Migration

Frauen aus anderen Herkunftsländern kennen zu lernen, ihnen Türen zu öffnen und sie dabei zu unterstützen, in unserem Land zu leben, zu arbeiten und es durch ihre Kultur zu bereichern, ist ein Bereich der Arbeit des Büros für Chancengleichheit. In diesem Kontext ist das Büro für Chancengleichheit auch mit dem Büro für Migration und Inklusion  vernetzt. Interessante Informationen und Veranstaltungshinweise veröffentlicht das Büro mehrfach jährlich im Newsletter Vielfalt.
Auf den Internetseiten des Büros für Migration und Inklusion finden sich eine Reihe von Interessanten Publikationen.

Frauen, die wegen ihres Geschlechts verfolgt oder bedroht werden, soll zu ihrem Recht verholfen werden, spezifische Verfolgungsgründe sollen asylrechtlich anerkannt werden. Der interkulturelle Dialog gehört zu unserem Verständnis von Weltoffenheit und Wahrung von Menschenrechten.

Der Verein "Frauen helfen Frauen e.V. Dieburg" startete im Jahre 2016 das Projekt "Migrantinnen beraten Migrantinnen".  Ziel des Projekts ist es,  durch kultursensible und niedrigschwellige Angebote Migrantinnen den Zugang  zu Beratungs- und Unterstützungsangeboten zu erleichtern. Nähere Informationen bieten die Informationsflyer in deutsch und türkisch. Seit 2018 werden im Rahmen dieses Projekts auch Workshops für Mädchen angeboten.
Ansprechpartnerin: Nelli Fahnenstiel,  Telefon 06071 / 207917.

Das Zentrum für Information Beratung Bildung / Frauen für Frauen e.V. Groß-Umstadt bietet eine Traumasensible Beratung für Migrantinnen, geflüchtete Frauen und ehrenamtliche Helferinnen an. Erste Hilfe und Unterstützung in einem geschützten, sicheren und frauensolidarischen Rahmen bietet die Ansprechpartnerin Eva Hartard.
Nähere Informationen im ZIBB, Telefon 06078 / 72377 und über diesen Flyer . Die genannten Angebote werden finanziell vom Landkreis Darmstadt-Dieburg und dem hessischen Sozialministerium unterstützt.

 

 

 

Ärzteverzeichnis - Welche Ärztin, welcher Arzt spricht meine Sprache?

Gesundheit ist Vertrauenssache und gerade das gute Gespräch zwischen Patienten und ihrer Ärztin oder ihrem Arzt kann Krankheiten vorbeugen und entscheidende Weichen für Diagnose und Behandlung im Krankheitsfall stellen. Eine offene und verständnisvolle Atmosphäre und die deutliche Beschreibung von Symptomen sind oftmals der erste Schritt für einen Genesungsprozess. Verschiedene kulturelle Hintergründe, unterschiedliche Wertvorstellungen und vor allem Sprachbarrieren können jedoch eine optimale medizinische Versorgung erschweren. Ein Gespräch in der Heimatsprache oder einer vertrauten Zweitsprache trägt dagegen erheblich zu einem besseren Verständnis des Krankheitsbildes und einer guten ärztlichen Versorgung bei.

Um Zugewanderten im Landkreis eine gute Gesundheitsversorgung zu erleichtern, haben das Büro für Chancengleichheit und das Interkulturelle Büro des Landkreises Darmstadt-Dieburg den Wegweiser "Welche Ärztin, welcher Arzt spricht meine Sprache" erstellt und in der 3. Auflage 2017 neu aufgelegt. Darin sind Adressen von Medizinern im Landkreis ausgewiesen, die neben der deutschen Sprache noch zusätzliche Sprachen sprechen. Das Verzeichnis ist von Allgemeinmedizin bis Zahnmedizin nach Fachbereichen gegliedert und ordnet sich innerhalb dieser Rubriken wiederum alphabetisch nach Orten. Ärzte in Darmstadt wurden dann mit aufgenommen, wenn sie in einer sehr spezialisierten Fachrichtung tätig sind oder über eine besondere Sprachkompetenz verfügen.

Mit dem Verzeichnis setzt der Landkreis Darmstadt-Dieburg sein Anliegen fort, Zugewanderte und ihre Familien in der Gesundheitsvorsorge zu unterstützen. Das Ärzteverzeichnis für Migrantinnen und Migranten „Welche Ärztin, welcher Arzt spricht meine Sprache?“ ist eine Fortschreibung des Gesundheitswegweisers, der im Jahr 1997 erstmals erschienen ist. Aufgrund der hohen Nachfrage wurde die Broschüre überarbeitet und nun neu aufgelegt.  Eine PDF-Fassung für Sie bereit, die Druckversion kann über das Büro für Chancengleichheit  und das Interkulturelle Büro angefordert werden.