In Griesheim hat sich durch steigende Schülerzahlen und Neubaugebiete abgezeichnet, dass die bestehenden Grundschulstandorte nicht mehr ausreichen werden. Im Schulentwicklungsplan 2018-2023 wurde daher beschlossen, eine weitere Grundschule einzurichten.
Das Bildungsmonitoring nimmt hier in Zusammenarbeit mit dem Bildungsmanagement eine Schlüsselstelle ein: Wie für jede Kommune des Landkreises wurden auch für Griesheim Schülerzahlenprognosen entwickelt und analysiert, wie viele Klassen für alle Grundschulkinder in Griesheim insgesamt zukünftig benötigt werden. Unter Berücksichtigung vorhandener Grundstücksflächen und schulischen Gebäuden wird ein Vorschlag erarbeitet, wie sich die Klassen auf die einzelnen Grundschulstandorte verteilen.
Anschließend werden die Grundschulbezirke neu zugeschnitten. Ergeben sich weiterführende Fragestellungen, werden entsprechende Informationen (z. B. zum Stand der Baugebiete) eingeholt. Wenn die vorhandenen Angebote nicht ausreichen, werden Flächen durch den Eigenbetrieb Da-Di-Werk erweitert. Im Einzelfall wird, wie im Beispiel der August-Euler-Schule die Errichtung einer weiteren Schule vorgeschlagen und über die Verabschiedung des Schulentwicklungsplans beschlossen.
Mit der Diesterweg’schen Formel lässt sich berechnen, von wie vielen zusätzlichen SuS (Schülerinnen und Schüler) im Grundschulbereich durch Baugebiete auszugehen ist.