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Kreiskliniken: Rückkehrer
Dr. Thorsten Schache brennt für die Endprothetik
Darmstadt-Dieburg. Die Departmentstruktur im neuen „Centrum für MuskuloSkelettale Medizin“, kurz CMSM, an den Kreiskliniken Darmstadt-Dieburg nimmt Konturen an: Mit Dr. Thorsten Schache gibt es nun einen neuen Leiter des Departments Endoprothetik in der Klinik für Unfallchirurgie und Orthopädie. Der 57 Jahre alte Facharzt für Orthopädie und Unfallchirurgie sowie für Spezielle orthopädische Chirurgie ist dabei kein Unbekannter an der Kreisklinik in Groß-Umstadt, war er doch von 2011 bis 2012 schon als Sektionsleiter Endoprothetik dort beschäftigt. „Es ist ein bisschen wie nach Hause kommen“, sagt er und lacht, denn an seine damalige Tätigkeit hat er gute Erinnerungen. „Es war eine tolle Atmosphäre“, sagt er - und die Grundstimmung sei immer noch positiv heute. „Der Neubau ist beeindruckend“, sagt Dr. Schache, „und ich kenne noch etwa 80 Prozent der Leute von damals. Das zeigt, dass es hier familiär zugeht. Das ist eine große Stärke.“
Aber das Menschliche war nicht der Hauptgrund, warum der verheiratete Vater zweier erwachsener Töchter, der in Darmstadt wohnt, wieder kam. Es war das Fachliche. „Hier ist viel Expertise vorhanden, so macht das Spaß“, sagt er. Gerade die tiefergehende Spezialisierung, wie sie vom Ärztlichen Leiter Prof. Dr. Peter Schräder mit den Departments angestrebt wird, habe ihn überzeugt. „Es geht darum, dass man Schwerpunkte ausbaut“, sagt er. Und er wolle nun dabei helfen, den Standort Groß-Umstadt auch zum Endoprothetikzentrum der Maximalversorgung auszubauen. Zudem gehe es ihm um seine persönliche Entwicklung, wie schon während seiner gesamten Berufslaufbahn. Nach seinem Studium in Gießen und seiner Facharztausbildung in Bielefeld arbeitete er an der Uniklinik Gießen und Marburg als Oberarzt, ging dann nach Groß-Umstadt und von dort aus nach Frankfurt an die Uniklinik, wo er seit 2017 leitender Oberarzt war. Ab 2022 schließlich war er Chefarzt der Abteilung Orthopädie und Unfallchirurgie am Kreiskrankenhaus Bergstraße in Heppenheim.
„In Frankfurt hatte ich die Möglichkeit dazuzulernen, etwa in der Tumorchirurgie“, sagt er zur Begründung für seinen Wechsel von Groß-Umstadt dort hin, „ich möchte die Zeit nicht missen, sie war wertvoll.“ Ähnlich verhält es sich nun bei seiner Rückkehr. „Hier ist nicht nur viel Expertise vorhanden“, sagt Dr. Schache, „hier sind auch die technischen Voraussetzungen andere, hier lässt sich eine höhere Qualität anbieten.“ Gerade im Bereich Endoprothetik sei die Spezialklinik Jugenheim einer der großen Player in der Region. „Vom Team und vom Setting her hat Prof. Schräder hier viel Qualität reingebracht, das hat mich sehr angesprochen“, sagt Dr. Schache.
Der Chefarzt und Ärztliche Leiter freut sich über den Rückkehrer: „Ich bin froh, dass wir Dr. Schache für unsere tiefergehende Spezialisierung gewinnen konnten. Mit ihm sind wir sicher, auch in Groß-Umstadt ein Endoprothetikzentrum der Maximalversorgung etablieren zu können.“ Betriebsleiter Christoph Dahmen unterstreicht dies: „Ich habe Herrn Dr. Schache als engagierten Mediziner kennen gelernt und freue mich darüber, ihn nun wieder für uns gewinnen zu können.“ Der Kontakt kam über Betriebsleiterin Pelin Meyer zustande. „Ich weiß, dass er für seinen Beruf brennt“, sagt sie, „und wir werden ihm die Möglichkeit bieten, sich bei uns einzubringen und weiterzuentwickeln.“ Dr. Schache, der früher Modernen Fünfkampf betrieben hat, bestätigt dies: „Mein Beruf macht mir total Spaß. Vor allem, wenn ich ihn leben kann. Und das kann ich hier.“
Information
Das neue Centrum für MuskuloSkelettale Medizin ruht auf verschiedenen Säulen – den Departments: Diese sind alle hochspezialisiert und miteinander verzahnt: Das Orthocentrum Jugenheim als Endoprothetikzentrum der Maximalversorgung, die orthopädische Klinik in Groß-Umstadt, wo ebenfalls ein Endoprothetikzentrum der Maximalversorgung mit Dr. Schache etabliert werden soll, die Unfallchirurgie mit Alterstraumatologischem Zentrum, die Wirbelsäulenchirurgie, die plastische und postbariatrische Chirurgie sowie die Rehabilitation und Physikalische Medizin. Seit 1. Juli gibt es zudem eine ambulante Reha-Abteilung in den Kreiskliniken.
tb


