Glasfaserinfrastrukturprojekt "Weißer Flecken Ausbau" ist abgeschlossen
Der Zweckverband NGA-Netz Darmstadt-Dieburg dankt dem Bund und dem Land Hessen
Nach rund 3-jähriger Bauzeit konnte Ende Dezember 2023 vermeldet werden, dass das Glasfaserinfrastrukturausbauprojekt "Weißer-Flecken-Ausbau" fertiggestellt ist.
Der Zweckverband NGA Netz Darmstadt-Dieburg bedankt sich für die Zuwendungen des Bundes vertreten durch den Projektträger aconium GmbH -in Höhe von 50 %- und des Landes Hessen, Hessisches Ministerium für Digitalisierung und Innovation -in Höhe von 40%- des Auftragswerts, den der Zweckverband als Initiator und Auftraggeber zur Finanzierung des Projektes aufwenden musste.
Weitere Informationen können dem Button "Breitbandausbau: Weiße Flecken" entnommen werden.
Breitbandausbau: Weiße Flecken
Glasfaserinfrastrukturprojekt "Weißer Flecken Ausbau" ist abgeschlossen: Der Zweckverband NGA-Netz Darmstadt-Dieburg dankt dem Bund und dem Land Hessen
Nach rund 3-jähriger Bauzeit konnte Ende Dezember 2023 vermeldet werden, dass das Glasfaserinfrastrukturausbauprojekt "Weißer-Flecken-Ausbau" fertiggestellt ist.
Der Zweckverband NGA Netz Darmstadt-Dieburg bedankt sich für die Zuwendungen des Bundes vertreten durch den Projektträger aconium GmbH -in Höhe von 50 %- und des Landes Hessen, Hessisches Ministerium für Digitalisierung und Innovation -in Höhe von 40%- des Auftragswerts, den der Zweckverband als Initiator und Auftraggeber zur Finanzierung des Projektes aufwenden musste.
Die förderrechtliche Grundlage für das Glasfaserausbauinfrastrukturprojekt „Weißer Fleckenausbau“ im Gebiet des Zweckverbandes NGA-Netz Darmstadt-Dieburg ist die Richtlinie „Förderung zur Unterstützung des Breitbandausbaus in der Bundesrepublik Deutschland“ und der „Richtlinie zur Förderung der Breitbandversorgung im Land Hessen.
Ein Dank gilt zudem den 19 Kommunen und dem Landkreis, die sich im Zweckverband NGA-Netz Darmstadt-Dieburg zusammengeschlossen haben, um den flächendeckenden Glasfaserinfrastrukturausbau im Verbandsgebiet voranzutreiben. Auch durch die Bereitstellung der Kofinanzierung des erforderlichen 10%-Anteils an den Gesamtkosten konnte dieses wichtige Glasfaserinfrastrukturprojekt realisiert werden.
Das Ausbauprojekt umfasste nach zwei Aufstockungen der Projektmittel zuletzt einen Auftragswert als Wirtschaftlichkeitslücke in Höhe 24.806.032,93 €.
Ohne die Förderungen bzw. Konfinanzierungen wäre dieses Glasfaserinfrastrukturprojekt des weißen Fleckenausbaus im Verbandsgebiet, darunter auch die Glasfaseranbindung aller Schulen im Landkreis Darmstadt-Dieburg und auch die Kreiskliniken Darmstadt-Dieburg, nicht möglich gewesen.
Insgesamt umfasste das Projekt einen Ausbau von 986 Adressen. Gigabitfähig versorgt sind nun 1.293 Haushalte (vor allem in den Ortsaußenlagen), 136 gewerbliche Anschlüsse (u.a. in den Gewerbegebieten) und 146 institutionelle Anschlüsse (darunter auch alle öffentliche und private Schulen und Schulstandorte und die Kreisklinken) im Landkreis Darmstadt-Dieburg.
Für das Projekt waren mehr als 295 km an Tiefbauarbeiten erforderlich und es wurden fast 800 km neue Glasfaserinfrastrukturen verlegt. Zudem wurden durch den Auftragnehmer auch erhebliche von Wegstrecken durch bereits vorhandene Infrastrukturen eingebracht. Durch diese Mitnutzungen in bereits vorhandenen Leerrohren konnten Synergien eingebracht werden, ohne die das Projektvolumen deutlich höher gewesen wäre.
