Zahl des Monats Mai 2021: 91

Die 23 dem Landkreis Darmstadt-Dieburg angehörenden Städte und Gemeinden haben zusammen 91 Ortsteile. Dabei gehören zu den einzelnen Städte und Gemeinden unterschiedlich viele Ortsteile. Modautal hat mit elf Ortsteilen kreisweit die meisten. Die zweithöchste Anzahl erreicht Groß-Umstadt mit neun Ortsteilen, gefolgt von Seeheim-Jugenheim mit sieben Ortsteilen.

Jeweils sechs Ortsteile haben Babenhausen, Fischbachtal, Mühltal und Otzberg, je fünf sind es in Reinheim und Weiterstadt. Ober-Ramstadt und Schaafheim haben je vier Ortsteile und aus drei Ortsteilen bestehen Groß-Bieberau, Münster und Pfungstadt. Zwei Ortsteile sind es in Alsbach-Hähnlein, Groß-Zimmern, Messel und Roßdorf. Bickenbach, Dieburg, Eppertshausen, Erzhausen und Griesheim bestehen jeweils nur aus einem Ortsteil.

Griesheim als einwohnerreichste Stadt im Landkreis ist mit nur einem Stadtteil auch zugleich der kreisweit einwohnerreichste Ortsteil mit etwa 28.000 Einwohnerinnen und Einwohnern. Der zweitgrößte Ortsteil ist Pfungstadt-Stadt mit rund 20.000 Einwohnenden, an dritter Stelle folgt Dieburg mit fast 16.000 Einwohnerinnen und Einwohnern.

Die vier kleinsten Ortsteile im Landkreis haben hingegen weniger als 100 Einwohnende. Dies sind Fischbachtal/Nonrod, Groß-Bieberau/Hippelsbach, Modautal/Herchenrode und Seeheim-Jugenheim/Steigerts. Weitere 15 kleine Ortsteile von Fischbachtal, Groß-Umstadt, Modautal, Münster, Otzberg und Seeheim-Jugenheim haben jeweils eine Einwohnerzahl zwischen 100 und 500 Personen.

Datenquelle Einwohnerzahlen: ekom21

Mehr interessante Zahlen finden Sie auf den Statistikseiten des Landkreises Darmstadt-Dieburg

 

 

Zahl des Monats April 2021: 68.446

Die Altersgruppe der 20- bis unter 40-Jährigen kann als Gruppe der potenziellen Eltern angesehen werden, da in dieser Altersspanne besonders viele Menschen eine Familie gründen. Je mehr dieser jungen Erwachsenen es gibt, desto größer die Zahl der in den nächsten Jahren zu erwartenden Kinder.

Ende des Jahres 2019 lebten im Landkreis Darmstadt-Dieburg 68.446 Einwohnerinnen und Einwohner in einem Alter von 20 bis unter 40 Jahren. Das entspricht einem Anteil von 23 Prozent der gesamten Bevölkerung. Vergleichsweise hohe Anteile der jeweiligen Gesamtbevölkerung waren in Griesheim (25 Prozent), Groß-Zimmern (25 Prozent) und Weiterstadt (26 Prozent) in einem Alter von 20 bis unter 40 Jahren. Die niedrigsten Anteile dieser Altersgruppe lagen hingegen in Alsbach-Hähnlein (20 Prozent), Modautal (20 Prozent) und Seeheim-Jugenheim (19 Prozent) vor.

Noch vor 30 Jahren waren die Zahl und der Anteil der 20- bis unter 40-Jährigen an der Gesamtbevölkerung im Landkreis Darmstadt-Dieburg deutlich größer. 1989 waren es 84.050 Einwohnerinnen und Einwohner dieser Altersgruppe, und mit einem Anteil von 33% ein Drittel der damaligen Landkreisbevölkerung. Die Zahl der jungen Erwachsenen ging damit seit 1989 um 15.604 Personen zurück (-19 Prozent). Zugleich stieg aber die Einwohnerzahl des Landkreises insgesamt deutlich an um 40.723 Personen (+16 Prozent). Während der Rückgang bei den jungen Erwachsenen gravierend ist, zeigt sich zugleich ein sehr starker Zuwachs bei allen Altersgruppen ab 50 Jahren. Die Zahl der ab 70 Jahre alten Einwohnerinnen und Einwohner hat sich seit 1989 sogar von 21.548 auf 45.252 Personen mehr als verdoppelt. Hier zeigt sich der deutschlandweite Trend zu einer älteren Bevölkerung. Diese Entwicklung ergibt sich durch die gestiegene Lebenserwartung, durch die vielen Geburten während des „Babybooms“ in den 1950er und 1960er Jahren und durch die Verringerung der Geburten je Frau ab Anfang der 1970er Jahre.

