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Pressemitteilungen

Kreiskliniken bieten
Fortbildungen für
niedergelassene Ärzte an

Darmstadt-Dieburg. Die Kreiskliniken Darmstadt-Dieburg behandeln nicht nur Patienten aus dem Landkreis, sie arbeiten auch mit niedergelassenen Ärzten zusammen und bieten auch regelmäßig Fortbildungen für diese an, um neue Erkenntnisse zu vermitteln und somit die medizinische Versorgung der Menschen gemeinsam auf einem hohen Niveau zu sichern. In diesem Jahr bietet die Klinik für Innere Medizin II der Kreiskliniken Darmstadt-Dieburg wieder eine Kardiologische Fortbildungsreihe für niedergelassene Ärzte an. „Wir machen die Fortbildungen seit 2010 mit Unterbrechung von 2020 bis 2023 wegen Corona“, erklärt Chefarzt Prof. Dr. Michael Weber: „Es sind immer vier bis fünf Veranstaltungen pro Jahr, die sich an niedergelassene Haus- und Fachärzte, unsere eigenen Assistenzärzte aus der Klinik sowie Mitarbeiter der Pflege, des Controllings oder der Sozialdienste richten. Die Veranstaltungen werden in der Regel gut besucht und das Feedback der Kollegeninnen und Kollegen ist sehr gut. Die Themen wählen wir aus, versuchen aber darauf zu achten, dass wir praxisrelevante Themen anbieten.“

In diesem Jahr sind es vier Veranstaltungen am Kreiskrankenhaus in Groß-Umstadt. Los geht es im März mit dem Thema „Herzerkrankungen vorbeugen – vor und nach dem kardiovaskulären Ereignis“. Dabei geht es um Themenbereiche wie Lebensstil und Sport, Neues zur Dyslipidämie und eine optimierte Therapie bei Diabetes in der Primär- und Sekundärprophylaxe. Im Mai geht es um „Arterielle Hypertonie – der stille Killer“. Behandelt werden First-Line-Diagnostik und Therapie, ab wann Nephrologie bei sekundärer arterieller Hypertonie ins Spiel kommt und was bei therapiefraktärer Hypertonie zu tun ist. „Herzklappenerkrankungen – Diagnostik und Therapie erklärt“ heißt das Thema im September. Es geht um Leitlinien der Europäischen Gesellschaft für Kardiologie für Herzklappenerkrankungen und um chirurgische sowie interventionelle Therapie. Im November schließlich endet die Reihe mit dem Thema „Kardiale Rehabilitation – Der Weg zurück zur Normalität“. Vermittelt werden auch Methoden der Psychokardiologie und die geriatrische Therapie bei Herzpatienten.

Kolloquien im Zentrum für Seelische Gesundheit

Fortbildungen hatten auch schon die Klinik für Innere Medizin I und auch die Spezialklinik in Jungenheim in der Vergangenheit angeboten, das Zentrum für Seelische Gesundheit hat eine Reihe von Kolloquien, die es schon gibt, seitdem das Grüne Haus besteht. „Bis auf eine Unterbrechung im Corona-Zeitraum“, wie Chefarzt Prof. Dr. Wobrock sagt. Bei den zwei bis drei Kolloquien im Jahr, tragen externe Referentinnen und Referenten vor.  Eingeladen werden niedergelassene und angestellte Ärztinnen und Ärzte, Psychotherapeutinnen und -therapeuten, Psychologinnen und Psychologen, Pflegemitarbeiter und das komplementäre psychosoziale Netzwerk – etwa Caritas, Reas, Diakonie. „Die Teilnehmer sind dann etwa 20 bis 50 Personen, je nach Thema“, sagt Prof. Wobrock. Sie kommen auch aus einem Umkreis von mehr als 30 Kilometern, also nicht nur aus dem östlichen Landkreis Darmstadt-Dieburg. Das erste Kolloquium wird im März zum Thema „Absetzen von Psychopharmaka – warum, wann und wie?“ angeboten, Referent wird Prof. Dr. Gerhard Gründer aus dem Zentralinstitut für Seelische Gesundheit im Mannheim sein. Weitere Fortbildungen werden sich mit der frühen Diagnostik und Therapie der Alzheimer-Erkrankung sowie dem Themengebiet Suizidalität beschäftigen.

„Als Kreiskliniken freuen wir uns, dass diese Angebote angenommen werden. Wir sind uns unserer zentralen Bedeutung für die medizinische Versorgung im Landkreis bewusst und nehmen diese Aufgabe auch durch Fortbildungen wahr“, sagt Betriebsleiter Christoph Dahmen. „Denn schließlich wollen wir ja alle das Beste für die medizinische Betreuung der Menschen, die hier leben“, sagt Betriebsleiterin Pelin Meyer, „und da ist ein regelmäßiger Austausch unerlässlich. Wir freuen uns, wenn wir dafür Impulse geben können.“  

tb


Der Neubau des Kreiskrankenhauses in Groß-Umstadt im Mai 2024.