Als sogenannte „Weißen Flecken“ gelten jene Adressen, die nicht über mindestens 30 Mbit/s Download-Breitbandabdeckung verfügen. Diese Adressen gelten nach den NGA-Verordnungen der EU als unterversorgt. Eine weitere Rahmenbedingung für eine Identifizierung als Förderadresse ist, dass diese keinen eigenwirtschaftlicher Ausbau erhalten werden.
Information: Der Projektträger ateneKOM GmbH ist seit Anfang des Jahres 2024 in die aconium GmbH umfirmiert.

Folgend finden Sie die datailierten Projektinformationen zu den einzelnen Förderjahren zum downloaden:
Gigabitversorgung ländlicher Raum
Baustart Glasfaserinfrastrukturausbau im Ländlichen Raum Darmstadt-Dieburg
Ausbau der „Hell-Grauen Flecken“ im Landkreis ist gestartet: NGA-Zweckverband startet mit der Nachverdichtung der Breitband-Gigabit-Infrastruktur
Mit der Beauftragung im Herbst 2023 konnte der Auftragnehmer die PEB Breitband GmbH & Co. KG auch mit der finalen Trassenplanung für die Glasfaserleitungen beginnen.
Ende April 2024 war es dann soweit: Das Ausbauprojekt der „Hell-Grauen-Flecken“ konnte in Modautal unter Anwesenheit von Vertreter der Fördermittelgeber und der NGA-Verbandsgremien offiziell gestartet werden.

Auf dem Foto von links:
Jörg Lautenschläger (Bürgermeister), Jürgen Walther (Projektleiter Fa. Klenk & Sohn), Thies Puttnins-von Throtha (Wirtschafts-und Infrastrukturbank Hessen) Peter Franz (Hessischer Landtag); Klaus Peter Schellhaas (Landrat), Dr. Walter Fischedick (Hessisches Digitalministerium), Andreas Rinnenbach (Breitbandkoordinator), Christoph Busch und Udo Klenk (beide Geschäftsführer der PEB Breitband GmbH & Co. KG)
Zu diesem Event wurde auch die Öffentlichkeit eingeladen, zudem gibt es einen Film über den offiziellen Baustart.
Im Rahmen des offiziellen Baustarts in Modautal wurden auch die Bauschilder öffentlich präsentiert, die auch entlang der Tiefbautrassen platziert werden:

Pressmeldung des Zweckverbandes zum offiziellen Baustarts:
Von „Grauen Flecken“ oder auch „Hellgrauen Flecken“ spricht man, wenn die Internetgeschwindigkeit mehr als 30 Mbit/s beträgt und bislang noch nicht mit einer gigabitfähigen Infrastruktur versorgt ist. Diese zu optimierende Internetbandbreite findet man oftmals in Ortsrandlagen und Außenbereichen vor.
Bereits im Herbst 2022 hat der Zweckverband NGA-Netz Darmstadt-Dieburg Fördermittel für den flächendeckenden Ausbau der bisher unterversorgten Adressen im Landkreis Darmstadt-Dieburg bei der Europäischen Union und dem Land Hessen beantragt. Im Dezember des gleichen Jahres kamen die Förderbescheide. Bis Herbst 2023 lief die europaweite Ausschreibung, sodass nun mit dem Ausbau begonnen werden kann. Der Ausbau der gigabitfähigen Glasfaserinfrastruktur wird zu 50 Prozent aus Fördermitteln für die Entwicklung des ländlichen Raums (ELER) der EU und zu 40 Prozent vom Land Hessen gefördert: Insgesamt belaufen sich die Kosten auf 4,1 Millionen Euro. Davon kommen 2 Millionen aus den ELER-Mitteln, 1,6 Millionen vom Land Hessen und der Zweckverband NGA-Netz beteiligt sich mit rund 420.000 Euro. „Wir brauchen gleiche Bedingungen in Stadt und Land. Deshalb unterstützt das Land Hessen den Ausbau mit schnellem Internet, wo es marktwirtschaftlich nicht möglich ist, wie zum Beispiel in Teilen des Landkreises Darmstadt-Dieburg. Denn auch wer außerhalb wohnt, braucht gigabitfähige Anschlüsse, um dem wachsenden Datenkonsum begegnen zu können. Auch die resiliente Anbindung des neu errichteten Feuerwehrstandorts in Modautal ist von oberster Priorität“, sagte Hessens Digitalministerin Prof. Dr. Kristina Sinemus in Wiesbaden.
