sollte. Wie ist der Sanierungszustand des Hauses? Welche Energieanschlüsse und Möglichkeiten zur Brennstofflagerung sind auf dem Grundstück vorhanden? Erst dann können mögliche Heiztechniken miteinander verglichen und nach den Kriterien CO2-Emissionen, Investitionskosten, Betriebskosten und Förderung bewertet werden.

 

Änderungen im EEG – Was bedeutet das für meine Solarstromanlage?
Dienstag, 13.07.2021, 18:30 bis 20:30 Uhr

Zu Jahresbeginn 2021 sind zahlreiche Änderungen im Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) in Kraft getreten. Im Vortrag erfahren Sie, was die Neuerungen im EEG für Ihre bestehende oder geplante Photovoltaik-Anlage bedeuten. Dabei werden weiterführende Fragen geklärt: Unter welchen Bedingungen lohnt sich die Anschaffung einer Solarstrom-Anlage noch? Sollte ich den Strom lieber ins Netz einspeisen oder möglichst viel davon selbst verbrauchen? Und wie kann ich auch als Mieter oder Wohnungseigentümer von Solarstrom profitieren? Als Betreiber einer alter Photovoltaik-Anlagen erfahren Sie zudem, welche Möglichkeiten das EEG nun nach dem Ende der Einspeisevergütung bietet.

 

Ein Blick auf verbraucherzentrale-energieberatung.de lohnt sich, denn hier werden immer wieder neue Online-Vorträge angekündigt. Neben den Vorträgen bietet die Energieberatung der Verbraucherzentralen auch individuelle Beratungen in Energiestützpunkten und bei Ihnen zuhause an. Mehr Informationen gibt es auf verbraucherzentrale-energieberatung.de oder kostenfrei unter 0800 – 809 802 400.

Energieexperten der Verbraucherzentrale informieren live und online (Juni 2021)

Kostenlose Online-Vorträge im Juni zu Solar, Heizungstausch, Fördermitteln und Hitzeschutz

Die Energieberatung der Verbraucherzentrale bietet auch im Juni Online-Vorträge, um Verbraucherinnen und Verbraucher rund um das Thema Energiesparen zu informieren. Übers Internet verfolgen Sie live und bequem von zuhause den Online-Vortrag und können unseren Experten über einen Chat Fragen stellen. Die Teilnahme ist kostenlos nach Anmeldung unter verbraucherzentrale-energieberatung.de möglich. Es können pro Vortrag 500 Personen teilnehmen.

 

Online-Fragestunde Solar
Mittwoch, 09.06.2021, 15 bis 16 Uhr

Sie haben Fragen rund um das Thema Solar? Dann sind Sie bei unserer Fragestunde im Juni genau richtig. Unser Energieberater gibt zuerst eine kurze Einführung zum Thema Solaranlage. Danach sind Sie an der Reihe. Stellen Sie Ihre Fragen zu Anlagengröße, Komponenten, Speicher, Kosten, Instandhaltung, Ertrag, Meldepflichten und so weiter.
Der Online-Vortrag richtet sich vor allem an private Haus- und Wohnungseigentümer.

 

Wie gelingt der Heizungstausch
Donnerstag, 10.06.2021, 18 bis 19 Uhr

„Alte raus und Neue rein“ – wenn das so einfach wäre. Viele Halbwahrheiten geistern zum Heizungstausch durch die Presse und das Netz. Doch wann muss meine alte Heizung wirklich raus? Was darf, kann oder muss ich Neues einbauen? Was kostet mich das alles und vor allem, welche Förderungen bekomme ich für den Einbau einer neuen Heizung.

Im Online-Vortrag erhalten Sie einen Überblick über die Systeme mit den dazugehörigen Förderungen sowie über die gesetzlichen Grundlagen und Möglichkeiten.

 

Fördermittel für die energetische Gebäudesanierung
Montag, 14.06.2021, 17 bis 18:30 Uhr

Sind Ihre Energiekosten zu hoch? Steigende Energiekosten veranlassen viele Hausbesitzer über eine energetische Gebäudesanierung und/oder Heizungserneuerung nachzudenken. Doch wie schaffen sie es, die dafür notwendigen Investitionen zu stemmen? Welche Rolle spielt dabei der Staat? Wer kann was, wo und wie beantragen? In diesem Vortrag wird neben technischen Randbedingungen auch erläutert, welche Fördermöglichkeiten sinnvoll sind. Der Energieberater der Verbraucherzentrale zeigt Eigenheimbesitzern den Weg durch den Förderdschungel.

