Leitbild

In Workshops unter Beteiligung der Mitarbeiter der Kreisagentur für Beschäftigung wurden am 31. Mai 2016 und am 13. Juli 2016 die Grundlagen für ein Leitbild der Kreisagentur für Beschäftigung erarbeitet.  Die finale Fassung des Leitbildes wurde auf der Vollversammlung der Kreisagentur für Beschäftigung am 11. Mai 2017 präsentiert und durch die Sozial- und Jugenddezernentin freigegeben

Das Leitbild der Kreisagentur für Beschäftigung kollidiert nicht mit dem Leitbild des Landkreises Darmstadt-Dieburg und den „Führungsgrundsätzen" im Konzern der öffentlichen Hand Darmstadt-Dieburg.


Leitung Kommunales Jobcenter

Die Kreisagentur für Beschäftigung ist ein kommunales Jobcenter innerhalb der Kreisverwaltung Darmstadt-Dieburg. Das Jobcenter gliedert sich unter der Jobcenterleitung in drei Fachbereiche

  • 52 - Kreisagentur für Beschäftigung - Leitung

    Herr Gebhardt

    Telefon Sekretariat

    +49 6151 881-5201

  • 520 - KfB Zentrales Management

    Herr Heim

    Telefon Sekretariat

    +49 6151 88-5064

  • 521 - KfB - Materielle Hilfe

    Frau Beyer

    Telefon Sekretariat

    +49 6151 881-5217

  • 522 - KfB - Aktivierende Hilfe

    Frau Brahm

    Telefon Sekretariat

    +49 6151 881-5217

Vielfalt schafft Vorteile - Diversität am Arbeitsmarkt

Beauftragte für Chancengleichheit am Arbeitsmarkt (BCA)

Seit April 2011 gibt es bei der Kreisagentur für Beschäftigung eine Beauftragte für Chancengleichheit am Arbeitsmarkt (BCA). Ihre Aufgaben sind im §18e SGB II verankert. 

Chancengleichheit auf dem Arbeitsmarkt bedeutet Menschen unabhängig von Kriterien wie Alter, Geschlecht, Herkunft, Religionszugehörigkeit und sexueller Orientierung zu betrachten und wert zu schätzen. Vielfalt bietet den Unternehmen und den Mitarbeitenden viele Vorteile, und dennoch sind wir von einer Chancengleichheit auf dem Arbeitsmarkt noch weit entfernt.

Nach wie vor haben es z. B. Frauen – vor allem mit Betreuungs- oder Pflegeverantwortung-  schwerer, am Arbeitsmarkt (wieder) Fuß zu fassen. Diese Geschlechterungerechtigkeit findet sich auch in der Gehaltsstruktur wieder (Gender Pay Gap). Frauen verdienen im Schnitt 4€/ Stunde weniger als Männer (siehe Statistisches Bundesamt - Destatis 2020). Dies liegt oftmals daran, dass Frauen typische „Frauenjobs“ ergreifen, die traditionell schlechter bezahlt sind. Manchmal wird die gleiche Arbeit aber auch einfach nur geschlechterbezogen anders bewertet. Oftmals mit der traditionellen Idee verknüpft, dass der Mann die Familie ernähren müsse.  Um die Geschlechtergerechtigkeit voranzutreiben, müssen wir alle Geschlechter in den Blick nehmen und vor allem Geschlechterideologien aufbrechen. Ein Mann in Teilzeit? Warum nicht? Eine Frau als Automechanikerin? Gerne!


Teilzeitausbildung

Manchmal ist aufgrund individueller persönlicher Lebensumstände das Absolvieren einer Berufsausbildung in Vollzeit nicht möglich. Dann ist vielleicht eine Teilzeitausbildung genau das Richtige. Bei ihr ist die tägliche oder wöchentliche Arbeitszeit reduziert. Die Ausbildungsdauer verlängert sich entsprechend. Dadurch wird sichergestellt, dass die Teilzeitausbildung mit einer Ausbildung in Vollzeit inhaltlich vergleichbar ist und somit eine vollwertige Berufsausbildung darstellt, die auch zu einem anerkannten Abschluss führt.

Prinzipiell kann jede*r Auszubildende die Ausbildung in Teilzeit absolvieren. Voraussetzung ist jedoch, dass der ausbildende Betrieb einverstanden ist. Mit einer Ausbildung in Teilzeit können so beispielsweise Familiensorgende und Personen mit gesundheitlichen Einschränkungen, aber auch Menschen mit Fluchthintergrund oder Leistungssportler*innen einen Berufsabschluss erlangen. Und Unternehmen, die eine Berufsausbildung in Teilzeit ermöglichen, steigern ihre Attraktivität als Arbeitgeber und sichern sich ihre zukünftigen Fachkräfte.

