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Landrat Klaus Peter Schellhaas informiert sich in Darmstadt bei
Donges Steeltec
Darmstadt-Dieburg. Sichtlich beeindruckt zeigte sich Landrat Klaus Peter Schellhaas beim Rundgang durch die fünf Produktionshallen von Donges Steeltec in Darmstadt. Riesige Stahlteile wurden mit Kränen bewegt, es wurde geschweißt und montiert. „Von der Abstrahlanlage bis hin zur Montage der Teile: Es ist fast alles Handarbeit“, sagte Dr. Aaron von der Heyden, Technischer Leiter beim Darmstädter Traditionsunternehmen. Knapp 35.000 Quadratmeter überdachte Fläche stehen zur Fertigung zur Verfügung, etwa 1700 Tonnen Stahl werden pro Monat von den etwa 180 Mitarbeitern verarbeitet.
Vom Berliner Hauptbahnhof bis zum Lilien-Stadion
„Es ist beeindruckend, was Donges Steeltec schon alles an Projekten verwirklicht hat“, sagte Landrat Schellhaas, „und es ist fantastisch zu sehen, wie sehr dieses Traditionsunternehmen der Zukunft zugewandt ist.“ Großprojekte waren etwa die Bügelgebäude am Berliner Hauptbahnhof, die Rheinbrücke bei Wesel oder das Parkhaus der Neuen Messe sowie das Porsche-Museum in Stuttgart. In Darmstadt wurde unter anderem die neue Haupttribüne des Merck-Stadions am Böllenfalltor von Donges gebaut, die Brücke am Dornheimer Weg sowie die Fuß- und Radwegbrücke über die Rheinstraße. Aber auch der Starttisch der Ariane-6-Rakete für den europäischen Weltraumbahnhof in Französisch-Guyana steht auf der langen Referenzliste des Unternehmens.
Lob für den Landkreis
Landrat Schellhaas war auf Einladung von Donges Steeltec gekommen, um sich zu informieren. Sein Besuch resultierte aus der kürzlichen Fortschreibung des gemeinsamen industrie- und wirtschaftspolitischen Leitbildes Leitbilds des Unternehmerverbands Südhessen, des Deutsche Gewerkschaftsbundes (DGB) Südhessen, der Wissenschaftsstadt Darmstadt und des Landkreis Darmstadt-Dieburg. Mit dem Papier haben sich die Partner zu einer zukunftsorientierten, sozial ausgewogenen und ökologisch nachhaltigen Entwicklung der Region bekannt und unterstrichen ihren Anspruch, Wirtschaftskraft, gute Arbeit und hohe Lebensqualität miteinander zu verbinden. Mit Donges-Geschäftsführer Dr. Wolf Cornelius erörterte der Landrat dann auch, welche Rolle der Landkreis bei der Umsetzung des Leitbildes spielen kann. Die Genehmigungen für die Schwertransporte, die durch den Landkreis rollen, um die Stahlteile von Donges an ihre Zielorte zu bringen, war ein Beispiel. Sowohl Dr. Wolf Cornelius als auch Dr. Aaron von der Heyden lobten die unkomplizierte und schnelle Abwicklung der Genehmigungen durch den Landkreis.
„Wir wollen den Rahmen bieten, damit Südhessen ein starker Standort bleibt“, betonte Landrat Klaus Peter Schellhaas, „entscheidend dafür ist eine gute Infrastruktur, deshalb sind solche Informationen wertvoll für uns. Dafür müssen wir den Dialog suchen, deshalb habe ich mich über die Einladung sehr gefreut. Dieser Blick über den eigenen Tellerrand hinaus hat mich sehr gefreut. Schließlich arbeiten wir alle daran, dass Südhessen weiterhin prosperiert.“
Grundlage dafür, dass die Region Südhessen als starker Industriestandort gesichert und ausgebaut werde, sei eine enge, verlässliche Sozialpartnerschaft und die Bereitschaft aller Akteure, Verantwortung für den wirtschaftlichen Wandel zu übernehmen, hieß es schon in einer gemeinsamen Erklärung nach der Fortschreibung des gemeinsamen Leitbildes. „Und das sind nicht nur Worte für uns“, sagte Landrat Schellhaas: „Allein das Leitbild zeigt, dass Stadt, Kreis, Wirtschaft und Gewerkschaften an einem Strang ziehen, um unsere Region weiterzuentwickeln.“
tb