Mit einer gigabitfähigen Glasfaserinfrastruktur werden durch dieses Projekt insgesamt 148 Adressen in den sechs Kommunen versorgt, die bisher im Rahmen des Ausbaus der „Weißen Flecken“ (Internetbandbreiten bis zu 30 Mbit) nicht berücksichtigt werden konnten. Zu den sechs Kommunen gehören Eppertshausen, Fischbachtal, Groß-Bieberau, Modautal, Mühltal und Schaafheim. Auftraggeber des Ausbaus ist der Zweckverband NGA-Netz Darmstadt-Dieburg. Auftragnehmer ist die PEB Breitband GmbH & Co. KG, die eine Beteiligungsgesellschaft der ENTEGA Medianet und der Fa. Klenk ist. Durch die Firma Klenk aus Modautal/Asbach werden die Netzplanungen und die Tiefbauarbeiten übernommen. Durch die ENTEGA wird als Netzanbieter der Netzbetrieb gewährleistet.
„Datenautobahnen sind für die Menschen im Landkreis genauso wichtig wie echte und der Ausbau dieser Infrastruktur ist eine richtig gute Nachricht für die Menschen im Landkreis. Ich freue mich, dass wir nun auch die Ortsrandlagen und die Außenbereiche in den sechs Kommunen mit schnellem Internet versorgen können. Mit der Firma Klenk, der ENTEGA und der PEB Breitband GmbH & Co. KG haben wir sehr gute, verlässliche und regionale Partner an der Seite“, sagte Landrat Klaus Peter Schellhaas im Rahmen des offiziellen Ausbaustarts am Freitagmittag in Modautal. „Wir freuen uns, dass wir den Auftrag erhalten haben, um nun auch die „Grauen Flecken“ im Landkreis Darmstadt-Dieburg schließen zu können. Damit werden zukünftig auch die Menschen mit einer guten Internetbandbreite versorgt, die bisher nicht vom Breitbandausbau profitiert haben“, erläutern Christoph Busch Vorsitzender der Geschäftsführung der Entega Medianet GmbH und Udo Klenk, Geschäftsführer der Firma Klenk & Sohn.
Zweckverband NGA-Netz
2014 hatten sich der Landkreis Darmstadt-Dieburg und 19 Kreiskommunen zum Zweckverband NGA-Netz zusammengeschlossen, um den flächendeckenden Breitbandausbau umzusetzen. Der Ausbau nach dem Programm FTTB (Fiber to the Building), das vorsieht Glasfaser bis an das Haus zulegen.
Zur offizielen Pressemeldung des Landkreises Darmstadt-Dieburg gelangen Sie hier.
Glasfaserinfrastrukturausbau im Ländlichen Raum Darmstadt-Dieburg
Zweckverband NGA-Netz Darmstadt-Dieburg Glasfaserinfrastrukturausbau im Ländlichen Raum – Ausbauprojekt: Hellgraue Adresspunkte
Um den Glasfaserinfrastrukturausbau für eine Breitband Gigabitversorgung weiter voranzubringen hat der Zweckverband NGA-Netz Darmstadt-Dieburg im Herbst 2022 entsprechende Fördermittel beantragt. Dies für die verbandsangehörigen Kommunen Eppertshausen, Fischbachtal, Groß-Bieberau, Modautal, Mühltal und Schaafheim.
Diese Kommunen wurden für deshalb für den nächsten Ausbaustep ausgewählt, da dort der „weiße Flecken Ausbau“ und auch der eigenwirtschaftliche Glasfaserausbau eines privaten Telekommunikationsunternehmens bereits abgeschlossen war. Dem Zweckverband war es wichtig, für diese Kommunen bereits frühzeitig die nächste Ausbaustufe einzuleiten.