 

Datenquelle: Hessisches Statistisches Landesamt

Mehr interessante Zahlen finden Sie auf den Statistikseiten des Landkreises Darmstadt-Dieburg.

Zahl des Monats März 2021: 22,4%

Im Jahr 2019 zogen insgesamt 21.142 Menschen in die Städte und Gemeinden im Landkreis Darmstadt-Dieburg zu. Davon wohnten 4.735 Personen zuletzt im Ausland, was einem Anteil von 22,4 Prozent aller Zuzüge entspricht. Die Zahl der Wegzüge aus dem Kreisgebiet in das Ausland lag mit 2.902 Personen deutlich geringer, was zu einem hohen Wanderungsgewinn durch Zuwanderung aus dem Ausland führte.

In den einzelnen Städten und Gemeinden hatten die Auslandszuzüge unterschiedlich große Anteile an den Zuzügen insgesamt. Prozentual besonders viele Auslandszuzüge gab es in Münster (35,4 Prozent aller Zuzüge), Babenhausen (34,4 Prozent) und Schaafheim (29 Prozent). Vergleichsweise geringe Anteile hatten Zuzüge aus dem Ausland hingegen in Fischbachtal (12,2 Prozent aller Zuzüge), Mühltal (12,6 Prozent) und Groß-Bieberau (12,6 Prozent) an den jeweiligen Zuzügen insgesamt.

Die aus dem Ausland direkt in den Landkreis zugezogenen Menschen hatten 114 verschiedenen Herkunftsländern. Die mit Abstand meisten Zuzüge kamen dabei aus Rumänien (1.150 Personen, 5,4 Prozent aller Zuzüge), gefolgt von Polen (596 Personen, 2,8 Prozent aller Zuzüge) und Bulgarien (388 Personen, 1,8 Prozent aller Zuzüge). Unter den häufigsten zehn Zuzugsländern waren außerdem noch Italien, Kroatien, Indien, Türkei, Serbien, Mazedonien und Spanien. Eine besonders große Ländervielfalt gab es in den beiden einwohnerreichsten Städten Griesheim und Weiterstadt, wo es jeweils Zuzüge aus mehr als 60 verschiedenen Ländern gab. Nach Fischbachtal und nach Modautal zogen hingegen nur aus zehn beziehungsweise elf verschiedenen Ländern Menschen zu.

Eine ausführliche Analyse der Wanderungsbeziehungen im Jahr 2019 bietet der Bericht Wanderungsbeziehungen Darmstadt-Dieburg 2019, der im Internet heruntergeladen werden kann.

Quelle: Kreisausschuss des Landkreises Darmstadt-Dieburg (2021): Wanderungsbeziehungen Darmstadt-Dieburg 2019 (ausgewertete Daten: ekom21)

Mehr interessante Zahlen finden Sie auf den Statistikseiten des Landkreises Darmstadt-Dieburg.

Zahl des Monats Februar 2021: 71,3 kg

Im Landkreis Darmstadt-Dieburg sind im Jahr 2019 insgesamt 21.228 t Hausmüll (auch Restmüll genannt) angefallen, durchschnittlich waren das pro Kopf 71,3 kg. In ganz Hessen war das die mit Abstand geringste Hausmüllmenge je Einwohnerin und Einwohner. Die zweitgeringste Menge wurde im Werra-Meißner-Kreis mit 91,5 kg Hausmüll pro Kopf erzeugt. Der hessische Durchschnitt lag mit 147,5 kg Restmüll erheblich höher. Die hessenweit höchsten Hausmüllmengen je Person gab es in Wiesbaden (218,4 kg), Frankfurt (207,9 kg) und im Lahn-Dill-Kreis (204,5 kg). Die Kategorie Hausmüll beinhaltet allerdings in regional unterschiedlichem Umfang, je nach dem jeweiligen Sammelsystem, auch zusammen mit Hausmüll eingesammelte hausmüllähnliche Gewerbeabfälle.

