Zahl des Monats Juni 2018: 75.997

Im Juni 2017 wohnten im Landkreis Darmstadt-Dieburg 75.997 sozialversicherungspflichtig Beschäftigte, die ihren Arbeitsplatz nicht im Landkreis hatten (Auspendelnde). Zugleich gab es 34.226 sozialversicherungspflichtig Beschäftigte, die im Landkreis arbeiteten, aber außerhalb des Landkreises lebten (Einpendelnde).

Die meisten Auspendelnden mit Wohnort im Landkreis hatten ihre Arbeitsstätte im südhessischen Regierungsbezirk Darmstadt (64.111 Personen). 30.501 dieser auspendelnden Beschäftigten arbeiteten in der Stadt Darmstadt. Das zweithäufigste Ziel der Pendlerinnen und Pendler war die Stadt Frankfurt (11.207 Personen), in den Kreis und in die Stadt Offenbach pendelten zusammen 8.578 Personen aus und im Kreis Groß-Gerau hatten 5.112 Auspendelnde ihre Arbeitsstätte.

Die meisten Einpendlerinnen und Einpendler in den Landkreis Darmstadt-Dieburg kamen ebenfalls aus dem Regierungsbezirk Darmstadt (24.388 Personen). Sie hatten ihren Wohnort überwiegend in Darmstadt (6.609 Personen), im Kreis und in der Stadt Offenbach (zusammen 3.864 Personen), im Odenwaldkreis (3.610 Personen) und im Kreis Groß-Gerau (3.558 Personen).

Im Landkreis Darmstadt-Dieburg gab es allerdings nicht nur Pendlerverflechtungen mit Orten in Hessen, sondern auch mit allen anderen Bundesländern, wobei auf Bayern die meisten Auspendelnden (4.157 Personen) und Einpendelnden (3.583 Personen) entfielen. Die wenigsten Auspendelnden hatten mit 18 Personen ihre Arbeitsstätte in Mecklenburg-Vorpommern, die wenigsten Einpendelnden hatten mit 31 Personen ihren Wohnort in Bremen.

Ausführlicher beschäftigt sich die sechste Ausgabe des Statistik-Journals vom April 2018 mit dem Thema der Pendlerverflechtungen im Landkreis Darmstadt-Dieburg, sie steht hier zum Download bereit

Datenquelle: Statistik der Bundesagentur für Arbeit

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Zahl des Monats Mai 2018: 571

Im Jahr 2016 wurden 571 Baugenehmigungen für neue Wohngebäude im Landkreis Darmstadt-Dieburg erteilt. Darunter waren 468 Einfamilienhäuser, 56 Häuser mit zwei Wohnungen und 43 Gebäude mit mindestens drei Wohnungen. Insgesamt waren in diesen Gebäuden 902 Wohnungen mit einer Wohnfläche von zusammen rund 119.100m² geplant. Die veranschlagten Baukosten lagen insgesamt bei gut 191 Millionen Euro.

Der Anteil der genehmigten Einfamilienhäuser lag bei 82 Prozent, auf Zweifamilienhäuser entfielen 10 Prozent und auf Mehrfamilienhäuser 8 Prozent. In den 43 Mehrfamilienhäusern waren allerdings 322 Wohnungen geplant, womit die Mehrfamilienhäuser einen Anteil von 36 Prozent an allen genehmigten Wohnungen hatten. Mit 52 Prozent sollen allerdings gut die Hälfte aller genehmigten Wohnungen in Einfamilienhäusern entstehen.

Die meisten der 2016 neu genehmigten Wohnhäuser waren in Groß-Zimmern (62 Gebäude), Groß-Umstadt (50 Gebäude) und Pfungstadt (44 Gebäude) geplant. Besonders wenige Baugenehmigungen für neue Wohnhäuser gab es hingegen in Modautal (zwei Gebäude), Epptershausen (drei Gebäude) und Messel (fünf Gebäude).

 

Datenquelle: Hessisches Statistisches Landesamt: Hessische Gemeindestatistik 2017; Statistischer Bericht F II 1-j/16.

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Zahl des Monats April 2018: 3,1Prozent

Im Jahr 2016 zogen 3,1 Prozent der Bevölkerung des Landkreises innerhalb ihrer bisherigen Wohngemeinde um. Das waren insgesamt 9.262 Personen. Die prozentual an der jeweiligen Einwohnerzahl meisten innerörtlichen Umzüge gab es in den vier einwohnerreichsten Städten des Landkreises. Innerhalb von Pfungstadt zogen 4,3 Prozent der Einwohner um, in Griesheim waren es 4,0 Prozent interne Umzüge, in Groß-Umstadt 3,8 Prozent und in Weiterstadt 3,5 Prozent. Innerhalb von Otzberg wechselten hingegen nur 1,7 Prozent der Bevölkerung ihre Wohnung und auch in Bickenbach war mit 1,9 Prozent der Anteil vergleichsweise gering.

In den Städten und Gemeinden mit mehreren Ortsteilen wechselte insgesamt betrachtet fast jede dritte intern umziehende Person gleichzeitig auch den Ortsteil. In Groß-Umstadt bedeutete sogar fast jeder zweite innerörtliche Umzug zugleich auch einen Ortsteilwechsel (49 Prozent), in Weiterstadt war dies bei 44 Prozent der internen Umzüge der Fall und in Modautal und Seeheim-Jugenheim bei jeweils 43 Prozent. 