Gemäß den im Herbst 2022 gültigen Aufgreifschwellen waren Adresspunkte förderfähig, die über weniger als 100 Mbit/s Bandbreite versorgt waren. Das Förderrecht definiert diese als „Hellgraue Flecken bzw. Hellgraue Adressen“.
Bereits vor Antragstellung wurden in einem öffentlichen Markterkundungsverfahren jene Adresslagen identifiziert, die auch künftig keinen eigenwirtschaftlichen Ausbau erhalten werden.Somit konnte der Zweckverband NGA-Netz Darmstadt-Dieburg für rund 150 Adresspunkte die möglichen Fördermittel beantragen. Die Adresspunkte sind vor allem in den Ortsaußen- bzw. Ortsrandlagen vorzufinden.
Bereits im Dezember 2022 die Zusage des Landes Hessen, das Vorhaben zu 50 % aus Mitteln des Europäischen Landwirtschaftsfonds für die Entwicklung des Ländlichen Raums (ELER) sowie zu 40 % aus Mitteln des Landes Hessen zu fördern. Der verbleibende NGA-Zweckverbandsanteil beträgt 10%.
Flankiert durch diese Förderzusagen konnte im Frühjahr 2023 das europaweite Vergabeverfahren starten. Ausgeschrieben wurde eine Dienstleistungskonzession zum Bau und Betrieb eines Gigabit-Netzes im Wirtschaftlichkeitslückenmodell mit ELER- und Landes-Fördermitteln
Das Unternehmen PEB Breitband GmbH & Co. KG, eine Beteiligungsgesellschaft der Entega Medianet und der Firma Klenk aus Modautal hat sich mit dem wirtschaftlichsten Angebot durchgesetzt und hat den Zuschlag erhalten. Der Auftragswert umfasst 4.194.770 Euro.
Durch die entsprechenden Bescheide wird dieser Auftragswert mit der ELER-Förderung (50%), das sind rund 2,1 Mio Euro sowie einer Förderung durch das Land Hessen (40)%, rund 1,6 Mio € gefördert. Der NGA-Zweckverband beteiligt sich mit rund 420.000 €.
Geplant ist ein Ausbau von rund 150 Adressen in den Kommunen des Projektgebietes. Gemäß den Planungen soll der Ausbaus dieser Adressen Ende 2024 abgeschlossen sein.
Der Zweckverband NGA-Netz bedankt sich bei folgenden Fördermittelgebern:

Aktuelles und vergangene Veranstaltungen im Rahmen des Breitbandausbaus
Glasfaserausbau in Ladadi schreitet voran
Die PEB Breitband GmbH & Co KG, die eine Beteiligungsgesellschaft der Entega Medianet und der Firma Klenk & Sohn aus Modautal/Asbach ist, hat den Zuschlag zum Glaserfaserausbau im LaDaDi erhalten. Nach einem einjährigen Vergabeverfahren wurde im ersten Quartal 2021 mit dem Ausbau der Glasfaser begonnen. Bis Ende 2022 soll der Glasfaserausbau abgeschlossen sein.
Das Auftragsvolumen beträgt 19,9 Millionen Euro. 50 Prozent der Kosten übernimmt der Bund, 40 Prozent kommen aus dem hessischen Digitalministerium und 10 Prozent trägt der Zweckverband NGA-Netz Darmstadt-Dieburg.
Fragen und Antworten
ALLGEMEINES
Welche Kommunen gehören zum Breitband-Ausbaugebiet des Zweckverbandes „NGA-Netz Darmstadt-Dieburg“?
Dem Zweckverband NGA-Netz Darmstadt-Dieburg gehören folgende 19 Kommunen an: Babenhausen, Dieburg, Eppertshausen, Erzhausen, Griesheim, Groß-Bieberau, Groß-Umstadt, Groß-Zimmern, Fischbachtal, Messel, Modautal, Mühltal, Ober-Ramstadt, Otzberg, Pfungstadt, Reinheim, Roßdorf, Schaafheim und Weiterstadt.
Für diese Städte und Gemeinden inklusive aller Stadt- und Ortsteile gibt es einen vertraglichen Realisierungsplan für den Breitbandausbau.
Gibt es auch in den weiteren Kommunen im Landkreis Darmstadt-Dieburg einen Breitbandausbau?