 

Tipps zum Hitzeschutz: Kühle Wohnräume auch an heißen Tagen
Dienstag, 22.06.2021, 18 bis 19:30 Uhr

Kühler wohnen – aber wie? Außenrollo? Nachtlüftung? Ventilator oder Klimaanlage? Welche Maßnahmen sind am effizientesten, um an heißen Tagen die Wohnung kühlen zu können? Und was benötigt wie viel Strom? Antworten auf diese Fragen erhalten Sie im Vortrag Hitzeschutz.

 

Ein Blick auf verbraucherzentrale-energieberatung.de lohnt sich, denn hier werden immer wieder neue Online-Vorträge angekündigt. Neben den Vorträgen bietet die Energieberatung der Verbraucherzentralen auch individuelle Beratungen in Energiestützpunkten und bei Ihnen zuhause an. Mehr Informationen gibt es auf verbraucherzentrale-energieberatung.de oder kostenfrei unter 0800 – 809 802 400.

Corona-Pandemie macht deutlich: Guter Verbraucherschutz ist wichtiger denn je

Verbraucherzentrale Hessen veröffentlicht Jahresbericht 2020

Die Arbeit der hessischen Verbraucherschützer war im zurückliegenden Jahr  von den Auswirkungen der Corona-Pandemie geprägt. In den ersten Monaten der Pandemie stieg der Beratungsbedarf um bis zu 70% im Vergleich zu den Vorjahresmonaten an. Im Laufe des Jahres musste die Verbraucherzentrale Hessen die Öffnungszeiten ihrer Beratungsstellen immer wieder an das Infektionsgeschehen anpassen. Insgesamt suchten im Laufe des Jahres knapp 90.000 Menschen die Verbraucherzentrale Hessen auf. Mehr als zwei Drittel davon – über 67.000 Menschen – nahmen eine oder mehrere Beratungen in Anspruch.

„Die Corona-Pandemie hat die Menschen in Hessen vor große Herausforderungen gestellt. Für uns war es in dieser schweren Zeit besonders wichtig, den hessischen Verbraucherinnen und Verbrauchern mit gut recherchierten Informationen und verlässlichem Rat zur Seite zu stehen“, sagt Philipp Wendt, Vorstand der Verbraucherzentrale Hessen. „Gleichzeitig haben wir laufend daran gearbeitet, unsere Angebote an die aktuelle Entwicklung anzupassen.“

 

Große Bandbreite bei den Beratungsthemen

Weltweite Reisewarnungen, gecancelte Reisen und ausbleibende Flugticketerstattungen, abgesagte Veranstaltungen und Konzerte, geschlossene Fitnessstudios – das waren die Dauerbrenner in der Beratung. Zudem erreichten die Verbraucherschützer fast täglich Hinweise zu Wucherangeboten, Corona-Wundermitteln, „pandemiegerecht“ umgestalteten Geschäftsbedingungen und anderen Maschen, mit denen einzelne Anbieter die Not der Verbraucher in der Corona-Krise auszunutzen versuchten.

Viele Anbieter entdeckten gerade im Lockdown das gute alte Haustürgeschäft als den für sie idealen Vertriebsweg, um Verbraucher mit Energieliefer- oder Telekommunikations-Verträgen zu überrumpeln. Hinzu kamen vermehrt Hinweise zu Fake-Shops im Internet, in denen Desinfektionsmittel oder Atemschutzmasken angeboten wurden – natürlich per Vorkasse.

Als Mitte Mai das Gesetz zur Abmilderung der Folgen der COVID-19-Pandemie im Veranstaltungsvertragsrecht in Kraft trat, mussten Verbraucher sich plötzlich mit Gutscheinen für ausgefallene Konzerte und Großereignisse begnügen.

