Ausgleichszulage für benachteiligte Gebiete (AGZ)

Zur Förderung landwirtschaftlicher Betriebe kann eine Zulage zum Ausgleich ständiger natürlicher und wirtschaftlicher Nachteile gewährt werden. Ziel dieser Förderung ist, in benachteiligten Gebieten eine standortgerechte Landbewirtschaftung zu fördern. Über die landwirtschaftliche Erwerbstätigkeit sollen

  • der Fortbestand der landwirtschaftlichen Bodennutzung in benachteiligten Gebieten,
  • die Offenhaltung peripherer ländlicher Lebensräume sowie
  • extensive Bewirtschaftungsformen, die dem Umweltschutzgedanken in besonderer Weise Rechnung tragen

gesichert werden.
 
Anträge können von landwirtschaftlichen Betriebsleitern im Rahmen des „Gemeinsamen Antrags“ zusammen mit dem Betriebsprämienantrag gestellt werden. Sie müssen in den ausgewiesenen Gebieten eine landwirtschaftliche Fläche von mindestens drei Hektar nutzen und eine Mindestauszahlung von 300 Euro erreichen.
 
Nicht förderfähig im Sinne der Ausgleichszulage sind unter anderem

  • Weizen und Mais
  • Intensivkulturen
  • Dauerkulturen
  • stillgelegte oder nicht mehr der Erzeugung dienende Flächen. 

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