Gesundheitswegweiser für Migrantinnen und Migranten in 13 Sprachen

Der Landkreis Darmstadt-Dieburg hat gemeinsam mit den Kreiskliniken Darmstadt-Dieburg einen Gesundheitswegweiser herausgegeben, der in 13 Sprachen übersetzt vorliegt.
Der Wegweiser hilft vor allem Menschen, die die deutsche Sprache noch nicht perfekt beherrschen, sich im deutschen Gesundheitssystem und bei Fragen zur medizinischen Versorgung im Landkreis zurecht zu finden.
Die Themen Krankenkassen und Arztbesuch werden hier ebenso behandelt wie die Notfallversorgung, die Krebsfrüherkennung, das Verschreiben von Medikamenten und die Vorsorge für Schwangere oder für Kinder. Rufnummern, unter denen man im Notfall Hilfe erhält, sind separat aufgelistet, sodass man sie leicht heraustrennen und gut sichtbar aufhängen kann.

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Welche Ärztin, welcher Arzt spricht meine Sprache?

Um Zugewanderten im Landkreis eine gute Gesundheitsversorgung zu erleichtern, haben das Büro für Chancengleichheit und das Büro für Migration und Inklusion des Landkreises Darmstadt-Dieburg den Wegweiser "Welche Ärztin, welcher Arzt spricht meine Sprache?" entwickelt. Darin sind Adressen von niedergelassenen Ärztinnen, Ärzten, Therapeutinnen und Therapeuten, Hebammen, Kliniken und Beratungsstellen im Landkreis ausgewiesen, die neben der deutschen Sprache noch zusätzliche Sprachen anbieten.
Die Broschüre ist im PDF-Format aufbereitet und kann heruntergeladen werden. Auf Anfrage können wir Ihnen gerne auch ein gedrucktes Exemplar zusenden. Bitte senden Sie uns in diesem Fall eine E-Mail an migration+inklusion@remove.this.ladadi.de.

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Ausbau einer kultursensiblen Gesundheits- und Pflegeversorgung

Neben der Sprache gibt es auch andere Hürden, die es zugewanderten Menschen mitunter erschweren, auf die Angebote des öffentlichen Gesundheitswesens zurück zu greifen. Gerade für ältere Menschen mit Migrationsgeschichte werden häufig im Rentenalter die Herkunftssprache, kulturelle Prägungen und Wertvorstellungen wieder wichtiger als in den Jahren zuvor.
Im Landkreis Darmstadt-Dieburg steigt die Zahl der über 65-Jährigen mit Migrationsgeschichte stetig. Daher spielt das Thema der gleichberechtigten Teilhabe von älteren Menschen mit Migrationshintergrund an den Angeboten der Altenhilfe und der Gesundheitsvorsorge und -versorgung zunehmend eine wichtige Rolle in der Ausgestaltung von Angeboten und Diensten.
Im Rahmen des hessischen Landesprogramms "Wegweisende Integrationsansätze Realisieren" (WIR), besetzt Anina Brenneis die Stelle der WIR-Koordination und ist Ansprechpartnerin für die Themenbereiche der Interkulturellen Öffnung des Gesundheitswesens im Allgemeinen sowie kultursensible Altenhilfe im Speziellen.

siehe auch "WIR-Koordination"