 Weitere Informationen und Unterstützung erhalten Sie bei der Servicestelle Teilzeit-Ausbildung beim Bildungswerk der Hessischen Wirtschaft in Darmstadt unter https://www.bwhw.de/fuer-menschen/ausbildungssuchende/servicestelle-teilzeit-ausbildung-in-hessen/

Diskriminierung betrifft aber nicht nur das Geschlecht. Wir finden auch Diskriminierung aufgrund von Alter, Herkunft, sexueller Orientierung und Religionszugehörigkeit und oftmals werden Menschen mehrfachdiskriminiert.

Das Ziel der BCA ist es, Geschlechterideologien aufzubrechen, Mehrfachdiskriminierungen aufzudecken und dagegen vorzugehen. Die BCA hat eine beratende Funktion innerhalb und außerhalb der Organisation.

Sie steht auch Kund*innen gerne telefonisch oder nach Absprache persönlich für alle Fragen der Gleichstellung zur Verfügung.

Ansprechpartner

Frau Brkic

Beauftragte für Chancengleichheit am Arbeitsmarkt

+49 6151 881-5074

Ausbildungs- und Arbeitsmarktstrategie

Die Ausbildungs- und Arbeitsmarktstrategie des Landkreises Darmstadt-Dieburg wird seit 2015 alle zwei Jahre fortgeschrieben. Die aktuelle Fassung umfasst die Jahre 2025 bis 2027.
Eine Steuerungsgruppe, die aus sieben Fachbereichen besteht, wurde durch das Büro der Sozial- und Jugenddezernentin und den Leiter des Kommunalen Jobcenters eingerichtet. Die Fachbereiche sind in unterschiedlichen Dezernaten angesiedelt, damit ist eine dezernatsübergreifende Zusammenarbeit gewährleistet.

Die Steuerungsgruppe trifft sich regelmäßig. Sie erarbeitete die vorliegende Strategie. Gleichzeitig ist sie für die Überwachung der Umsetzung, die Auswertung und die kontinuierliche Weiterentwicklung zuständig.

Durch die Mitarbeit und Verantwortlichkeit von unterschiedlichen Fachbereichen soll gewährleistet werden, dass einerseits möglichst viele fachliche Aspekte in die Strategie einfließen und andererseits eine hohe Verbindlichkeit für die Umsetzung erreicht wird. So kann es gelingen, bestehende Expertise und laufende Prozesse einzubinden und Parallelstrukturen abzubauen bzw. zu verhindern.

 Informationen zur Ausbildungs- und Arbeitsmarktstrategie

Örtlicher Beirat (Fachbeirat SGB II) der Kreisagentur für Beschäftigung

Der Örtliche Beirat ist ein freiwilliges kommunales Gremium, der die Kreisagentur für Beschäftigung Darmstadt-Dieburg in Fragen der Betreuung und Vermittlung Langzeit-Arbeitsloser berät.


Der Örtliche Beirat setzt sich aus folgenden Mitgliedern zusammen:

  • Die zuständige Dezernatsleitung
  • Die Jobcenterleitung, die Fachbereichsleitungen sowie die Beauftragte für Chancengleichheit am Arbeitsmarkt der Kreisagentur für Beschäftigung Darmstadt-Dieburg
  • Eine Vertretung der Arbeitsagentur Darmstadt
  • Die/der Vorsitzende der Bürgermeisterkreisversammlung
  • Eine Vertretung der Industrie- und Handelskammer 
  • Eine Vertretung der Handwerkskammer Rhein-Main
  • Eine Vertretung der Vereinigung der Hessischen Unternehmerverbände, Geschäftsstelle Darmstadt und Südhessen
  • Eine Vertretung der Kreishandwerkerschaft Darmstadt-Dieburg
  • Eine Vertretung des Deutschen Gewerkschaftsbundes
  • Je eine Vertretung der Arbeiterwohlfahrt, des Deutschen Roten Kreuzes, des Diakonischen Werkes, des Caritas-Verbandes und des Paritätischen Wohlfahrtsverbandes
  • Eine Vertretung der "Pro Familia"
  • Eine Vertretung des Jugendamts Darmstadt-Dieburg
  • Eine Vertretung des Regionalbauernverbandes
  • Fünf Vertretungen der regionalen Träger von Beschäftigungsmaßnahmen im Erwachsenen-, Jugendlichen-und Frauenbereich auf Vorschlag der Dezernatsleitung und vom Büro für Chancengleichheit des Landkreises Darmstadt-Dieburg 
  • Eine Vertretung des Ausländerbeirates
  • Der/die kommunale Behindertenbeauftragte