Aktuell finden in Hessen keine persönlichen Energieberatungen in den Energiestützpunkten statt.

Kostenfreie Telefonberatung unter 0800-809 802 400 (Mo. - Do., 8 - 18 Uhr, Fr. 8 - 16 Uhr)

Kostenfreie Online-Energieberatung unter verbraucherzentrale-energieberatung.de

Energieexperten der Verbraucherzentrale informieren live und online (Januar und Februar 2021)

Kostenlose Online-Vorträge im Januar und Februar zu Heizungserneuerung, Dämmstoffen, Stromsparen und Fördermitteln

Die Energieberatung der Verbraucherzentrale bietet auch im Januar und Februar Online-Vorträge, um Verbraucherinnen und Verbraucher rund um das Thema Energiesparen zu informieren. Übers Internet verfolgen Sie live und bequem von zuhause den Online-Vortrag und können unseren Experten über einen Chat Fragen stellen. Die Teilnahme ist kostenlos nach Anmeldung unter verbraucherzentrale-energieberatung.de möglich. Es können pro Vortrag 500 Personen teilnehmen.

 

Heizung mit Zukunft – Welche soll es werden?
Dienstag, 19.01.2021, 18:30 bis 20 Uhr

Die Rahmenbedingungen für einen Austausch des Heizsystems haben sich durch Klimapaket und Co. in letzter Zeit rasant verändert. Üppige Förderkonditionen für Heizungsanlagen, die erneuerbare Energien nutzen, Sonderprämien für den Austausch von Ölheizungen und der bevorstehende CO2-Preis sollten neben den technischen Komponenten in die Erwägungen einfließen. Doch was ist im Einzelfall zu beachten und welche Vor- und Nachteile weisen die verschiedenen Heizsysteme auf? Der Vortrag gibt Antworten auf diese Fragen und verschafft einen Überblick über die gängigsten Heizsysteme und die aktuellen Rahmenbedingungen.

Der Vortrag wendet sich an private Hauseigentümer und -eigentümerinnen, die über eine Erneuerung der Heizung nachdenken.

 

Wärmedämmstoffe im Vergleich
Dienstag, 19.01.2021, 18 bis 19:30 Uhr

Die energetische Altbausanierung nimmt eine Schlüsselposition im Rahmen der Energiewende ein. Zudem belasten stetig steigende Energiepreise mehr und mehr die Haushalte. Um dem entgegen zu wirken und Energiekosten einzusparen, gibt es die Möglichkeit, sein Haus nachträglich zu dämmen.

Im Vordergrund steht die Frage, welche unterschiedlichen Dämm-Materialen für welche Zwecke geeignet sind. Infolge negativer Berichterstattung über einzelne Materialien schrecken viele Eigenheimbesitzer davor zurück, ihr in die Jahre gekommenes Haus nachträglich zu dämmen. Dadurch versäumen sie einerseits die Möglichkeit, Heizenergie und Geld zu sparen, andererseits verzichten sie darauf, einen Beitrag zum Klimaschutz zu leisten.

In dem Online-Vortrag erläutert der Referent, welche Dämmstoffe heutzutage zur Verfügung stehen und für welche Zwecke sie geeignet sind.

 

Energiesparen: So starte ich meine persönliche Energiewende!
Dienstag, 26.01.2021, 18 bis 19 Uhr

Stromsparen – machen wir doch alle! Aber wofür wird der Strom in meinem Haushalt tatsächlich gebraucht? Was bedeutet es, wenn mein Stromversorger in der Rechnung schreibt, dass mein Verbrauch bereits unter dem Durchschnitt liegt?

Wir zeigen, wie sich der Verbrauch in ihrem Haushalt zusammensetzen kann und geben ihnen die Möglichkeit, Ursachen und Einschätzung ihres Verbrauchs zu hinterfragen.

