Zahl des Monats Januar 2020: 5,4 Prozent

Seit dem Stichtag des letzten Zensus im Jahr 2011 ist die Einwohnerzahl des Landkreises Darmstadt-Dieburg deutlich gestiegen. Vom 7.5.2011 bis zum 30.6.2019 wuchs die Bevölkerung von 282.601 auf 297.739 Personen an. Dies war eine Zunahme um 5,4 Prozent beziehungsweise gut 15.000 Einwohnerinnen und Einwohner.

In allen 23 kreisangehörigen Städten und Gemeinden ergab sich in diesem Zeitraum ein Zugewinn, dieser fiel allerdings unterschiedlich groß aus. Prozentual stieg die Einwohnerzahl am stärksten in Bickenbach (+11,4 Prozent), in Weiterstadt (+10,1 Prozent) und in Messel (+9,6 Prozent). In absoluten Zahlen war das Wachstum in den drei größten Städten Weiterstadt (+2.389 Personen), Griesheim (+1.911 Personen) und Pfungstadt (+1.214 Personen) am höchsten. Eher gering fiel das Wachstum hingegen in Reinheim aus, wo die Einwohnerzahl sich nur um 16 Personen bzw. 0,1 Prozent erhöhte. Auch in Alsbach-Hähnlein (+0,9 Prozent, 78 Personen), Fischbachtal (+1,2 Prozent, 33 Personen), Groß-Bieberau (+1,2 Prozent, 54 Personen) und Otzberg (+1,2 Prozent, 77 Personen) war der Anstieg vergleichsweise niedrig. 

Datenquelle: Hessisches Statistisches Landesamt

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Zahl des Monats Dezember 2019: 75.677

Zum 31.12.2018 bestanden im Landkreis Darmstadt-Dieburg insgesamt 75.677 Wohngebäude. 48.926 dieser Wohngebäude waren Einfamilienhäuser (64,7 Prozent). In 16.907 Häusern befanden sich zwei Wohnungen (22,3 Prozent). Mindestens drei Wohnungen gab es in 9.798 der Gebäude (13,0 Prozent).

In diesen Mehrfamilienhäusern mit mindestens drei Wohneinheiten gab es insgesamt 48.120 Wohnungen, das entsprach im Schnitt rund fünf Wohnungen je Haus. Alle Wohngebäude zusammen hatten eine Wohnfläche von 13.859.400 m² verteilt auf 131.525 Wohnungen. Das waren pro Wohnung im Durchschnitt 105 m². Entsprechend der höchsten Einwohnerzahl standen die meisten Wohngebäude in Griesheim (5.828). Die zweithöchste Zahl an Wohngebäuden lag in Groß-Umstadt vor (5.778), obwohl dort die Einwohnerzahl erst die vierthöchste kreisweit war.

Die dritthöchste Anzahl wurde in Weiterstadt erreicht (5.777). Der Anteil an Einfamilienhäusern an den Wohngebäuden gesamt unterschied sich innerhalb der einzelnen Städte und Gemeinden erheblich. Besonders gering war der Anteil der Einfamilienhäuser an den gesamten Wohngebäuden in Griesheim und Pfungstadt (je 57,5 Prozent) sowie in Schaafheim (59,5 Prozent). Die höchsten Anteile an Einfamilienhäusern erreichten hingegen Dieburg (71,9 %), Seeheim-Jugenheim (69,8 Prozent) und Otzberg (69,6 Prozent).

Datenquelle: Hessisches Statistisches Landesamt Mehr interessante Zahlen finden Sie auf www.ladadi.de/kreisstatistik

Zahl des Monats November 2019: 615

Im Jahr 2017 wurden 615 Ehen von im Landkreis Darmstadt-Dieburg lebenden Paaren geschieden. Dies war seit mehreren Jahren der niedrigste Stand an Ehescheidungen. Im Jahr 2010 waren es beispielsweise mit 841 Verfahren deutlich mehr. 

Von diesen 615 Scheidungsverfahren wurden nur 54 von beiden Partnern gemeinsam beantragt (8,7 Prozent). Mit 305 Scheidungen wurde fast die Hälfte dieser Verfahren von der Frau beantragt (49,6 Prozent). In elf Fällen fand dies ohne Zustimmung des Mannes statt. 256 Beantragungen gingen vom Mann aus (41,6 Prozent), hierbei lag ebenfalls in nur elf Fällen keine Zustimmung der Ehepartnerin vor.