In der Gesamtsumme der von Privathaushalten erzeugten Abfälle lag der Landkreis Darmstadt-Dieburg mit 449,7 kg je Person nur leicht unter dem hessischen Durchschnitt von 455,3 kg. Zusätzlich zum Hausmüll zählten hierzu pro Person 193,1 kg organische Abfälle (Biotonnenabfälle und Gartenabfälle), 137,9 kg getrennt gesammelte Wertstoffe (Glas, Papier/Pappe, Verpackungen, Metall, Kunststoffe und Textilien), 35,2 kg Sperrmüll und 8,8 Kg Elektroaltgeräte, der geringe Rest waren sonstige Abfälle (z.B. Schadstoffe, Batterien etc.).

Die Gesamtmenge der Haushaltsabfälle ist im Landkreis Darmstadt-Dieburg in den letzten fünf Jahren recht stabil geblieben und schwankte zwischen 444,1 und 455,4 kg je Person. Im Jahr 2011 lag sie mit 490,1 kg pro Kopf noch deutlich höher. Die im Vergleich mit den anderen Kreisen und kreisfreien Städten geringe Restmüllmenge hat im Landkreis Darmstadt-Dieburg schon seit vielen Jahren Bestand, von 2011 bis 2019 lag sie immer zwischen 69,8 kg und 75,7 kg je Einwohnerin und Einwohner.

Datenquelle: Hessisches Statistisches Landesamt

Mehr interessante Zahlen finden Sie auf den Statistikseiten des Landkreises Darmstadt-Dieburg

 

 

Zahl des Monats Januar 2021: 132

Im Landkreis Darmstadt-Dieburg gab es im Jahr 2019 insgesamt 132 Betriebe aus dem Wirtschaftssektor des Verarbeitenden Gewerbes (inklusive Bergbau und Gewinnung von Steinen und Erden). In diese Statistik werden allerdings nur Unternehmen aufgenommen, bei denen mindestens 20 Personen tätig sind, dabei zählt der Standort der örtlichen Niederlassung als Betrieb.

Als Verarbeitendes Gewerbe werden Wirtschaftszweige bezeichnet, in denen Produkte hergestellt oder weiterbearbeitet werden. Darunter fallen beispielswiese Unternehmen die Getränke, Textilien, elektronische Artikel, Fahrzeugteile oder pharmazeutische Produkte erzeugen. Auch Betriebe, die Maschinen reparieren und installieren, zählen zum Verarbeitenden Gewerbe.

In diesen 132 Betrieben im Landkreis Darmstadt-Dieburg arbeiteten insgesamt 14.876 Beschäftigte. 123 Betriebe und 14.789 Beschäftigte gehörten dabei unmittelbar dem Verarbeitenden Gewerbe an, hinzu kamen 9 Betriebe im Bereich der Gewinnung von Steinen und Erden, Bergbau mit 87 Beschäftigten. Die meisten Betriebe gab es in der Herstellung von Metallerzeugnissen (22 Betriebe mit 1.318 Beschäftigten), gefolgt von Maschinenbaubetrieben (14 Betriebe mit 1.197 Beschäftigten), Herstellung von Gummi- und Kunststoffwaren (12 Betriebe mit 1.884 Beschäftigten) sowie Herstellung von Nahrungs- und Futtermitteln (12 Betriebe mit 906 Beschäftigten).

Datenquelle: Hessisches Statistisches Landesamt

Mehr interessante Zahlen finden Sie auf den Statistikseiten des Landkreises Darmstadt-Dieburg

 

 

Zahl des Monats Dezember 2020: 8

Im Jahr 2018 wurden 2.912 Kinder von Frauen geboren, die im Landkreis Darmstadt-Dieburg leben. Das waren im Durchschnitt 8,0 Kinder pro Tag. Die Geburten verteilten sich allerdings nicht gleichmäßig auf das Jahr.

