Zahl des Monats Mai 2022: 40.877

Im Jahr 2022 wird erneut ein Zensus, auch bekannt als Volkszählung, durchgeführt. Beim Landkreis Darmstadt-Dieburg wurde für die Vorbereitung und Durchführung des Zensus eine Erhebungsstelle eingerichtet. In Hessen gibt es insgesamt 33 Erhebungsstellen.

Im Landkreis Darmstadt-Dieburg werden für den Zensus insgesamt 40.877 Menschen befragt. Hierfür wurden Anschriften über eine Stichprobe ausgewählt. Diese Anschriften werden von insgesamt fast 300 ehrenamtlich tätigen Interviewerinnen und Interviewern (sogenannten Erhebungsbeauftragten) aufgesucht, welche die dort lebenden Menschen befragen. Die Befragungen an den in der Stichprobenziehung festgelegten Adressen starten nach dem Stichtag 15. Mai 2022.

Wir suchen noch für mehrere Städte und Gemeinden Erhebungsbeauftragte. Wer Interesse hat meldet sich bitte bei der Erhebungsstelle unter 06151 881 1800 oder unter zensus@remove.this.ladadi.de oder bewirbt sich direkt über unser Stellenportal.

Mit dem Zensus wird ermittelt, wie viele Menschen in Deutschland tatsächlich leben, wie sie wohnen und arbeiten. Viele Entscheidungen in Bund, Ländern und Gemeinden beruhen auf Bevölkerungs- und Wohnungszahlen. Deshalb ist es wichtig, regelmäßig verlässliche Basiszahlen festzustellen. Beim Zensus 2022 hat der Schutz personenbezogener Daten die oberste Priorität. Alle, die mit den Daten während ihrer Tätigkeit in Kontakt kommen, haben sich auf eine strenge Geheimhaltung verpflichtet.

Einige wichtige Informationen zum Zensus haben wir für Sie im Internet zusammengestellt: www.ladadi.de/zensus. Weitergehende Informationen finden Sie außerdem auf den Internetseiten des Statistischen Bundesamtes: www.zensus2022.de

Zahl des Monats März 2022: 116.779

Bei der Viehzählung im Rahmen der Landwirtschaftszählung 2020 wurde die Anzahl der Tiere in den landwirtschaftlichen Betrieben festgestellt. Es gab insgesamt 269 Betriebe, die eine Viehhaltung angegeben haben. Die am häufigsten gehaltene Tierart waren Hühner. Mit Stichtag zum 1. März 2020 ergab sich für den Landkreis Darmstadt-Dieburg ein Bestand von 116.779 Hühnern, die sich auf 84 landwirtschaftliche Betriebe verteilten. Unter ihnen waren 114.219 Legehennen und 2.560 Mast- und sonstige Hühner.

Insgesamt 28.892 Schweine wurden im Jahr 2020 in 52 landwirtschaftlichen Betrieben gehalten. Darunter waren 2.077 Zuchtsauen, 9.997 Ferkel und 16.818 andere Schweine. Außerdem gab es 8.195 Rinder im Landkreis, die sich auf 125 Betriebe verteilten. Hierunter waren 3.002 Kühe (davon 2.265 Milchkühe), 4.487 Kälber und Jungrinder unter 2 Jahren sowie 706 Rinder im Alter von mindestens 2 Jahren.

Außerdem wurden 3.463 Schafe, 2.140 Einhufer (Pferde, Esel, Maultiere), 131 Ziegen und 576 Enten gezählt. Für weiteres Geflügel, wie Gänse oder Truthühner, konnte aufgrund fehlender Daten keine Anzahl ermittelt werden.

Datenquelle: Hessisches Statistisches Landesamt – Landwirtschaftszählung 2020

Mehr interessante Zahlen finden Sie auf den Statistikseiten des Landkreises Darmstadt-Dieburg 

Zahl des Monats Februar 2022: 62,1 Kilometer

Die Gersprenz ist das längste Fließgewässer, das durch den Landkreis Darmstadt-Dieburg fließt. Von Ihrem Ursprung als Hauptquellbach Mergbach bis zur Mündung ist sie 62,1 Kilometer lang. Davon heißt sie auf 51,3 Kilometern Länge Gersprenz. Das Einzugsgebiet der Gersprenz, aus dem kleinere Bäche sie speisen, umfasst 513 Quadratkilometer.