Bei 307 Scheidungen, und damit bei der Hälfte aller Verfahren, waren keine minderjährigen Kinder betroffen. Bei 308 Ehescheidungen waren hingegen minderjährige Kinder beteiligt. Insgesamt waren 477 Kinder hiervon betroffen, das waren im Durchschnitt 1,5 Kinder je Scheidungsverfahren. Bei 174 Verfahren war mindestens ein minderjähriges Kind vorhanden, bei 103 Verfahren waren es zwei minderjährige Kinder und bei 31 Verfahren drei oder mehr Kinder unter 18 Jahren.


Datenquelle: Hessisches Statistisches Landesamt und Statistische Ämter des  Bundes und der Länder 


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Zahl des Monats Oktober 2019: 1866,9 ha

Im Jahr 2018 wurden im Landkreis Darmstadt-Dieburg auf insgesamt 1.866,9 ha Gemüse oder Erdbeeren angebaut. Das entspricht in etwa der Fläche von 2.615 Fußballfeldern. Bewirtschaftet wurden diese Flächen von 54 landwirtschaftlichen Betrieben. In 51 dieser Betriebe wurde Gemüse im Freiland angebaut, das mit 1.606,3 ha den Großteil dieser Anbaufläche ausmachte. Fünf Betriebe bauten außerdem Gemüse unter hohen begehbaren Schutzabdeckungen oder in Gewächshäusern auf einer Fläche von 2,4 ha an.

Gut ein Viertel (25,5 Prozent) der gesamten Anbaufläche für Gemüse und Erdbeeren im Regierungsbezirk Darmstadt (7.308,6 ha) befand sich im Landkreis Darmstadt-Dieburg. Noch mehr Gemüse- und Erdbeeranbau gab es in Südhessen nur im Kreis Bergstraße mit 2.239,2 ha. An dritter Stelle lag der Kreis Groß-Gerau mit 1.818,3 ha.

Erdbeeren im Freiland machten im Landkreis Darmstadt-Dieburg eine Anbaufläche von 200,6 ha aus, verteilt auf 28 anbauende Betriebe. Zusätzlich wurden auf 57,6 ha von 14 landwirtschaftlichen Betrieben Erdbeeren unter hohen begehbaren Schutzabdeckungen oder in Gewächshäusern angebaut.

Beim Erdbeeranbau lag der Landkreis Darmstadt-Dieburg mit gesamt 258,2 ha innerhalb des Regierungsbezirkes Darmstadt an der Spitze und machte 25,8 % der gesamten Erdbeeranbaufläche Südhessens aus. Hierbei folgte der Kreis Groß-Gerau auf dem zweiten Rang mit 177,6 ha und der Main-Kinzig-Kreis auf Rang drei mit 158,8 ha.  

Zahl des Monats August 2018: 10.382

Im Schuljahr 2017/18 besuchten 10.382 Schülerinnen und Schüler die 520 Schulklassen an den 54 Grundschulen im Landkreis Darmstadt-Dieburg. Darunter befanden sich auch 527 Kinder in 27 Klassen, bei denen die Stufen 1 und 2 für einen flexiblen Schuleinstieg zusammengefasst waren.

Von den Grundschulkindern waren 50,4 Prozent Jungen und 49,6 Prozent Mädchen. Nur 10,2 Prozent dieser Kinder hatten eine ausländische erste Staatsbürgerschaft, weitere 21,5 Prozent hatten die deutsche Staatsangehörigkeit und zugleich einen Migrationshintergrund.

Durch die unterschiedlich hohe Zahl der Schulkinder wurden an den einzelnen Grundschulen im Landkreis für die vier Jahrgangsstufen insgesamt zwischen 3 und 20 Klassen gebildet.

Die Grundschulen mit den kreisweit meisten Schülerinnen und Schülern (SuS) waren: John F.-Kennedy-Schule in Münster (446 SuS), Carl-Ulrich-Schule in Weiterstadt (394 SuS), Schuldorf Bergstraße in Seeheim-Jugenheim (391 SuS), Friedrich-Ebert-Schule in Griesheim (336 SuS), Rehbergschule in Roßdorf (318 SuS) und Lessingschule in Erzhausen (305 SuS).

Die wenigsten Schulkinder waren hingegen in den Grundschulen kleineren Ortsteile zu finden: Wiebelsbacher Schule in Groß-Umstadt/Wiebelsbach (44 SuS), Geißbergschule in Groß-Zimmern/Klein-Zimmern, Frankensteinschule in Mühltal/Nieder-Beerbach und Ueberauer Schule in Reinheim/Ueberau (jeweils 58 SuS), Heubacher Schule in Groß-Umstadt/Heubach (62 SuS) sowie Grundschule im Grünen in Groß-Umstadt/Semd und Hasselbachschule in Otzberg/Habitzheim (jeweils 63 SuS).

Datenquelle: Hessisches Kultusministerium: Landesschulstatistik 2017/18

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