Aufgrund der Angaben der Deutschen Telekom werden die vier verbleibenden Kommunen - das sind Alsbach-Hähnlein, Bickenbach, Seeheim-Jugenheim und Münster - über das Eigenausbauprogramm der Deutschen Telekom mit schnellem Breitbandinternet versorgt.
Welche Daten-Geschwindigkeiten stehen mir nach dem Breitband-Ausbau zur Verfügung?
Die 19 Kommunen im Landkreis Darmstadt-Dieburg, die dem Zweckverband „NGA-Netz Darmstadt-Dieburg“ angehören, werden aufgrund eines Ausbauvertrages von der Deutschen Telekom mit Geschwindigkeiten von bis zu 50 Mbit/s im Download bzw. bis zu 5 Mbit/s im Upload innerhalb ausgebaut. Das Netz wird auf Basis von VDSL 2 errichtet. Durch Einsatz der „Vectoring-Technologie“ sind Geschwindigkeiten von bis zu 100 Mbit/s im Download möglich.
Was ist VDSL?
VDSL (Very High Data Rate Digital Subscriber Line) ist eine DSL-Übertragungstechnik. Im Vergleich zu ADSL (Asymmetric Digital Subscriber Line) arbeitet sie mit noch höherer Übertragungsgeschwindigkeit (bis zu 50 Mbit/s Download und bis max. 10 MBit/s Upload) über die letzten Meter der Kupferanschlussleitung.
Die Geschwindigkeit von VDSL hängt noch stärker von dieser Entfernung ab: je länger die Kupferleitung bis zum Anschluss ist, desto geringer wird die erzielbare Geschwindigkeit.
Was ist Vectoring?
Vectoring ist eine Technologie, die auf Basis einer vorhandenen VDSL 2-Technik eine zusätzliche Erhöhung der Datenübertragungsraten ermöglicht. Durch den Einsatz dieser Technologie werden die wechselseitigen elektromagnetischen Störungen der einzelnen Leitungen in einem Kupferkabelbündel unterdrückt –dies in der sogenannten „letzten Meile“ vom Multifunktionsgerät (MFG) bis zum Hausanschluss des Kunden.
Mit dem Einsatz dieser speziellen Technologie (bei der keine zusätzlichen Erdarbeiten erforderlich sind; sondern technisch gesteuert werden) verdoppeln sich die Übertragungsraten im Downloadbereich auf bis zu 100 Mbit/s im Download und vervierfachen sich die Übertragungsraten im Uploadbereich auf bis zu 40 Mbit/s.Können mir garantierte Geschwindigkeiten zugesichert werden?
Die Highspeed-Angaben müssen mit einer „bis zu“-Angabe versehen werden, weil die lokalen Bedingungen am Ort ebenfalls einen Einfluss auf die Netzgeschwindigkeit haben. Der Weg vom Netz in die jeweiligen Haushalte ist unterschiedlich beschaffen. Hier spielen die Länge des verbleibenden Kupferkabels vom Kabelverzweiger (KVZ bzw. dem Multifunktionsgerät (MFG) und auch der Qualität der Hausanschlussleitung der Kunden eine große Rolle. Abhängig davon können die „Endgeschwindigkeiten“ variieren.
BREITBANDAUSBAU
Sind vorhandene Leitungswege und Trassen bei den Ausbauarbeiten berücksichtigt?
Die Telekom verfügt im Landkreis Darmstadt-Dieburg bereits über eine gute Infrastruktur. Diese bestehenden „Lehrrohre“ werden bei Errichtung der glasfaserbasierten Netzstruktur mitgenutzt. Der Ausbau erfolgt auch in enger Abstimmung mit den Bauämtern der Kommunen. Auch auf weitere vorhandene kommunale Leerrohre wird – soweit sinnvoll -zurückgegriffen. Bei anstehenden Tiefbauarbeiten wird eine Überschneidung von weiteren Bauarbeiten geprüft und Synergien genutzt.
Wie umfangreich sind die Ausbauarbeiten in den Orts- bzw. Stadtteilen?