Auch die Möglichkeit, Verbraucherkredite zu stunden und die Reaktionen vieler Kreditgeber darauf erhöhten den Beratungsbedarf. Und während im Corona-Jahr viel davon die Rede war, dass die Pandemie die Digitalisierung vorantreibt, beklagten viele Kunden von Geldinstituten deren negative Auswirkungen: Girokonten und Telefonbanking wurden teurer, der Service schlechter. Das andauernde Niedrigzinsumfeld führt wiederum dazu, dass insbesondere jüngere Menschen neue Wege für ihre Altersvorsorge-Strategie suchen.

 

Für die Menschen da sein, erreichbar bleiben und spannende Themen setzen

Über die am 17. März eingerichtete Corona-Hotline haben die Beraterinnen und Berater der Verbraucherzentrale bis Ende Juli 11.294 entgeltfreie Erstberatungsgespräche geführt. „Wegen der großen Nachfrage haben wir diese Hotline im November verstetigt und bieten seitdem dauerhaft eine kostenfreie telefonische Erstberatung Verbraucherrecht bis zu zehn Minuten an“, so Wendt weiter. „Seit Sommer 2020 bieten wir unsere Vorträge online an. In den ersten 36 Online-Vorträgen konnten wir über 1.000 Teilnehmende verzeichnen.“

Daneben hat die Verbraucherzentrale mit Unterstützung der Hessischen Landesregierung weitere neue Angebote auf den Weg gebracht: die Energieschuldenberatung, die Informationsportale „Plastik sparen“ und „Algo...was?!“. Auch kreative Formate wie Smartphone-Rallyes oder mehrere Podcast-Folgen in „recht auf audio“ hat die Verbraucherzentrale genutzt, um mit Verbraucherinnen und Verbrauchern in Kontakt zu bleiben.

„Das Team der Verbraucherzentrale Hessen kann zurecht stolz auf seine Leistungen sein“, resümiert Wendt.

  

Download: Jahresbericht 2020 der Verbraucherzentrale Hessen

 

 

Energieberatung in Dieburg geht weiter

Die Energieberater der Verbraucherzentrale Hessen beraten umfassend und individuell

Heizungstausch, Solarstrom, Fördermittel: vor allem bei Hausbesitzern gibt es derzeit viel Beratungsbedarf. Auch während des Corona-Lockdowns ist die Energieberatung der Verbraucherzentrale weiterhin für Ratsuchende da. Kontaktlose Beratungen und Informationen erhalten Verbraucher telefonisch, per E-Mail und über die Online-Vorträge.

Ab März beraten Dipl.-Ing. Oliver Völksch und Dipl.-Ing. Rachid Bouhmara in Dieburg. Die kostenfreie Energieberatung findet alle 14 Tage am Montag von 15 bis 18 Uhr statt, derzeit telefonisch. Termine für Beratungen in Dieburg können bei der Kreisverwaltung Dieburg unter (06151) 881-1016 vereinbart werden.

Unter 0800 809 802 400 erhalten Verbraucher eine erste Energie-Kurzberatung, zudem können sie hier ebenfalls einen Termin für eine ausführliche Telefonberatung vereinbaren.

Alternativ können Fragen auch über ein Online-Formular unter verbraucherzentrale-energieberatung.de gestellt werden. Die unabhängigen Energieberater der Verbraucherzentrale beantworten die Fragen dann per E-Mail.

Zudem können Ratsuchende weiterhin die Online-Vorträge der Verbraucherzentrale nutzen. Die Termine werden über die Presse und auf verbraucherzentrale-energieberatung.de veröffentlicht.

Zusätzlich bietet die Verbraucherzentrale Hessen je nach Wohnsituation verschiedene Energie-Checks an. Der Energieberater analysiert die Situation vor Ort und klärt beispielsweise Fragen zum Strom- und Wärmeverbrauch, Sparpotentiale, Gebäudehülle und Heizungsanlage. Derzeit kommt es zu längeren Wartezeiten, Terminanfragen werden aber weiterhin angenommen.

Weitere Informationen zur Energieberatung gibt es auf verbraucherzentrale-energieberatung.de oder unter der bundesweit kostenfreien Hotline 0800 – 809 802 400. Die Energieberatung der Verbraucherzentrale wird gefördert vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie.    