Im September kamen mit Abstand die meisten Kinder zur Welt. Mit 284 Geburten lag der Durchschnittswert im September bei 9,5 Kindern je Tag. Ebenfalls viele Geburten gab es in den Sommermonaten Juni (262 Geburten, Ø 8,7 Kinder je Tag), Juli (265 Geburten, Ø 8,5 Kinder je Tag) und August (264 Geburten, Ø 8,5 Kinder je Tag). Auch in den fünf Jahren zuvor waren dies die geburtenreichsten Monate. Von 2014 bis 2018 wurden die meisten Kinder im September geboren, nur 2013 lag die Geburtenzahl im August etwas höher.

Von Januar bis Mai 2018 wurden im Landkreis weniger Kinder geboren als in den anderen Monaten dieses Jahres. Die Durchschnittswerte lagen in den ersten Monaten bei 6,7 bis 7,8 Geburten je Tag. Im März waren es nur 208 Geburten (Ø 6,7 Kinder je Tag), die zweitwenigsten Geburten ereigneten sich im Januar mit 222 Kindern (Ø 7,2 Kinder je Tag). Auch in den Jahren zuvor waren die Monate Januar bis Mai häufig unter den Monaten, an denen die wenigsten Geburten zu verzeichnen waren, aber auch von Oktober bis Dezember lagen die Zahlen fast immer niedriger als in den Sommermonaten.

In den Jahren 2013 bis 2018 gab es die höchste durchschnittliche Zahl von Geburten im September 2018 mit 9,5 Kindern pro Tag. Am wenigsten Geburten waren es hingegen mit durchschnittlich nur 5,7 Kindern pro Tag im Februar 2013.

Datenquelle: Statistische Ämter des Bundes und der Länder (www.regionalstatistik.de)

Mehr interessante Zahlen finden Sie auf den Statistikseiten des Landkreises Darmstadt-Dieburg

Zahl des Monats November 2020: 15.241

Im Schuljahr 2019/2020 besuchten 15.241 Schülerinnen und Schüler die insgesamt 16 Gesamtschulen im Landkreis Darmstadt-Dieburg. Damit wurden etwas mehr als die Hälfte aller insgesamt 29.252 Schülerinnen und Schüler, die eine allgemeinbildende Schule im Landkreis Darmstadt-Dieburg besuchten, in einer Gesamtschule unterrichtet. Vier dieser Schulen sind integrierte Gesamtschulen, auf sie gingen zusammen 3.040 Schülerinnen und Schüler. Bei den übrigen Gesamtschulen handelt es sich um kooperative Gesamtschulen, bei denen getrennte Hauptschul-, Realschul- und Gymnasialzweige bestehen.

514 Kinder gingen in die Grundstufe einer Gesamtschule. Die Förderstufen der Jahrgangsstufen 5 und 6 wurden von 1.326 Kindern besucht, auf Mittelstufenschulen an Gesamtschulen gingen 387 Schülerinnen und Schüler. Nur 25 Kinder und Jugendliche besuchten Förderschulzweige an Gesamtschulen. Auf Realschulzweige entfielen 2.000 und auf die Hauptschulzweige 959 Schülerinnen und Schüler. Am häufigsten wurden an den Gesamtschulen allerdings die Mittelstufenjahrgänge von Klasse 5 bis 10 der Gymnasialzweige besucht (5.685 Schülerinnen und Schüler). In den gymnasialen Oberstufen an Gesamtschulen ab Jahrgangsstufe 11 wurden außerdem 1.571 Jugendliche unterrichtet.

Weitere Daten zu den Schulen im Landkreis Darmstadt-Dieburg finden Sie im kürzlich erschienenen Faltblatt Darmstadt-Dieburg Statistik konzentriert, das sich in seiner sechsten Ausgabe mit dem Bildungswesen beschäftigt.

Datenquelle: Hessisches Statistisches Landesamt

Mehr interessante Zahlen finden Sie auf den Statistikseiten des Landkreises Darmstadt-Dieburg.