Diese internen Umzüge sind üblicherweise nicht Bestandteil von Statistiken zu Zuzügen und Wegzügen. Weitaus größer sind die Wanderungsbewegungen über die Gemeindegrenzen hinweg. Die Zuzüge und Wegzüge zwischen den kreisangehörigen Städten und Gemeinden, mit der Stadt Darmstadt, dem sonstigen Deutschland und mit dem Ausland werden jährlich analysiert und in einem Bericht veröffentlicht. Die bisher erschienenen Berichte gibt es hier.

 

Datenquelle: Landkreis Darmstadt-Dieburg (2018): Wanderungsbeziehungen Darmstadt-Dieburg 2016 Grundlage dieser Auswertungen: Daten ekom21.

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Zahl des Monats März 2018: 24.630

Ende Juni 2017 arbeiteten im Darmstadt-Dieburg 24.630 Menschen in einem geringfügig entlohnten Beschäftigungsverhältnis. Dazu zählen Arbeitsverhältnisse, deren Entgelt regelmäßig nicht mehr als 450 € pro Monat beträgt. Von diesen geringfügig entlohnten Beschäftigten mit Arbeitsort im Landkreis gingen 15.305 (62 %) ausschließlich einer geringfügigen Beschäftigung nach und 9.325 (38 %) übten diese als Nebenjob aus.

17,0 % der geringfügig entlohnten Beschäftigten waren unter 25 Jahre alt und 13,5 % waren in einem Alter ab 65 Jahren. 52,2 % hatten ein mittleres Alter zwischen 25 und 55 Jahren und auf die Gruppe der zwischen 55 und 65 Jahre alten Personen entfielen 17,3 %.

60,6 % der geringfügig entlohnten Beschäftigten waren Frauen und 80,7 % hatten die deutsche Staatsangehörigkeit.

Ohne beruflichen Abschluss waren davon 5.490 Personen (22,3 %), 11.619 Personen hatten einen anerkannten Abschluss (47,2 %), 1.574 Personen hatten einen akademischen Abschluss (6,4 %) und bei 5.947 Personen (24,1 %) war die Ausbildung unbekannt.

Die meisten dieser geringfügig entlohnt Beschäftigten übten Reinigungsberufe (4.975 Personen, 20,2 %), Verkaufsberufe (3.196 Personen, 13,0 %) oder Büro- und Sekretariatstätigkeiten (3.005 Personen, 12,2 %) aus.

Datenquelle: Statistik der Bundesagentur für Arbeit (2018): Regionalreport über Beschäftigte, Nürnberg; Statistik der Bundesagentur für Arbeit (2018): Beschäftigungsstatistik, Geringfügig entlohnte Beschäftigte nach Wohn- und Arbeitsort, Nürnberg.

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Zahl des Monats Februar 2018: 15.371

Im Jahr 2016 gab es im Zulassungsbezirk Darmstadt-Dieburg Neuzulassungen von 15.371 Kraftfahrzeugen. Darunter waren mit 13.096 Zulassungen am häufigsten, Personenkraftwagen (85 Prozent), zu denen auch 88 Wohnmobile zählten. Zusätzlich gab es Zulassungen von 785 Krafträdern, sechs Bussen, 888 Lastkraftwagen, 572 Zugmaschinen und 24 sonstige Kraftfahrzeuge. Außerdem wurden 1.014 Anhänger angemeldet.

Zusätzlich zu den Neuzulassungen gab es auch Ummeldungen (Besitzumschreibungen) von Fahrzeugen. Ihre Zahl von 31.191 Kraftfahrzeugen war etwas mehr als doppelt so hoch wie die Zahl der Neuzulassungen. 88 Prozent der Ummeldungen entfielen auf PWK. Abgemeldet (vorübergehend oder dauerhaft außer Betrieb gesetzt) wurden 35.240 Kraftfahrzeuge, darunter 30.962 PKW.

Insgesamt gab es am 1. Januar 2017 im Landkreis einen Bestand von 215.868 Kraftfahrzeugen, darunter 180.653 PKW (84 Prozent).

Datenquelle: Kraftfahrt-Bundesamt (2017): Statistische Mitteilung des Kraftfahrt-Bundesamtes FZ3 und FZ5, Flensburg.

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Zahl des Monats Januar 2018: 79,6 Prozent

Bei der Bundestagswahl im September 2017 lag die Wahlbeteiligung im Landkreis Darmstadt-Dieburg bei 79,6 Prozent und damit um 3,5 Prozent höher als bei der Bundestagswahl im Jahr 2013. Sie lag damit auch etwas höher als die Wahlbeteiligung im gesamten Bundesgebiet (76,2 Prozent) und in Hessen (77 Prozent). Insgesamt waren 215.017 Einwohner des Landkreises wahlberechtigt, von den 171.253 Wählern nutzten 26,8 Prozent die Möglichkeit zur Briefwahl.

Am höchsten fiel die Wahlbeteiligung in Fischbachtal mit 85,1 Prozent aus, dies war der vierthöchste Wert in ganz Hessen. Ebenfalls hohe Wahlbeteiligungen gab es in Messel (85 Prozent), Mühltal (83,6 Prozent), Seeheim-Jugenheim (83,3 Prozent) und Erzhausen (82,5 Prozent). Am niedrigsten war die Wahlbeteiligung hingegen in Weiterstadt und Groß-Zimmern (je 76 Prozent) und in Pfungstadt (77 Prozent).

In allen 23 Städte und Gemeinden entfielen die meisten Zweitstimmen auf die CDU. Bei den Erststimmen votierten in 18 Städten und Gemeinden die meisten Wähler ebenfalls für die CDU. In Groß-Umstadt, Ober-Ramstadt, Reinheim, Roßdorf und Weiterstadt entfielen allerdings die meisten Erststimmen auf die SPD.

Datenquelle: Hessisches Statistisches Landesamt, Statistischer Bericht B VII 1-4 - 4j/17

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