  • In dem Vortrag werden
  • verschiedene Haushaltsverbräuche betrachtet
  • Einzelverbraucher analysiert
  • Neue Energieeffizienzklassen von Elektrogeräten erklärt
  • Einsparstrategien aufzeigt

 

Fördermittel fürs Haus
Dienstag, 02.02.2021, 17:30 bis 19 Uhr

Die alte Ölheizung soll weg, der Strom vom eigenen Dach kommen und die Wände komplett oder nur zum Teil eingepackt werden? Nie waren die finanziellen Hilfen, mit denen der Staat dabei unter die Arme greift, so umfangreich wie zur Zeit. Der Vortrag beleuchtet die wichtigsten Förderprogramme des Bundes, die zur Verringerung des Energiebedarfs für Brauchwasser und Heizwärme genutzt werden können, und zeigt auf, wie man die öffentlichen Gelder für sein Vorhaben nutzen kann.

Schwerpunkt liegt hierbei auf den bundesweit gültigen Förderprogrammen:

  • zur Förderung einer neuen Heizungsanlage und
  • zur energetischen Sanierung der Gebäudehülle wie Dach, Außenwand, oberste Geschossdecke, Bodenplatte bzw. Kellerdecke und Fenster.

Der Online-Vortrag richtet sich vor allem an private Haus- und Wohnungseigentümer, Vermieter und Kaufinteressenten.

 

Heizungserneuerung: Wie packt man’s richtig an?
Montag, 22.02.2021, 18 bis 19:30 Uhr

Viele Fragen sind vor dem Heizungstausch zu klären und vor allem eine Entscheidung möglichst zugunsten erneuerbarer Energien zu treffen. Was ist zu beachten, welche Alternativen zur Ölheizung kommen in Frage, wieviel Energie lässt sich sparen und wo gibt es Fördermittel? Bei der Suche nach der passenden Heiztechnik für Ihr Haus bieten sich vielfältige Lösungen, immer mehr auch in Kombination mit Solarenergie. Auch andere innovative Lösungen sind inzwischen ausgereift und erfreuen sich zudem hoher Zuschüsse durch Förderprogramme des Bundes. An diesem Abend bekommen Sie eine echte Entscheidungshilfe und objektive Beratung.

 

Ein Blick auf verbraucherzentrale-energieberatung.de lohnt sich, denn hier werden immer wieder neue Online-Vorträge angekündigt. Neben den Vorträgen bietet die Energieberatung der Verbraucherzentralen auch individuelle Beratungen in Energiestützpunkten und bei Ihnen zuhause an. Mehr Informationen gibt es auf verbraucherzentrale-energieberatung.de oder kostenfrei unter 0800 – 809 802 400.

Heizungstausch

Energieberatung der Verbraucherzentrale Hessen bietet ab Januar ein neues Beratungsangebot an

Der Austausch einer veralteten Heizungsanlage und der Umstieg auf erneuerbare Energien beschäftigen aktuell viele Verbraucherinnen und Verbraucher. Sie interessieren sich beispielsweise für Wärmepumpen, Pelletheizungen und Solarkollektoren. Die Energieberatung der Verbraucherzentrale Hessen bietet diesen Ratsuchenden eine Hilfestellung bei der Entscheidungsfindung: Passend zu den Interessen der Ratsuchenden werden geeignete Heiztechniken ermittelt.

Die Beratung zum Heizungstausch, der Eignungs-Check Heizung, gliedert sich in drei Schritte:

 

1.   Eine Energieberaterin oder ein Energieberater kommt zu den Ratsuchenden nachhause und nimmt die vorhandene Heiztechnik in Augenschein. Im Gespräch klären sie die vorliegenden technischen Randbedingungen und die Präferenzen der Eigentümerinnen und Eigentümer in Bezug auf Heiztechniken.

 

2.   Die Energieberater ermitteln, welche Energieanschlüsse und Möglichkeiten zur Brennstofflagerung auf dem Grundstück vorhanden sind. Auf dieser Grundlage prüfen sie, welche Heiztechniken realisierbar wären.