Zahl des Monats Oktober 2020: 1.615

Im Jahr 2019 ereigneten sich im Landkreis Darmstadt-Dieburg 1.615 Unfälle im Straßenverkehr. In dieser Statistik werden nur jene Unfälle erfasst, die von der Polizei aufgenommen wurden. Dies sind in der Regel Unfälle mit Personenschaden und schwerwiegende Unfälle mit Sachschaden. Zu letzteren gehörten Unfälle bei denen ein Straftatbestand oder eine mit Bußgeld belegte Ordnungswidrigkeit vorlag und bei denen durch den Unfall mindestens ein Fahrzeug nicht mehr fahrbereit war.

Einen Personenschaden gab es bei 936 der aufgenommenen Unfälle (58 Prozent), dabei wurden insgesamt 1.229 Personen verletzt und sieben Menschen getötet. Von den Verletzten waren die meisten als Benutzerinnen und Benutzer von Personenkraftwagen (738 Personen), Fahrrädern (220 Personen) und Krafträdern (123 Personen) unterwegs.

Die meisten Unfälle mit Personenschaden sind auf das Fehlverhalten von Fahrerinnen und Fahrern zurückzuführen. Dabei unterschieden sich die häufigsten Unfallursachen etwas je nachdem ob die Unfälle innerhalb oder außerhalb von Ortschaften passierten. Innerorts waren die häufigsten Unfallursachen das Nichtbeachten der Vorfahrt (137 Fälle), ungenügender Sicherheitsabstand (61 Fälle), Fehlverhalten gegenüber Fußgängern (41 Fälle) und Fehler beim Abbiegen (40 Fälle). Außerorts und auf Autobahnen wurden die meisten Unfälle mit Personenschaden durch ungenügenden Sicherheitsabstand (142 Fälle), nicht angepasste Geschwindigkeit (92 Fälle), Nichtbeachten der Vorfahrt (67 Fälle) und Fehler beim Überholen (36 Fälle) verursacht.

 

Datenquelle: Hessisches Statistisches Landesamt

Mehr interessante Zahlen finden Sie auf den Statistikseiten des Landkreises Darmstadt-Dieburg.

Zahl des Monats September 2020: 8.170 ha

Die Gesamtfläche des Landkreises Darmstadt-Dieburg hat eine Größe von 65.864 ha. Mit Stand vom 31.12.2019 wurden davon 8.170 ha zur Siedlungsfläche gezählt, das waren 12,4 Prozent der Fläche insgesamt. Im Regierungsbezirk Darmstadt lag der Anteil der Siedlungsfläche an der Gesamtfläche geringfügig höher mit 12,8 Prozent, in Hessen insgesamt aber deutlich niedriger mit nur 9,4 Prozent.

Mehr als die Hälfte der Siedlungsfläche des Landkreises Darmstadt-Dieburg machte die 4.271 ha große Wohnbaufläche aus. Auf Industrie- und Gewerbeflächen entfielen 1.398 ha. Am dritthäufigsten waren Flächen gemischter Nutzung mit 964 ha. Zu den Flächen gemischter Nutzung werden Bereiche mit einer Mischnutzung mit Wohnen sowie Gebäude, Freiflächen und Betriebsflächen von land- und forstwirtschaftlichen Betrieben gerechnet.

Die vorhandenen Sport-, Freizeit- und Erholungsflächen summierten sich auf 794 ha, davon waren 266 ha Grünanlagen. Alle Friedhöfe hatten zusammen eine Fläche von 86 ha. Zur Kategorie Tagebau, Grube, Steinbruch gehörten 254 ha und 35 ha waren zu den Halden zu rechnen. Flächen besonderer funktionaler Prägung waren auf 367 ha zu finden, darunter fallen Flächen für öffentliche Zwecke, Parken und historische Anlagen.

Datenquelle: Hessisches Statistisches Landesamt

Mehr interessante Zahlen finden Sie auf den Statistikseiten des Landkreises Darmstadt-Dieburg.

