Was ist Schulentwicklung?

Die Schulentwicklung des Schulträgers schafft die Rahmenbedingungen damit Schulen erfolgreich arbeiten und sich weiterentwickeln können. Unser Ziel ist es, jedem Kind und Jugendlichen einen Lernort zu bieten, der motiviert, fördert und auf die Zukunft vorbereitet.

Aufgaben des Bildungsbüros


  • Planung von Kapazitäten

    Der Schulträger beobachtet, wie viele Schülerinnen und Schüler in den nächsten Jahren kommen werden und plant entsprechend: Sind genug Klassenräume vorhanden? Reichen die Plätze in der Mensa aus? Müssen Schulen gebaut oder bestehende erweitert werden?

    Dazu werden

    • Schülerzahlenprognosen erstellt
    • Regelmäßige Rücksprachen mit DaDi-Werk (AG Schulstandortentwicklung) gehalten, um Bedarf und Bestand abzugleichen und Ideen zu entwickeln
    • Handlungsempfehlungen an die Politik erarbeitet
    • Die Umsetzung begleitet, z.B. Regelmäßige Gespräche mit dem Staatlichen Schulamt bei einer Schulneugründung
    • Grundschulbezirke überprüft und bei Bedarf neu zugeschnitten

    Schulwegweiser

  • Schulentwicklungspläne erstellen

    Manche Planungen benötigen einen Beschluss in einem Schulentwicklungsplan gemäß dem § 145 Hessisches Schulgesetz (HSchG). In diesem wird die Schullandschaft als Ganzes dargestellt. Ziel ist die Sicherung eines vollständigen und wohnortnahen Bildungsangebotes. Der Schulentwicklungsplan mitsamt den schulorganisatorischen Maßnahmen muss vom Kreistag beschlossen und vom Hessischen Ministerium für Kultus, Bildung und Chancen genehmigt werden. 

    Schulentwicklungsplan

  • Bildungspolitische Projekte prüfen und initiieren

    Das Bildungsbüro prüft die grundsätzliche Umsetzbarkeit von Projekten und Angeboten, die durch unterschiedliche Akteure der Bildungslandschaft oder der Politik entwickelt werden. Auf Grundlage dieses Prüfergebnisses werden Handlungsempfehlungen ausgesprochen und Voraussetzungen sowie Konzepte für eine erfolgreiche Umsetzung erarbeitet. 

  • Netzwerken und Gremienarbeit

    Für eine qualitativ hochwertige Bildung, die an den tatsächlichen Bedürfnissen der Schülerinnen und Schüler orientiert ist, braucht es starke Netzwerke und Partner. Aus diesem Grund arbeitet der Schulträger Darmstadt-Dieburg mit einer Vielzahl an Institutionen, Behörden und Personen zusammen.

    Darüber hinaus wird der Austausch mit politischen Gremien, wie der Schulkommission oder dem Kreistag, durch den Schulträger unter anderem durch die Ausarbeitung von Beschlussvorlagen initiiert.

    Darstellung der mit dem Bildungsbüro vernetzten Gremien