Mit dem richtigen Kniff Heizkosten sparen

Vier Tipps der Energieexperten der Verbraucherzentrale Hessen

Klirrende Kälte und das Arbeiten und Lernen zu Hause lassen die Heizung schon mal auf Hochtouren laufen. Doch seit dem 1. Januar 2021 kommt für das neue Abrechnungsjahr ein weiterer Preisfaktor hinzu: die CO2-Bepreisung auf fossile Energieträger lässt auch die Heizkosten steigen.

Wer mit Gas heizt und in einer 80-Quadratmeter-Wohnung lebt, muss mit jährlichen Mehrkosten für den Energieverbrauch von etwa 60 Euro rechnen. Bei einer Ölheizung wären es sogar 80 Euro. Grund dafür ist die seit dem 1. Januar geltenden CO2-Bepreisung. Für den Ausstoß einer Tonne Kohlendioxid (CO2) sind 25 Euro zu zahlen, für 2022 sind es 30 Euro, in den Folgejahren erhöht sich der Beitrag regelmäßig auf bis zu 55 Euro.

Wer nicht frieren, aber seinen Energieverbrauch verringern will, kann schon mit kleinen Maßnahmen das Heizen in den eigenen vier Wänden optimieren und damit seine Kosten reduzieren.

Vier Heizkosten-Spartipps der Verbraucherzentrale Hessen

1.    Kein Versteckspiel

Befreien Sie Heizkörper von Verkleidungen, Möbeln und Vorhängen – entfernen Sie auch Staub zwischen den Heizkörperplatten. Nur so kann der Heizkörper ungehindert den Raum erwärmen.

2.    Tür zu

Heizen Sie kühlere Räume nicht mit der Luft aus warmen Räumen. So gelangt nicht Wärme, sondern vor allem Luftfeuchtigkeit in den kühleren Raum und fördert damit die Schimmelpilz-Bildung.

3.    Gut gelüftet

Lüften Sie zweimal täglich fünf bis zehn Minuten mit weit geöffneten Fenstern, um die Raumluft schnell auszutauschen. Vergessen Sie nicht, die Fenster wieder zu schließen, sodass Möbel und Wände die gespeicherte Wärme weiterhin behalten.

4.    Kleiner Dreh

Das Thermostat am Heizkörper ist ein echter Energiesparhelfer. Auf einer Skala von 1 bis 5 kann die Wunschtemperatur, in Abstufungen von 3 bis 4 Grad, eingestellt werden. Üblicherweise wird auf Stufe 3 etwa 20 Grad Celsius „Wohlfühlwärme“ erreicht. Nachts und vor Verlassen der Wohnung sollten Sie die Thermostate wieder herunterdrehen.

Beratung der Energieexperten

Für viele Mieter ist die Heizkostenabrechnung ein Buch mit sieben Siegeln. „Sie verstehen nicht, wie die Heizkosten genau berechnet werden“, sagt Anika Sauer, Koordinatorin des Energieprojekts bei der Verbraucherzentrale Hessen. „Insbesondere wenn eine hohe Nachzahlung gefordert wird, ist es empfehlenswert, sich zu den Heizkosten beraten zu lassen“. Die Beratung findet zurzeit telefonisch oder online statt. Die Berater informieren anbieterunabhängig und individuell. Mehr Informationen gibt es auf verbraucherzentrale-energieberatung.de oder unter 0800 – 809 802 400 (kostenfrei). Die Energieberatung der Verbraucherzentrale wird gefördert vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie.    

 

 

Energiesparen und Durchatmen

Die Energieberatung der Verbraucherzentrale zeigt, worauf beim Stromverbrauch und Heizverhalten zu achten ist

Die Arbeit im Home-Office und das Home-Schooling bringen den Stromzähler auf Touren. Auch die Heizung läuft zurzeit im Dauerbetrieb. Spätestens die Nebenkosten- und Stromabrechnung bringen bittere Gewissheit: Es ist höchste Zeit, den Energieverbrauch zu Hause zu reduzieren.