 

3.   Am Ende vergleichen und bewerten die Energieberater alle Infrage kommenden Heiztechniken. Hierbei berücksichtigen sie Kriterien wie CO2-Emissionen, Investitionskosten, Förderung und Betriebskosten. Die Eigentümer erhalten eine graphische Darstellung der drei am besten geeigneten Heiztechniken und eine Gesamtübersicht mit allen geprüften Techniken.

 

„Durch unsere Unabhängigkeit können wir den Ratsuchenden die für ihre individuelle Situation am besten geeignete Heiztechnik empfehlen. Wir beraten produktoffen und beziehen alle relevanten Heiztechniken mit ein“, erläutert Anika Sauer, Koordinatorin des Energieprojekts der Verbraucherzentrale Hessen.

Die durchschnittliche Lebensdauer eines Heizkessels beträgt etwa 20 Jahre. Wer eine Heizung hat, die älter als 15 Jahre ist, sollte daher auf einen Ausfall vorbereitet sein und sich rechtzeitig beraten lassen. Es bleibt sonst kein zeitlicher Spielraum für die Auswahl einer geeigneten Heiztechnik und die alte Technik wird oft nur ersetzt, ohne einen Technikwechsel vorzunehmen.

Die Beratung kostet durch die Förderung des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie für den Ratsuchenden 30 Euro. Weitere Informationen auf verbraucherzentrale-energieberatung.de oder kostenlos unter: 0800 – 809 802 400 (Terminvereinbarung).    

Photovoltaik-Anlagen bis 31. Januar 2021 registrieren

Energieberatung der Verbraucherzentrale Hessen informiert zum Marktstammdatenregister

Es bleiben nur noch wenige Wochen, um ältere Photovoltaikanlagen, Batteriespeicher und Blockheizkraftwerke im Marktstammdatenregister zu registrieren. Wer seine Anlagen nicht registriert, erhält unter Umständen keine Einspeisevergütung und riskiert Bußgelder. Die Registrierung ist online auf marktstammdatenregister.de möglich.

Am 31. Januar 2021 endet die Frist, um ältere Photovoltaikanlagen, Batteriespeicher und Blockheizkraftwerke im Markstammdatenregister zu registrieren. Die Frist gilt für Anlagen, die vor dem 1. Juli 2017 in Betrieb genommen wurden. Sie gilt auch für die bereits im vorausgegangenen PV-Meldeportal der Bundesnetzagentur registrierten Anlagen und für solche Anlagen, die ab Januar 2021 keine EEG-Förderung mehr erhalten.

Anlagen, die nach dem 1. Juli 2017 in Betrieb genommen wurden, müssen innerhalb eines Monats nach Inbetriebnahme registriert werden. Sie sollten also bereits im Markstammdatenregister erfasst sein. 

Die Registrierungspflicht gilt für alle ortsfesten Anlagen zur Stromerzeugung und Batteriespeicher, die an das Stromnetz angeschlossen sind. Dazu gehören auch ortsfeste kleine Balkon-Solargeräte. Die Registrierung ist sowohl für den Anlagenbetreiber selbst wie auch für jede Anlage erforderlich. Für Elektroautos und Ladestation gilt diese Pflicht nicht.

 

Hintergrund: Das Marktstammdatenregister ist ein amtliches Register des Strom- und Gasmarktes. Es wird von der Bundesnetzagentur betrieben. Alle stromerzeugenden Anlagen müssen seit 2019 im Markstammdatenregister gemeldet werden. Ziel ist, eine hochwertige und vollständige Datenbasis für Behörden und Marktakteure zu schaffen, um so die bedarfsgerechte Entwicklung der Energieversorgung zu erleichtern.

 

Informationen zu den Energieberatungsangeboten der Verbraucherzentrale gibt es auf verbraucherzentrale-energieberatung.de oder kostenfrei unter 0800 – 809 802 400.