Zahl des Monats August 2020: 67,3

Im Jahr 2019 lag der Gesamtlastquotient im Landkreis Darmstadt-Dieburg bei 67,3. Der Gesamtlastquotient gibt an, wie viele Kinder und Jugendliche unter 20 Jahren und ältere Menschen ab 65 Jahren je 100 Personen im erwerbsfähigen Alter zwischen 20 und 65 Jahren im Landkreis leben. Diese Zahl dient dazu, die Belastungen für die Sozialsysteme abzuleiten. In den letzten Jahrzehnten ist der Gesamtlastquotient immer weiter angestiegen. Im Jahr 1990 kamen auf 100 Personen zwischen 20 und 65 Jahren noch nur 52,2 jüngere und ältere Personen. Mehr als 60 Personen sind es schon seit dem Jahr 2005.

Der Gesamtlastquotient setzt sich zusammen aus dem Jugendquotienten (unter 20-Jährige je 100 Personen zwischen 20 und 65 Jahren) und dem Altenquotient (ab 65-Jährige je 100 Personen von 20 bis unter 65 Jahren). Im Jahr 2019 lagen im Landkreis Darmstadt-Dieburg der Jugendquotient bei 32,2 und der Altenquotient bei 35,1.

Der Jugendquotient bleibt seit vielen Jahren recht stabil. 1990 lag er bei 32,5, stieg dann bis auf 33,8 in den Jahren 1998 und 1999 und sank anschließend bis auf 31,4 im Jahr 2011. Seitdem ist die Zahl wieder leicht gestiegen.

Einen ganz anderen Verlauf zeigt der Altenquotient. 1990 lag er noch bei 19,7 und hat sich seitdem immer weiter erhöht. Im Jahr 2008 waren es erstmals mehr als 30 älteren Menschen je 100 Personen im erwerbsfähigen Alter. In den letzten Jahren hat sich der jährliche Anstieg der Rate beschleunigt: der Altenquotient stieg jährlich um etwa 0,5 bis 0,6 Personen an. Dies liegt daran, dass die besonders personenreichen Jahrgänge der in den 1950er und 1960er Jahren geborenen Personen nun allmählich in das Rentenalter vorrücken. In den kommenden Jahren ist daher weiterhin mit einem stark steigenden Altenquotient zu rechnen.

Datenquelle: Hessisches Statistisches Landesamt

Mehr interessante Zahlen finden Sie auf den Statistikseiten des Landkreises Darmstadt-Dieburg.

Zahl des Monats Juli 2020: 31.718

Im Jahr 2019 waren unter den insgesamt 240 248 Übernachtungsgästen in den Beherbergungsbetrieben im Landkreis Darmstadt-Dieburg 31.718 Gäste mit ständigem Wohnsitz im Ausland. Das entsprach 13,2 Prozent aller Übernachtungsgäste, 208.530 Gäste (86,8 Prozent) hatten ihren Wohnsitz in Deutschland.

Von den aus dem Ausland angereisten Gästen kamen 17.613, und damit etwas mehr als die Hälfte (55,5 Prozent, aus anderen europäischen Ländern. Am zweithäufigsten waren Gäste aus Asien, die mit 11.471 Personen 36,2 Prozent der Anreisen aus dem Ausland ausmachten. Aus Amerika kamen 1.201 Gäste (3,8 Prozent), aus Afrika 137 Gäste (0,4 Prozent) und aus Australien und Ozeanien 67 Gäste (0,2 Prozent). Für 1.229 Gäste (3,9 Prozent) war das ausländische Herkunftsland nicht genauer angegeben.

Das europäische Land aus dem die meisten Übernachtungsgäste in den Landkreis reisten waren die Niederlande mit 3.017 Ankünften. An zweiter Stelle folgten 1.984 Gäste mit Wohnsitz in der Schweiz, gefolgt von Gästen mit Wohnsitz in Polen (1.600 Ankünfte), Italien (1.400 Ankünfte), Großbritannien (1.199 Ankünfte) und Frankreich (1.101 Ankünfte).

Quelle:Hessisches Statistisches Landesamt

Mehr interessante Zahlen finden Sie auf den Statistikseiten des Landkreises Darmstadt-Dieburg.