 

Tipp 1: Frühjahrsdiät für den Stromverbrauch jetzt starten

So mancher Stromverbrauch hat im vergangenen Jahr deutlich zugelegt. Höchste Zeit für eine kleine Frühjahrsdiät. Damit die Euros auf der nächsten Stromrechnung wieder purzeln, müssen Energiefresser ausfindig gemacht werden. Folgende Fragen erleichtern die Suche: 

  • Wie hoch ist der Stromverbrauch? Hat er sich im vergangenen Jahr verändert?
  • Gibt es noch Glühlampen und Halogenlampen oder ausschließlich stromsparende LEDs?
  • Welche Elektronik-Geräte (Notebook, Monitor, Drucker, Fernseher, Spielekonsole, Stereoanlage etc.) sind in Betriebsbereitschaft? Werden die Geräte ganz ausgeschaltet oder bleiben sie im Stand-By?
  • Kann eine abschaltbare Mehrfachsteckdose verwendet werden?
  • Wird beim Neukauf von Bürotechnik auf energiesparende Modelle geachtet?

Um den Stromverbrauch und den Zählerstand übersichtlich festzuhalten, hilft der Zähler-Check der Energieberatung der Verbraucherzentrale.

 

Tipp 2: Wohlfühl-Arbeitsklima durch optimiertes Lüften und Heizen

Wenn ganztags in den eigenen vier Wänden gewohnt, gearbeitet oder gelernt wird, steigt neben dem Energieverbrauch auch die Luftfeuchtigkeit in den Räumen an. Für Feuchtigkeit sorgen neben Wasserdampf vom Duschen oder Baden und Kochen in der Küche, auch die Atemluft und Schwitzen oder selbst Zimmerpflanzen. Wichtig ist, dass die relative Luftfeuchtigkeit nicht dauernd über 60 Prozent liegt. Mit einem Hygrometer behalten Sie die Luftfeuchtigkeit gut im Blick und erkennen bereits während des Lüftens, ob die Raumluft wieder trocken genug ist.

Je mehr Menschen sich im Haus oder der Wohnung aufhalten, desto häufiger sollte auch bei Winterkälte gut gelüftet werden, um Schimmel zu vermeiden. Als Faustregel gilt: Mindestens zweimal täglich, für etwa fünf Minuten durchlüften. Die Heizung sollte währenddessen aus sein.

Damit die Wände nicht zu sehr auskühlen und um das Schimmelrisiko zu minimieren, sollte nach dem Lüften wieder ausreichend geheizt werden; tagsüber auf mindestens 16 Grad, auch wenn einige Räume nur selten genutzt werden.

Weitere Tipps zum Energie sparen im Homeoffice gibt es auf verbraucherzentrale-energieberatung.de/energie-sparen/homeoffice/.

 

Die Energieberatung der Verbraucherzentrale hilft bei allen Fragen zum effizienten Einsatz von Energie zu Hause. Sie findet online, telefonisch oder in einem persönlichen Gespräch statt, und ist je nach Beratungsangebot kostenfrei oder kostenpflichtig (30 Euro). Für einkommensschwache Haushalte mit entsprechendem Nachweis sind alle Beratungsangebote kostenfrei. Mehr Informationen gibt es auf verbraucherzentrale-energieberatung.de oder unter der bundesweit kostenfreien Hotline 0800 – 809 802 400. Die Energieberatung der Verbraucherzentrale wird gefördert vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie.

Heizungstausch

Energieberatung der Verbraucherzentrale Hessen bietet ab Januar ein neues Beratungsangebot an

Der Austausch einer veralteten Heizungsanlage und der Umstieg auf erneuerbare Energien beschäftigen aktuell viele Verbraucherinnen und Verbraucher. Sie interessieren sich beispielsweise für Wärmepumpen, Pelletheizungen und Solarkollektoren. Die Energieberatung der Verbraucherzentrale Hessen bietet diesen Ratsuchenden eine Hilfestellung bei der Entscheidungsfindung: Passend zu den Interessen der Ratsuchenden werden geeignete Heiztechniken ermittelt.

Die Beratung zum Heizungstausch, der Eignungs-Check Heizung, gliedert sich in drei Schritte:

 

1.   Eine Energieberaterin oder ein Energieberater kommt zu den Ratsuchenden nachhause und nimmt die vorhandene Heiztechnik in Augenschein. Im Gespräch klären sie die vorliegenden technischen Randbedingungen und die Präferenzen der Eigentümerinnen und Eigentümer in Bezug auf Heiztechniken.