Es findet ein sogenannter FTTC-Ausbau (Fiber to the Curb: Glasfaserkabel zum Bordstein) statt, das heißt, das Glasfaserkabel wird bis zum Multifunktionsgehäuse (MFG) verlegt. Von dort wird das Signal dann mittels des bereits vorhandenen Kupferkabels zu den einzelnen Hausanschlüssen übertragen. Es finden daher nicht in jeder Straße Ausbauarbeiten statt.
Es gibt verschiedene Verlegetechniken, die je nach der zur Verfügung stehenden Infrastruktur (Leerrohre) und den örtlichen Gegebenheiten variieren. Nicht jede Anbindung eines Multifunktionsgehäuses (MFG) ist daher mit konventionellen Tiefbauarbeiten verbunden.
Wann erfolgen die Bauarbeiten an meinem Wohnort?
Die direkt von den Tiefbauarbeiten betroffenen Anwohner werden mittels eines Flyers über bevorstehende Bauarbeiten in der betreffenden Straße bzw. vor Ort informiert.
VERTRAGSGESTALTUNG
Was muss ich tun, um das schnelle Internet zu bekommen?
Wie Sie Zugang zum schnellen Breitbandinternet erhalten hängt davon ab, ob Sie Kunde der Deutschen Telekom oder eines anderen Telekommunikationsanbieters sind.
Die Telekom ist gemäß Telekommunikationsgesetz verpflichtet, auch weiteren Netzanbietern einen diskriminierungsfreien Zugang zum Telekommunikationsnetz zu gewährleisten. Das heißt konkret für Sie: Jeder Anbieter kann die hohen Geschwindigkeiten bei der DeutschenTelekom beziehen und seinen Kunden anbieten.
Grundsätzlich ist es erforderlich, dass Sie mit Ihrem Anbieter Kontakt aufnehmen und ihn auf die Möglichkeit der vorhandenen Breitbandinfrastruktur im Landkreis Darmstadt-Dieburg hinweisen und ihm einen entsprechenden Auftrag erteilen. Beachten Sie, dass bei bereits bestehenden Verträgen keine automatische Umschaltung auf das neue schnelle Breitbandnetz erfolgt.
Kann ich vorzeitig meinen Anbieter wechseln?
Ja, das können Sie: Wenn Sie vorzeitig wechseln möchten, können Sie in der Regel über eine Abschlagszahlung (variiert je nach Anbieter) vorzeitig Ihren bestehenden Vertrag beenden und einen neuen Vertrag bei einem anderen Anbieter abschließen. Details sind nur mit dem Anbieter zu besprechen.
Es ist darauf zu achten, bei Abschluss eines neuen Vertrages bei einem anderen Anbieter keine überschneidenden Vertragslaufzeiten entstehen zu lassen, weil Sie ansonsten für beide Anschlüsse Gebühren zahlen müssen.
Kann ich meine bisherigen Endgeräte wie Router, Telefone und Faxgeräte weiterhin nutzen?
Grundsätzlich ja, sofern es sich nicht um ältere, nicht kompatible Endgeräte handelt. Besprechen Sie mit Ihrem Telekommunikationsanbieter die Planung Ihrer Endgerätesituation und lassen sich bei einem der regionalen Fachhändler beraten. Die Leistungsmerkmale und die Funktionalitäten Ihres bisherigen Anschlusses können in der Regel bei dem neuen schnellen Internetanschluss eingerichtet werden.
Bekommen wir als Anwohner eine Information, damit wir uns mit der Telekom in Verbindung setzen können bzgl. Tarifumstellungen, um die höhere Geschwindigkeit dann auch nutzen zu können?
Selbstverständlich wird in der Presse und auf diesem Internetauftritt des Landkreises Darmstadt-Dieburg angekündigt, wenn die schnelle Breitbandinfrastruktur genutzt werden kann. Es sind hierzu auch Bürgerveranstaltungen geplant.
Haushaltspläne und Jahresabschlüsse
Im Rahmen eines Geschäftsbesorgungsvertrages erledigt die Kreisverwaltung für den Zweckverband die Haushaltsplanung, die laufende Buchhaltung sowie die Erstellung des Jahresabschlusses. Damit einher gehen auch die gesetzlichen Veröffentlichungspflichten, die für den Haushalt als auch für die Jahresabschlüsse gelten. Beides steht nachfolgend zum Download zur Verfügung.
