ein Wildschwein im Wald

Die Afrikanische Schweinepest (ASP)

Die Afrikanische Schweinepest stellt besonders Jäger und Landwirte im LaDaDi vor Herausforderungen. Im Folgenden finden Sie häufige Fragen & Antworten aus dem Alltag. 

Alternativ kommen Sie hier zurück auf die LaDaDi Hauptseite zur Afrikanischen Schweinepest 

Weitere Informationen finden Sie auf den Seiten des Hessischen Ministeriums für Landwirtschaft und Umwelt (HMLU).
Zu den Seiten des HMLU

Fragen & Antworten für Landwirtinnen & Landwirte

Fragen & Antworten für Jägerinnen & Jäger

Fragen & Antworten für Bürgerinnen & Bürger

  • Was ist die Afrikanische Schweinepest? 

    Die Afrikanische Schweinepest (ASP) ist eine fast immer tödlich verlaufende Viruserkrankung, die ausschließlich Haus- und Wildschweine befällt. Für Menschen und andere Tierarten ist die ASP ungefährlich. 

  • Woher kommt das Virus?

    Die Afrikanische Schweinepest wurde erstmals 1921 in Kenia festgestellt. Bereits um Sommer 2007 sind erste Fälle der ASP in Georgien aufgetaucht. Im September 2020 konnte erstmals das Virus bei einem Wildschwein in Brandenburg nachgewiesen werden. Der erste Fall der Afrikanischen Schweinepest in Südhessen wurde am 15. Juni im Kreis Groß-Gerau festgestellt. Seitdem breitet sich das Virus in Südhessen aus. Bisher ist noch nicht sicher bekannt, welche Übertragungswege das Virus in Südhessen nimmt und wie es überhaupt nach Südhessen gekommen ist. 

  • Ist die ASP für den Menschen gefährlich?

    Nein, Menschen und auch andere Tierarten können sich nicht mit der ASP anstecken. 

  • Wie wird das Virus übertragen?

    Die ASP ist hochansteckend. Es gibt mehrere Übertragungswege.

    • Übertragung durch Blut oder bluthaltiger Flüssigkeit. Infizierte Wildschweine bluten häufig aus der Nase und/oder haben blutigen Durchfall. Es reichen kleinste Tropfen aus, um das Virus zu übertragen, da die Virenkonzentration im Blut am höchsten ist. Auch Körpergewebe infizierter Tiere kann infektiös sein und die Ansteckung somit auch über die Kadaver von infizierten Tieren erfolgen.
    • Übertragung durch kontaminiertes Material wie landwirtschaftlich genutzte Geräte, Futtermittel, Speiseabfälle, Kleidung, Schuhe, Jagdutensilien usw.
    • Übertragung direkt von Tier zu Tier beispielsweise im Stall, bei Transporten, in Viehsammelstellen, auf Viehmärkten sowie bei offenen Haltungsformen auch durch den Kontakt zwischen Wild- und Hausschweinen bzw. umgekehrt.
  • Wie soll ich mich als Spaziergänger, Jogger, Radfahrer und Reiter verhalten?

    Bitte nähern Sie sich keinen Wildschweinkadavern und fassen Sie diese nich tan. Bei einem Fund benachrichtigen Sie bitte unverzüglich das Veterinäramt:

    veterinaeramt@ladadi.de

  • Was wird getan, um die Verbreitung der ASP einzudämmen?

    Um die Verbreitung der Afrikanischen Schweinepeste einzudämmen, wurden eine Reihe an Maßnahmen ergriffen:

    • Errichten von Zäunen, um den Wildschweinen das Weiterziehen zu erschweren bzw. dieses zu verhindern
    • Festlegung von Sperrzonen
    • Suche nach Wildschweinkadavern per Drohne und Kadaversuchhunden
    • Festlegung von Maßnahmen für die Landwirschaft und die Forstwirtschaft

    Alle geltenden Maßnahmen zur Ausbreitung der Afrikanischen Schweinepest sind in den Allgemeinverfügungen für die Sperrzonen festgelegt.

    Hier geht es zu den Allgemeinverfügungen und der interaktiven Karte, die die Sperrzonen darstellt.