 

2.   Die Energieberater ermitteln, welche Energieanschlüsse und Möglichkeiten zur Brennstofflagerung auf dem Grundstück vorhanden sind. Auf dieser Grundlage prüfen sie, welche Heiztechniken realisierbar wären.

 

3.   Am Ende vergleichen und bewerten die Energieberater alle Infrage kommenden Heiztechniken. Hierbei berücksichtigen sie Kriterien wie CO2-Emissionen, Investitionskosten, Förderung und Betriebskosten. Die Eigentümer erhalten eine graphische Darstellung der drei am besten geeigneten Heiztechniken und eine Gesamtübersicht mit allen geprüften Techniken.

 

„Durch unsere Unabhängigkeit können wir den Ratsuchenden die für ihre individuelle Situation am besten geeignete Heiztechnik empfehlen. Wir beraten produktoffen und beziehen alle relevanten Heiztechniken mit ein“, erläutert Anika Sauer, Koordinatorin des Energieprojekts der Verbraucherzentrale Hessen.

Die durchschnittliche Lebensdauer eines Heizkessels beträgt etwa 20 Jahre. Wer eine Heizung hat, die älter als 15 Jahre ist, sollte daher auf einen Ausfall vorbereitet sein und sich rechtzeitig beraten lassen. Es bleibt sonst kein zeitlicher Spielraum für die Auswahl einer geeigneten Heiztechnik und die alte Technik wird oft nur ersetzt, ohne einen Technikwechsel vorzunehmen.

Die Beratung kostet durch die Förderung des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie für den Ratsuchenden 30 Euro. Weitere Informationen auf verbraucherzentrale-energieberatung.de oder kostenlos unter: 0800 – 809 802 400 (Terminvereinbarung).    

Photovoltaik-Anlagen bis 31. Januar 2021 registrieren

Energieberatung der Verbraucherzentrale Hessen informiert zum Marktstammdatenregister

Es bleiben nur noch wenige Wochen, um ältere Photovoltaikanlagen, Batteriespeicher und Blockheizkraftwerke im Marktstammdatenregister zu registrieren. Wer seine Anlagen nicht registriert, erhält unter Umständen keine Einspeisevergütung und riskiert Bußgelder. Die Registrierung ist online auf marktstammdatenregister.de möglich.

Am 31. Januar 2021 endet die Frist, um ältere Photovoltaikanlagen, Batteriespeicher und Blockheizkraftwerke im Markstammdatenregister zu registrieren. Die Frist gilt für Anlagen, die vor dem 1. Juli 2017 in Betrieb genommen wurden. Sie gilt auch für die bereits im vorausgegangenen PV-Meldeportal der Bundesnetzagentur registrierten Anlagen und für solche Anlagen, die ab Januar 2021 keine EEG-Förderung mehr erhalten.

Anlagen, die nach dem 1. Juli 2017 in Betrieb genommen wurden, müssen innerhalb eines Monats nach Inbetriebnahme registriert werden. Sie sollten also bereits im Markstammdatenregister erfasst sein. 

Die Registrierungspflicht gilt für alle ortsfesten Anlagen zur Stromerzeugung und Batteriespeicher, die an das Stromnetz angeschlossen sind. Dazu gehören auch ortsfeste kleine Balkon-Solargeräte. Die Registrierung ist sowohl für den Anlagenbetreiber selbst wie auch für jede Anlage erforderlich. Für Elektroautos und Ladestation gilt diese Pflicht nicht.

 

Hintergrund: Das Marktstammdatenregister ist ein amtliches Register des Strom- und Gasmarktes. Es wird von der Bundesnetzagentur betrieben. Alle stromerzeugenden Anlagen müssen seit 2019 im Markstammdatenregister gemeldet werden. Ziel ist, eine hochwertige und vollständige Datenbasis für Behörden und Marktakteure zu schaffen, um so die bedarfsgerechte Entwicklung der Energieversorgung zu erleichtern.

 

Informationen zu den Energieberatungsangeboten der Verbraucherzentrale gibt es auf verbraucherzentrale-energieberatung.de oder kostenfrei unter 0800 – 809 802 400.