 Auf Ihrem Weg von der Quelle bei Reichelsheim bis zur Mündung in den Main bei Stockstadt fließt sie auf dem Gebiet des Odenwaldkreises, des Landkreises Darmstadt-Dieburg und des Kreises Aschaffenburg. Im Landkreis Darmstadt-Dieburg fließt die Gersprenz durch die Gemarkungen von Groß-Bieberau, Reinheim-Ueberau, Otzberg-Habitzheim, Groß-Zimmern (Ortsteile Klein-Zimmern und Groß-Zimmern), Dieburg, Münster, und der Babenhäuser Ortsteile Hergershausen, Sickenhofen, Babenhausen und Harreshausen.

Auf dem Gebiet des Landkreises Darmstadt-Dieburg fließen insgesamt 13 Bäche in die Gersprenz. Die sind: Brechelser Floß, Fischbach und Schaubach bei Groß-Bieberau, Wembach und Dilsbach bei Reinheim, Hirschbach bei Groß-Zimmern, Erbesbach bei Dieburg, Stillgraben, Graben von der Fohlenweide und Erlenbach bei Münster sowie Semme, Ohlebach und Lache bei Babenhausen.

 

Datenquelle: www.wikipedia.de und Hessische Verwaltung für Bodenmanagement und Geoinformation         

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Zahl des Monats Januar 2022: 35.933

In den Landkreis Darmstadt-Dieburg pendelten im Jahr 2020 insgesamt 35.933 Menschen zu ihrem Arbeitsplatz ein (Stichtag 30.6.2020). Als Einpendelnde gelten dabei sozialversicherungspflichtig Beschäftigte, die ihren Arbeitsplatz im Landkreis haben, aber nicht in einer der kreisangehörigen Städte und Gemeinden wohnen. Von den insgesamt 77.748 sozialversicherungspflichtig Beschäftigten mit Arbeitsort im Landkreis Darmstadt-Dieburg pendelten also fast die Hälfte (46,2 Prozent) von außerhalb des Kreises ein.

25.503 dieser Einpendelnden kamen aus dem Regierungsbezirk Darmstadt, das waren 70,9 Prozent der Einpendelnden insgesamt. Dort wohnten die einpendelnden Beschäftigten vor allem in Darmstadt (6.897 Personen, 19,2 Prozent), im Kreis Groß-Gerau (3.860 Personen, 10,7 Prozent), im Odenwaldkreis (3.735 Personen, 10,4 Prozent), im Kreis Offenbach (3.638 Personen, 10,1 Prozent) und im Kreis Bergstraße (3.055 Personen, 8,5 Prozent). Im Regierungsbezirk Gießen wohnten 421 (1,2 Prozent) der nach Darmstadt-Dieburg einpendelnden Personen und aus dem Regierungsbezirk Kassel waren es 158 Einpendelnde (0,4 Prozent).

Auch aus allen anderen 15 Bundesländern pendelten Menschen zu ihren Arbeitsplätzen im Landkreis Darmstadt-Dieburg ein. Darunter waren mit 3.720 Beschäftigten (10,4 Prozent) besonders viele Einpendelnde aus Bayern. Sie wohnten vor allem im Kreis Aschaffenburg (1.351 Personen, 3,8 Prozent), in der Stadt Aschaffenburg (595 Personen, 1,7 Prozent) und im Kreis Miltenberg (726 Personen, 2,0 Prozent). Am zweithäufigsten pendelten Menschen aus Rheinland-Pfalz ein (1.875 Personen, 5,2 Prozent), darunter insbesondere Menschen aus dem Kreis Mainz-Bingen (338 Personen, 0,9 Prozent) und der Stadt Mainz (334 Personen, 0,9 Prozent). Auf dem dritten Rang lagen Einpendelnde aus Baden-Württemberg (1.599 Personen, 4,4 Prozent), gefolgt von Einpendlerinnen und Einpendlern aus Nordrhein-Westfalen (863 Personen 2,4 Prozent). Jeweils weniger als 1 Prozent aller in den Landkreis Darmstadt-Dieburg einpendelnden Beschäftigten kamen aus Berlin, Brandenburg, Bremen, Hamburg, Mecklenburg-Vorpommern, Niedersachsen Sachsen, Sachsen-Anhalt, dem Saarland, Schleswig-Holstein und Thüringen.

Datenquelle: Statistik der Bundesagentur für Arbeit (2021): Tabellen, Pendlerverflechtungen der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten nach Kreisen, Nürnberg, Stichtag 30. Juni 2020

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