Erzeuger-Verbraucher-Dialog

Bis in die 60er Jahre des vergangenen Jahrhunderts war die Selbstversorgung mit Grundnahrungsmitteln in unserem Land noch weit verbreitet. Dadurch wurde zum einen das Ernährungsverhalten geprägt, zum anderen bekam man bereits als Kind mit, wieviel Mühe und Verantwortung erforderlich waren, um soviel ernten zu können, dass man satt wurde.

Seitdem hat sich viel verändert: Die Zahl der landwirtschaftlichen Betriebe hat stark abgenommen und sinkt weiter; eine Selbstversorgung außerhalb landwirtschaftlicher Betriebe praktiziert kaum noch jemand; die Ernährungsansprüche sind dagegen erheblich gewachsen: deutsche Bürger erwarten zu jeder Jahres- und Tageszeit ein abwechslungsreiches und qualitativ hochwertiges Lebensmittelangebot. 

Die räumliche und mentale Trennung zwischen Nahrungsmittelerzeugung und –verbrauch führt zu vielen Missverständnissen. Vielfach bezweifeln Verbraucher, dass

  • Landwirte Tiere artgerecht halten,
  • Pflanzenschutzmittel und Mineraldünger erforderlich sind,
  • Landwirte umwelt- und ressourcenschonend wirtschaften,
  • Land- und Forstwirte auf Wirtschaftswegen Vorrang genießen müssen,
  • Geruchs- und Lärmbelästigungen nicht immer zu vermeiden sind.

Andererseits stehen regionale landwirtschaftliche Produkte hoch im Kurs, wobei Erzeuger und Verbraucher nicht immer wissen, wo sie einander begegnen können. Gelegenheit dazu bieten nicht nur Wochen- oder Bauernmärkte, sondern zum Beispiel auch Hofläden und –Cafés oder eine Lieferung frei Haus. Auf folgende Angebote im Internet möchten wir Sie an dieser Stelle aufmerksam machen:

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Kreishaus Darmstadt
 
Herr Schellbach
Bauen im Außenbereich, AFP-Förderung, Erzeuger-Verbraucher-Dialog
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